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Hype um teure Handys

20.02.2015

Smartphone-Boom dauert an - 1,2 Milliarden verkaufte Geräte 2014

Der weltweite Boom der Smartphones hält an: Über 1,2 Milliarden Handys wurden allein 2014 verkauft.
Bild: Christoph Dernbach (dpa)

Im Vergleich zu 2013 wurden noch einmal 200 Millionen Smartphones mehr verkauft. Lateinamerika verzeichnet den größten Boom. China bleibt Spitzenreiter.

Smartphones haben im vergangenen Jahr erstmals die Milliarden-Grenze geknackt.

Weltweit sind 2014 mehr als 1,2 Milliarden Stück verkauft worden, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung GfK am Freitag mit.

Ein Jahr zuvor waren es noch 998 Millionen. Den Herstellern haben die Computer-Handys demnach im vierten Quartal einen Umsatzrekord von 115 Milliarden Dollar beschert.

Allein von Oktober bis Dezember wurden 346 Millionen Smartphones verkauft

Das seien 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Von Oktober bis Dezember wurden weltweit fast 346 Millionen Geräte verkauft (+19 Prozent). 

Das größte Wachstum verzeichnete Lateinamerika. China bleibe dagegen der Markt mit dem größten Umsatz und den meisten verkauften Smartphones. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum in dieser Region in der zweiten Jahreshälfte 2014 deutlich.

Für Westeuropa errechneten die Marktforscher von IDC für 2014 zuletzt einen Absatzzuwachs um 6,4 Prozent auf 145,8 Millionen verkaufte Smartphones.

Teure Handys mit großen Displays sind Bestseller

Gerade die teureren Mobiltelefone mit 5 bis 5,6 Zoll-Displays waren Verkaufsschlager. Dieses Segment wuchs 2014 gegenüber dem Vorjahr um fast 150 Prozent. "Wir glauben, dass dieses Segment in diesem Jahr tonangebend sein wird und Smartphones mit dieser Displaygröße erstmals häufiger verkauft werden als Geräte mit einem 4 bis 4,5 Zoll Display", hieß es.

Für dieses Jahr erwarten die Konsumforscher, dass die verkauften Stückzahlen in allen Märkten weiter steigen, allerdings deutlich langsamer als 2014. In den Industrieländern setze ein Sättigungseffekt ein. Die GfK rechnet damit, dass 14 Prozent mehr Smartphones verkauft werden als im vergangenen Jahr (2014: +23 Prozent). dpa

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