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  3. Energiepolitik: Bayerns Energiepolitik wird zunehmend zum Standortproblem

Energiepolitik
28.10.2023

Bayerns Energiepolitik wird zunehmend zum Standortproblem

Nach massenhaften Bürgerprotesten sollen die Leitungen nun größtenteils unterirdisch verlegt werden.
Foto: Roland Weihrauch, dpa

Plus Große Fabriken siedelten sich zuletzt nicht im Freistaat an, sondern nördlich davon. Das liegt an folgenschwere Entscheidungen der Politik, sagen Energiewende-Experten.

Horst Seehofer wurde im vergangenen Jahr, wer wüsste es nicht, mit der Enoch-zu-Guttenberg-Medaille ausgezeichnet. Für seine besonderen Verdienste für den Landschafts- und Artenschutz im Freistaat. Unter anderem auch für die Einführung der 10-H-Abstandsregelung für Windkraftwerke in Bayern. Das Teil ist nach dem bekannten Dirigenten, Umweltschützer und Vater des über die Plagiatsaffäre gestürzten früheren Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg benannt. Die Stromwirtschaft hätte Horst Seehofer eine solche Ehrung eher nicht zukommen lassen. 

Denn der Süden Deutschlands wird allmählich abgehängt, unattraktiver für energieintensive Unternehmen. Und das hat auch mit Horst Seehofers Kampf gegen die Verspargelung des immer schönen Freistaates zu tun, mit der Abwehr der als „Monstertrassen“ geschmähten Nord-Süd-Netze und einer wenig stringenten Energiepolitik. 

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

29.10.2023

Inzwischen ist ein hirnrissiges, politisches Unterfangen daraus gemacht worden, wie es Schildbürger nicht hätten besser machen können. In der windärmsten! Region Deutschlands sollen viele Windmühlen gebaut werden. Selbst Don Quichotte erscheint einem, im Kampf gegen die Riesen, "normaler".

"Finden Sie es hier heraus.
Darum sind Windparks im Süden selten eine gute Idee.

Windkraft in Deutschland:
Grosse Versprechen, kleine Erträge
Die Auslastung ihrer Windparks hüten die Betreiber wie ein Staatsgeheimnis. Die NZZ hat sie nun selbst berechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd. 28 000 größere Windkraftanlagen sind derzeit auf deutschem Boden in Betrieb. Wie viele davon rentabel sind, weiß niemand.
Die Auslastung der meisten Turbinentypen lässt sich allerdings in einem Modell simulieren. 18 000 hat die NZZ untersucht und dafür stündliche Wetterdaten über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgewertet.

Das Ergebnis: Knapp ein Viertel der untersuchten Windräder hat einen Kapazitätsfaktor von weniger als 20%. Was genau das bedeutet, steht am Ende des Artikels."
https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681

Windatlas:

https://windenergietage.de/wp-content/uploads/sites/2/2017/11/26WT0811_F3_1510_martin-schneider-windatlas-1.pdf

29.10.2023

Nicola L., jetzt kommen Sie schon wieder mit Ihrer Berechnung der NZZ daher. Es wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass diese Berechnungen grob fehlerhaft sind.

29.10.2023

"diese Berechnungen grob fehlerhaft sind." was Sie womit belegen können?

29.10.2023

Nicola L., wie oft soll ich das hier noch tun?

"„Wenn wir keine Ausbaubremse ab 2011/12 gehabt hätten, könnten wir heute – wie am 7. September der langjährige Chef des Freiburger Fraunhofer Instituts Prof. Eicke Weber im Handelsblatt schrieb – leicht etwa 80 Prozent unseres Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Unsere Stromkosten wären niedriger und unsere Versorgungssicherheit höher“, sagte Grüneisen und resümierte: „All dies unterstreicht: Die Berechnung der NZZ ist falsch“.
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/windkraft-in-deutschland-diskussion-um-die-nicht-auslastung/

29.10.2023

"„All dies unterstreicht: Die Berechnung der NZZ ist falsch“.

Das ist lediglich eine Behauptung und wird durch nichts belegt. Der Artikel von der Wind Lobby schwurbelt herum:
"Der Kapazitätsfaktor einer Windkraftanlage ist nicht nur vom Standort abhängig" Ja nicht nur und?
"Ja, es ist klar: Die Wetterlage ist ein wesentlicher Faktor." Richtig und jetzt? Siehe Windatlas.
"Auch Abschaltungen wegen Netzüberlastung sind zu berücksichtigen" Richtig, weil der Wind nicht auf "Kommando" weht und keine Grundlastfähigkeit besteht.
"Die Windkraft ist unschlagbar günstig" Höchste Strompreise der Welt hat D, was soll da günstig sein? Merit Order?
"„Windenergie leistet bereits heute einen starken Beitrag zum deutschen Strommix" Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2023: 11,4 % weniger Strom als im Vorjahreszeitraum

https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?levelindex=1&levelid=1698568331271&downloadname=&operation=ergebnistabelleDiagramm&option=diagramm#abreadcrumb

Sie erzählen also die Unwahrheit!

29.10.2023

Nicola L., die Reporter von der rechtskonservativen NZZ (was hat sie wohl zu ihrer Recherche veranlasst?) haben schlicht die falschen Parameter verwendet und sich das gewünschte Ergebnis herbeigerechnet. Der Zweck wurde allerdings erreicht: Leute wie Sie werden das krude Machwerk noch in 10 Jahren zitieren. :))
Im Grunde ist das aber egal, denn Investoren, die etwas davon verstehen und rechnen können, werden die Windkraftanlagen trotzdem bauen - schlicht deswegen, weil es sich rechnet und der benötigte Strom kostengünstig produziert werden kann.

