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Foto: Pandia 3D
Foto: Pandia 3D

Die Sieger: Pius Finkel, Tristan Kenneweg und Tim Staudenrausch von Pandia 3D.

Businessplan-Wettbewerb
11.03.2022

Ideen für die Lebensmittelherstellung und die Industrie: Das sind Schwabens beste Start-Ups

Von Michael Kerler

Für ihre Geschäftsideen und Pläne zeichnet das Netzwerk BayStartUp besonders hoffnungsvolle Gründerinnen und Gründer aus. In Schwaben setzen vor allem drei Start-Ups Zeichen.

Das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Gründernetzwerk BayStartUP hat am Donnertstagabend die besten Start-Ups in Schwaben ausgezeichnet. Die Gründerinnen und Gründer müssen dafür ihre Idee verständlich erklären, den Kundennutzen verdeutlichen und zeigen, wie sie sich damit im Marktumfeld positionieren. Dieses Jahr kamen die Gewinner in Schwaben durchweg aus dem IT-Bereich.

Den Businessplan-Wettbewerb für die besten Geschäftspläne gewann Pandia 3D aus Kempten, das High-Tech-3D-Scanning-Lösungen zur Automatisierung industrieller Prozesse anbietet. Diese können zur Qualitätskontrolle oder zur Volumen- oder Oberflächenvermessung eingesetzt werden. Pandia kombiniert dabei 3D-Technologien mit KI-Algorithmen, also Methoden der Künstlichen Intelligenz. Das Gründerteam besteht aus Tristan Kenneweg, Pius Finkel und Tim Staudenrausch.

Der zweite Preisträger kommt aus Augsburg

"Die ersten Systeme ermöglichen eine automatische, In-Line-3D-Qualitätskontrolle sowie die kontinuierliche Volumenüberwachung in Lagern und Prozessen", hieß es zur Begründung des Preises. "Die Systeme sind kosteneffizient sowie einfach zu montieren und bedienen."

Der zweite Platz ging an Flowsight aus Augsburg. Das Unternehmen hat eine Web-Plattform entwickelt, welche die Instandhaltung zum Beispiel in der Chemie- und Lebensmittelbranche optimiert. Den dritten Platz belegt Flecs Technologies aus Friesenried im Ostallgäu. Die Firma zeigt, wie man Automatisierungslösungen leichter installieren kann.

Preisgelder und weitere Unterstützung

"Wir geben innovativen Gründerteams in den südbayerischen Regionen Unterstützung, damit sie ihre Ideen unter wirtschaftlichen Aspekten hinterfragen und aufstellen können", sagte Fabian Brunner, Leiter des Businessplan Wettbewerb Schwabens, zum Wettbewerb.

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Zum Preis gehört ein Ausbildungsprogramm, das mit BayStartUP als Ausrichter in ein bayernweites Startup-Netzwerk eingebunden ist. Insgesamt erhielten die Gewinner Preisgelder in Höhe von insgesamt 2250 Euro.

In der bayerischen Start-Up-Landschaft ist zu beobachten, dass Gründungen heute deutlich professioneller ablaufen als noch vor 10 Jahren, sagen Kenner.

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