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Nachhaltigkeit

13.08.2018

Textilbündnis plant 1300 Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit

Entwicklungsminister Gerd Müller inmitten von Arbeitern der DBL Group. Es war das erste Unternehmen aus Bangladesch, die dem Textilbündnis beigetreten sind.
Bild: Michael Gottschalk, photothek

Gerd Müllers Textilbündnis zeigt so langsam Wirkung. Die Initiative für mehr Nachhaltigkeit in der Textilbranche verpflichtet Mitglieder zu konkreten Maßnahmen.

Das auf Initiative von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) 2014 gegründete Textilbündnis nimmt allmählich Fahrt auf. Die insgesamt 130 Mitglieder planen für das laufende Jahr rund 1300 konkrete Maßnahmen, um soziale und ökologische Mindeststandards in der Produktion durchzusetzen, wie das Bündnis für nachhaltige Textilien am Montag in Berlin mitteilte. Dabei gehe es unter anderem um Vermeidung gesundheitsschädlicher Chemikalien, Durchsetzung existenzsichernder Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Textilbündnis: Hersteller haben konkrete Pläne für Nachhaltigkeit

Das Bündnis war Ende 2014 als Reaktion auf tödliche Unfälle in Textilfabriken in Bangladesch und Pakistan gegründet worden. Ihm gehören heute rund 130 Mitglieder an - darunter Modefirmen, Handelsketten, Verbände, Behörden und Hilfsorganisationen. Zusammen stehen sie für knapp 50 Prozent des deutschen Textilmarktes.

Alle 116 dazu verpflichteten Mitglieder hätten für das laufende Jahr Maßnahmenpläne vorgelegt, wie sie konkret für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und faire Löhne in der Textilproduktion sorgen wollen, berichtete das Bündnis. Im kommenden Jahr müssen die Mitglieder über ihre Erfolge oder Misserfolge bei der Umsetzung der Maßnahmenpläne öffentlich Rechenschaft ablegen.

Zu dem Textilbündnis gehören unter anderem bekannte Textilhändler wie C&A, H&M, Kik und Primark, aber auch Lebensmittelhändler wie Aldi oder Edeka und Textilhersteller wie Esprit und Gerry Weber. (dpa)

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