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  3. Energie: Wie bereitet sich das Land auf den Winter ohne Atomkraftwerke vor?

Energie
22.06.2023

Wie bereitet sich das Land auf den Winter ohne Atomkraftwerke vor?

Das Kernkraftwerk in Gundremmingen ist längst abgeschaltet. Deutschland muss diesen Winter ganz ohne eigene AKW auskommen.
Foto: Bernhard Weizenegger (Archivbild)

Selbst in der Dunkelflaute gibt es nach Angaben der Bundesnetzagentur genug Strom. Das größere Problem könnte es sein, diesen nach Bayern zu bekommen.

Das deutsche Energiesystem hat den Atomausstieg am 15. April 2023 bisher gut weggesteckt, sagen Expertinnen und Experten. Zur Bewährungsprobe könnte aber erst der kommende Winter werden: "Es besteht in Bayern ein Mangel an jederzeit abrufbarer Kraftwerksleistung, um Engpässe in der Stromerzeugung ausgleichen zu können", warnte unlängst Detlef Fischer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft. Einen Teil der weggefallenen Erzeugung der Atomkraftwerke könnten zwar inzwischen die Photovoltaik- und Windkraftanlagen übernehmen. Doch häufig legen diese erneuerbaren Energien "wetter- und tageszeitbedingt" eine Pause ein. Bedenken hat auch die Bundesnetzagentur, allerdings aus einem anderen Grund. 

Das Problem aus Sicht Fischers ist es, dass Bayern alleine nicht mehr genügend Kraftwerke hat, die einspringen können, wenn Sonne und Wind gerade keine Energie liefern: "Kohle- und Ölkraftwerke sind nur in geringer Zahl vorhanden, der Ausbau der Erdgas- und zukünftig Wasserstoff-Kraftwerke blieb bis jetzt weit hinter dem zurück, was notwendig wäre, um die Kernkraft zu kompensieren", gibt sein Verband zu bedenken. "Das Potenzial von Biomasse und Wasserkraft für die Stromerzeugung ist weitgehend bereits erschlossen, langfristige Stromspeicher stehen praktisch gar nicht zur Verfügung." 

Bayern ist immer stärker auf Stromimporte angewiesen

Das könnte gerade im Winter ein Problem sein, denn dann ist auch noch der Strombedarf besonders hoch: "Besonders die geplante große Zahl an Wärmepumpen erfordert das Vorhandensein von Kraftwerkskapazitäten, denn diese brauchen besonders im Winter Strom in beträchtlicher Menge", argumentiert Fischer. "Die auf vielen Häuserdächern montierten Photovoltaikanlagen haben dann, wenn es darauf ankommt, kaum einen Nutzen." Die Folge: "In einer längeren Dunkelflaute bleibt Bayern auf lange Sicht in erheblichem Umfang auf Importe angewiesen, um Strommangellagen zu vermeiden."

Dass Deutschland durch den Atomausstieg der Strom ausgeht, diese Befürchtung weist man bei der Bundesnetzagentur zurück. "Die Stromversorgung im nächsten Winter ist so sicher, wie wir es seit vielen Jahren gewohnt sind", teilte Klaus Müller mit, Präsident der Bundesnetzagentur.

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Die Behörde hat kürzlich den Bedarf an Reservekraftwerken festgelegt. Dies sind zum Beispiel ältere Kohlekraftwerke, die im Notfall einspringen könnten, wenn im Netz eine angespannte Situation herrscht oder Engpässe zu befürchten sind. Die nötige Kapazität liegt für den kommenden Winter 2023/24 bei 4616 Megawatt. Das sei weniger als die 8264 Megawatt im Winter 2022/2023 oder die 5670 Megawatt im Winter 2021/22. Dahinter stecke aber "keine Erfolgsmeldung". Vielmehr seien einfach frühere Reservekraftwerke in den Markt zurückgekehrt, sodass sich der Reservebedarf logischerweise verringere.

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Bundesnetzagentur: Nicht die Dunkelflaute ist das Problem

Nicht fehlender Strom in Deutschland könnte also für Bayern zum Problem werden, sondern diesen auch in den Süden des Landes zu bringen: "Herausfordernd für die Systemstabilität ist nicht die sogenannte Dunkelflaute, sondern eine Situation mit hohem Verbrauch im Süden und sehr viel erneuerbarer Erzeugung im Norden", erklärte Müller. "Das zeigt erneut, dass ein rascher Netzausbau für die Energiewende wesentlich ist und die Netzsicherheit erhöht", betonte er. 

Ein rascher Netzausbau für die Energiewende würde die Netzsicherheit wesentlich erhöhen, mahnt die Bundesnetzagentur.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa

Ein Teil des Netzreservebedarfs – 1334 Megawatt – muss nach Angaben der Bundesnetzagentur über ausländische Kraftwerke gedeckt werden. "Das Verfahren der Übertragungsnetzbetreiber, mit dem Kraftwerke im Ausland unter Vertrag genommen werden, läuft derzeit", sagte ein Sprecher unserer Redaktion. 

Dass sich Deutschland damit abhängig von ausländischen Atomkraftwerken macht, wie es häufig unterstellt wird, ist aber offenbar nicht der Fall: Den Atomkraftwerken in Frankreich komme "hier keine Bedeutung zu", so der Sprecher.

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.06.2023

Jetzt fehlen die Stromtrassen, die von der bayerischen Dauerwahlsiegerpartei ausgebremst oder verhindert wurden.
Einfluss auf vergangene oder kuenftige Wahlen scheint das aber nicht zu haben.
Und wenn es zu Engpaessen kommt, wird das sicher an dem einen abgeschalteten AKW liegen, doch nicht fehlenden Trassen. Wie vehement der damalige Umweltminister und heutige MP diese Abschaltung seinerzeit (2011) gefordert hat, interessiert heute anscheinend auch keinen mehr.

22.06.2023

Liegen den die Trassen schon vor den Toren Bayerns? Warum sind sie in BW (Grün regiert) noch nicht? Schauen Sie sich doch mal die Ausbeute der Windkraft der letzten Tag an. Sehr hoch war die Ausbeute nicht. Dass die Grünen mal keine Lieferungen von Waffen in Kriegsgebiete gefordert haben interessiert diese doch auch nicht mehr. Es hat sich durch den Ukrainekrieg eben Einiges geändert.

22.06.2023

Es sind zumeist die lokalen Bürgerinitiativen - ideologisiert und angeführt auch von grünen Lokalmatadoren oder grün -symphatisierenden Bürgern, welche diese Stromtrassen verhindern!

Wäre der völlig unnötige, rein ideologischen Gründen geschuldete, unter totaler Fehlerführung der Ex-Bundeskanzlerin durchgeführte Ausstieg aus der Kernkraft nicht - gäbe es keine Probleme!