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Energie

04.12.2019

Unionspolitiker fordern bessere Wasserstoff-Förderung vom Bund

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Verkehrsminister Andreas Scheuer bekommen Druck aus den eigenen Reihen beim Thema Wasserstoff.
Bild: Ole Spata, dpa (Symbol)

Exklusiv Warum die zwei jungen CDU-Politiker Felix Schreiner und Christoph Ploß für Wasserstoff als Energieträger kämpfen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Verkehrsminister Andreas Scheuer bekommen Druck aus den eigenen Reihen beim Thema Wasserstoff. Die beiden jungen CDU-Abgeordneten Felix Schreiner aus Baden-Württemberg und Christoph Ploß aus Hamburg haben einen Sieben-Punkte-Plan vorgelegt. „Wasserstoff ist das Öl der Zukunft und ein universeller Energieträger“, heißt es in dem Papier, das unserer Redaktion vorliegt. Seine Nutzung sei aber unter der gegebenen Rechtslage unwirtschaftlich.

Wasserstoff soll das Dilemma der Energiewende lösen. Überschüssiger Strom von Windrädern und Solarfeldern kann bislang kaum gespeichert werden. Per Elektrolyse könnte er in Wasserstoff umgewandelt werden. Das Gas könnte später sauber verbrannt werden, um Energie für die Industrie zu liefern oder Autos mit Brennstoffzelle anzutreiben. Noch ist die Herstellung von Wasserstoff aber teuer und ineffizient, weil dafür viel Energie aufgewendet werden muss.

CDU-Politiker fordern mehr Tempo bei Wasserstoff-Förderung

Altmaier und Scheuer wollen vor Weihnachten eine Strategie vorlegen. Schreiner und Ploß fordern mehr Tempo und verlangen mehr Starthilfe. Unter anderem sollen die Ökostromumlage und die Energiesteuer bei der Produktion von Wasserstoff gesenkt werden. Damit das „Öl der Zukunft“ in die Tanks kommt, soll die Zielquote von regenerativen Kraftstoffen von 14 auf 20 Prozent angehoben werden. Weil noch Großanlagen zur Herstellung des Gases aus grünem Strom fehlen, verlangen sie ein Ausschreibungsprogramm des Bundes zum Bau der sogenannten Elektrolyseure.

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Von der Marktreife versprechen sich die beiden Parlamentarier nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch einen „neuen Absatzmarkt für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer“. Ein weiterer Pluspunkt von Wasserstoff ist, dass er in den in Deutschland verlegten Gasleitungen gespeichert und über die Röhren verteilt werden kann.

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