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Staatsregierung macht Hoffungen
29.06.2007

Gute Chancen für Fraunhofer-Institut in der Region

Augsburg Hinter den Kulissen wird nach Informationen unser Zeitung daran gearbeitet, ein Fraunhofer-Institut nach Schwaben zu holen. Diese Einrichtungen gehören international zu den führenden wissenschaftlichen Häusern.

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Spitzner bestätigte gestern beim schwäbischen Wirtschaftsgipfel in Augsburg solche Bemühungen. Er vertrat Wirtschaftsminister Huber, der ursprünglich für die Veranstaltung erwartet wurde. Der CSU-Politiker musste aber kurzfristig in Berlin auf Wunsch von Kanzlerin Merkel das Konzept der Union zur Mitarbeiterbeteiligung am Firmenerfolg erläutern.

Wie es am Rande der Veranstaltung hieß, wird bald ein Gespräch zwischen der Spitze der Fraunhofer-Gesellschaft und dem bayerischen Wirtschaftsministerium stattfinden. Bis ein solches Institut aber seine Arbeit in der Region aufnimmt, könnten bis zu zehn Jahre vergehen, sagte ein Insider. Bayerisch-Schwaben taucht im Gegensatz zu Oberbayern oder Franken noch nicht auf der Fraunhofer-Landkarte auf, was für die örtlichen Wirtschaftskammern stets ein Kritikpunkt war. So setzen sich diese Organisationen seit Längerem für eine Verbesserung der Forschungslandschaft in unserer Region ein.

Ein Fraunhofer-Institut ist deshalb so bedeutend, weil Firmen auf diese Weise mit den Forschern in räumlicher Nähe zusammenarbeiten und damit ihre Wettbewerbsvoraussetzungen verbessern können. Davon haben die Regionen um Stuttgart, Erlangen oder Würzburg erheblich profitiert. Die schwäbischen Kabinettsmitglieder Merk (Justiz), Miller (Landwirtschaft) und Schmid (Innenministerium) setzen hier auf ein Fraunhofer-Institut im Bereich Faserverbundtechnologie. Dabei geht es um leichte, dennoch steife und energiesparende Kunststoffe etwa beim Flugzeugbau.

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