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Abzocke

07.04.2012

Toma Inkasso: Polizei warnt vor betrügerischen Schreiben

Wer aktuell Rechnungen einer tschechischen Firma dieses Namens bekommt, sollte sofort zur Polizei gehen. Laut Ermittlungen handelt sich um einen Betrugsversuch.
Bild: Wyszengrad/Symbolbild

Toma Inkasso schreibt - und betrügt: Wer aktuell Rechnungen einer tschechischen Firma dieses Namens bekommt, sollte sofort zur Polizei gehen. Denn es handelt sich um Abzocke.

Mindestens fünf Menschen aus der Region bekamen in den vergangene Tagen Rechnungen der Firma Toma Inkasso. Darin behauptete das tschechische Unternehmen, man habe über das Telefon Erotik-Dienstleistungen in Anspruch genommen. Dafür würden nun 176,81 Euro fällig. Das Geld soll auf ein tschechisches Bankkonto überwiesen werden.

Wer die Rechnung nicht bezahlen will, dem droht Toma Inkasso s.r.o. mit angeblichem Sitz in 582 91 Svetla nad Sazavou Übelstes: Man müsse mit einem Mahnbescheid, Lohnpfändung oder einem negativen Schufa-Eintrag rechnen.

Polizei: Rechnungen nicht bezahlen

Tatsache ist: Zahlen sollte man auf keinen Fall. "Diese Forderung entspricht nicht den Tatsachen und ist ausschließlich eine betrügerische Behauptung", so die Augsburger Polizei. Die dubiose Firma betreibt zwar eine Webseite unter www.tomainkasso.com. Auf dieser sind auch die Markenzeichen etwa der Schufa zu finden. Allerdings: Die dort angegebenen Namen, Adressen und Telefonnummern aber "sind falsch", so die Ermittlungen.

Empfänger von Briefen der Toma Inkasso sollte deshalb bei ihrer Polizeidienststelle Anzeige erstatten. AZ

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