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Telekom

07.05.2013

Verhindert die EU-Kommission die DSL-Drosselung?

Wenn es nach der EU-Kommission geht, soll sorgenfreies Flatrate-surfen auch weiterhin möglich sein.
Bild: Monique Wüstenhagen/dpa

Die EU-Kommission plant einem Bericht zufolge, die Netzneutralität in Europa besser zu schützen. Die Anbieter sollen demnach zu mehr Transparenz verpflichtet werden.

Die EU-Kommission will laut einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in diesem Jahr eine rechtliche Empfehlung vorlegen, die den uneingeschränkten Internet-Zugang der Verbraucher schützen soll.

EU will Netzneutralität per Gesetz schützen

Die Zeitung berichtete am Dienstag unter Berufung auf die Kommission, Ziel sei es, die Netzneutralität zu stärken. Kunden sollen mehr Rechte erhalten und die Anbieter zu mehr Transparenz verpflichtet werden.

Die Netzneutralität in Europa sei rechtlich nur wenig geschützt, man müsse nachbessern, sagte der Sprecher der EU-Wettbewerbskommissarin, Neelie Kroes der Zeitung.

Telekom-Drossel und Netzneutralität - ein Widerspruch?

Das Thema Netzneutralität wird seit Wochen in Deutschland diskutiert. Die Telekom will auch bei Flatrates im Festnetz Obergrenzen für das Datenvolumen einführen, ab dem das Tempo drastisch gedrosselt wird. Wer weiter schnell im Internet surfen will, könnte sich dann weiteres Daten-Kontingent dazubuchen.

Die neue Regelung soll vom 2. Mai an in neuen Verträgen festgeschrieben werden. Tatsächlich greifen soll die Tempo-Bremse nach bisherigen Angaben nicht vor 2016. hubc, dpa

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