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Bonitätsnote
09.03.2022

Fitch stuft Russland weiter ab

Auch die Ratingagentur Fitch senkt Russlands Bonitätsnote weiter.
Foto: Justin Lane/EPA FILE/dpa

Laut Ratingagentur Fitch steht ein russischer Zahlungsausfall unmittelbar bevor. Anlagen aus Russland gelten nun als hochriskant. Zuvor hatten schon S&P und Moody's ähnlich reagiert.

Die Ratingagentur Fitch hat Russlands Bonitätsnote erneut gesenkt. Das Unternehmen stufte die Kreditwürdigkeit am Dienstag von "B" auf "C" noch tiefer in den sogenannten Ramschbereich ab, der hochriskante Anlagen kennzeichnen soll.

Die Ratingnote bedeute nun, dass ein Zahlungsausfall unmittelbar bevorstehen dürfte, teilte Fitch mit. Die Bonitätswächter begründeten die Einschätzung mit gestiegenen Zweifeln an Russlands Zahlungsbereitschaft.

Durch die Sanktionen wegen Russlands Angriffskriegs gegen die Ukraine seien die Möglichkeiten, Schulden bei internationalen Gläubigern zu bezahlen, ohnehin eingeschränkt. Auch die zwei anderen großen Ratingagenturen S&P und Moody's hatten Russlands Bonität zuletzt noch tiefer in den Ramschbereich gesenkt. Eigentlich ist Russlands Staatskasse gut gefüllt. Als kritisch gilt jedoch besonders der durch die Sanktionen stark begrenzte Zugriff auf Währungsreserven.

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