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Osram

07.10.2019

Übernahme gescheitert: Osram will mit AMS über Zukunft sprechen

Osram hat mit AMS nun einen neuen Großaktionär. Eine Übernahme hatte aber nicht geklappt.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

AMS wollte die Osram-Übernahme unbedingt, ist damit vergangene Woche aber gescheitert. Nun soll es neue Gespräche geben.

Nach dem Scheitern des Übernahmeangebots von AMS für den Münchner Licht- und Sensorikkonzern Osram wird der Kampf um das Unternehmen zur Geduldsprobe. "Wir haben sie zu Gesprächen eingeladen und müssen sehen, was das Ergebnis sein wird", sagte der Osram-Finanzvorstand Ingo Bank über den österreichischen Sensorhersteller AMS am Montag dem Sender CNBC.

Das Unternehmen hält inzwischen 19,99 Prozent an Osram. Von AMS war zunächst keine Reaktion auf das Gesprächsangebot zu erhalten.

AMS hatte das bis Freitag selbst gesetzte Ziel verfehlt, 62,5 Prozent der Osram-Anteile unter seine Kontrolle zu bringen. Das Angebot von AMS sei offenbar nicht hoch genug gewesen, da die Aktionäre es nicht angenommen hätten, sagte Bank in dem Gespräch.

Auch Bain und Advent sind an Osram-Übernahme interessiert

Die Investoren Bain und Advent, die ebenfalls ein Angebot angekündigt haben, seien noch mit der Prüfung der Bücher beschäftigt. Dies werde in einigen Wochen beendet sein. "Aber es ist im Moment noch nicht klar, ob sie ein bindendes Angebot abgeben werden", sagte Bank. (dpa)

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