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27.02.2012

Vergleich zwischen Kirch und Deutscher Bank wackelt

Für Rolf Breuer (r.) hat das jahrelange juristische Tauziehen um die Milliardenpleite des einstigen Medienzars Leo Kirch (l.) kein Ende - auch nach dessen Tod nicht. Foto: Frank Leonhardt / Archiv dpa

Die Kirch-Erben und die Deutsche Bank hüllen sich im Ringen um ihren millionenschweren Vergleich weiter in Schweigen. Weder die Bank noch die Kirch-Seite wollten sich am Montag zu Medienberichten äußern.

Nach Informationen von "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Süddeutscher Zeitung" droht der vor zwei Wochen aus Finanzkreisen bekanntgewordene Deal in Höhe von rund 800 Millionen Euro zu platzen. Den Berichten zufolge gibt es in der Bank inzwischen viele Bedenken gegen einen derartigen Schadenersatz, den Vorstandssprecher Josef Ackermann vor knapp zwei Wochen mit Leo Kirchs Witwe Ruth ausgehandelt haben soll.

Mitte Februar hatten verschiedene Medien berichtet, Deutschlands größte Bank sei entgegen ihrer früheren Haltung bereit, den seit zehn Jahren schwelenden Konflikt mit den Erben Kirchs durch Zahlung von bis zu 800 Millionen Euro beizulegen. Im Gegenzug seien alle Schadenersatzforderungen des Kirch-Lagers erledigt.

Darauf habe sich Ackermann mit Kirchs Erben geeinigt. Kirch, und seit dessen Tod im Juli 2011 seine Erben, kämpfen seit dem Untergang des Medienimperiums 2002 um Schadenersatz von Deutschlands größtem Geldhaus. Sie werfen der Bank und ihrem damaligen Chef Rolf Breuer vor, den spektakulären Zusammenbruch des Konzerns verschuldet zu haben. (dpa)

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