29.10.2023

"haben schlicht die falschen Parameter verwendet" welche denn?

29.10.2023

Nicola L., haben Sie weder den NZZ-Artikel noch die Kritik dazu gelesen? Die "Auslastung der Anlagen" wurde als alleiniges Kriterium herangezogen und willkürlich klassifiziert. Eine klassische Milchmädchenrechnung, auf die nur Journalisten kommen können. Dennoch werden die Schlagworte des NZZ-Artikels in rechten Medien nun breit gestreut.

Wen es interessiert, Nicola dürfte nicht dabei sein: :))
https://graslutscher.de/anti-windkraft-story-der-nzz-findet-heraus-dass-in-deutschland-nicht-immer-der-wind-weht/

29.10.2023

Der Online-Versuch der NZZ mit dieser Geschichte war ein Fehlschlag

Ich habe damals per Mail mit dem in Berlin lebenden Autor des NZZ-Artikels diskutiert. Selbstverständlich ist auch seine reißerische Behauptung, die Betreiber der Windkraftwerke würden die Auslastung ihrer Kraftwerke wie ein Staatsgeheimnis hüten, falsch. Viele veröffentlichen in Echtzeit die Daten ihrer Anlagen. Beispielsweise die Bürgerenergiegenossenschaft Freising. https://beg-fs.de/

Die Auslastung ist zudem ein unsinniger Maßstab. Für die Wirtschaftlichkeit ist natürlich der Ertrag im Verhältnis zum Aufwand maßgeblich. Eine Anlage mit niedrigerer Auslastung, die vorwiegend zu Zeiten hoher Strompreise produziert, kann so wirtschaftlich sein.
Auch Gaskraftwerke (Beispiel Irsching) haben häufig nur eine niedrige Auslastung. Und wie sieht es mit den Speicher- und den Pumpspeicherkraftwerken in der Schweiz aus? Andere Beispiele für geringe Auslastung sind viele Straßen oder das Oktoberfestgelände. Oder auch Wälder …

Und die Versorgungssicherheit? Früher hieß es aus atomfreundlichen Kreisen, dass wir maximal 4 % unseres Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugen könnten. Heute produzieren wir schon mehr als 50 % des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien. Das Stromsystem basiert auf preiswerten aber wetter- und tageszeit- wie jahreszeitabhängigen Quellen wie Solar und Wind. Auf steuerbaren Quellen wie Bioenergie und Wasserkraft zusammen mit allerdings auch klimaschädlichen Gaskraftwerken sowie auf großräumigem Verbund und Speichern. Derzeit werden stürmisch Batteriespeicher gebaut. Neue Pumpspeicherkraftwerke wurden leider in Bayern blockiert. Wir werden den saisonal Strom mittels Wasserstoff oder andere chemischen Stoffe speichern.

Raimund Kamm

29.10.2023

Zur Ergänzung:

"In einer Studie wurde die Rentabilität der südlichen Windparks angezweifelt. „Doch dabei bleibt außen vor, dass Betreiber wie Investoren schon lange auf anlagenspezifische Ertragsgutachten setzen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Zudem werden die Anlagen durch technische wie organisatorische Weiterentwicklung immer effizienter – und das sichert die Rentabilität.“
(...)
Kein Anleger würde eine Investition tätigen, die sich nicht rechnet. „Deshalb wird auch die Wirtschaftlichkeit während der unterschiedlichen zeitlichen Phasen immer wieder auf den Prüfstand gestellt“, sagt Voigt. So werden bereits während der Projektierung verschiedene Verfahren genutzt, um das Potenzial einer Fläche zu ermitteln. „Diese basieren auf Modellen und realen historischen Daten“, sagt Voigt. Und diese Daten werden immer besser, je länger die Zeitreihen werden. Dazu kommen Realertragsgutachen, die im Betrieb erstellt werden, um die Planungen mit den Ist-Werten abzugleichen.
(...)
„Auch werden ältere Anlagen mit geringerer Auslastung durch Anlagen mit mehr Potenzial ersetzt oder gehen außer Betrieb.“ Insgesamt ist die Branche auf einem guten und richtigen Weg. „Wichtig ist, dass wir Richtung und Geschwindigkeit von Zeit zu Zeit prüfen und gegebenenfalls anpassen“, sagt Voigt. „Aber das passiert an vielen Stellen aus echtem Eigeninteresse – und steigert die Rentabilität immer weiter.“
https://www.finanzmonitor.de/news/aream-rentabilitaet-bei-windkraftanlagen-steigt-3755

30.10.2023

"Die Auslastung ist zudem ein unsinniger Maßstab."

Das ist so, als würde man seine PV Anlage auf der Nordseite des Daches installieren und sich darüber freuen, dass die Module dort nicht so heiß werden, dank der geringen Auslastung. Wie verblendet muss man eigentlich sein, um nicht zu kapieren, dass in windarmen Regionen Windmühlen wenig Sinn machen? Flächenverbrauch und Ertrag stehen in einem krassen Missverhältnis.

"1250 Windräder für ein Atomkraftwerk" ohne Grundlast. "Bei einem Rotordurchmesser von 70 m und dem Mindestabstand von großen Windparks, würden die Windräder eine Fläche von rund 100 Quadratkilometern einnehmen. Das entspricht beispielsweise der Hälfte der Fläche Stuttgarts, sagt das MIT."

https://www.agrarheute.com/management/agribusiness/viele-windraeder-ersetzen-atomkraftwerk-fakten-603712

28.10.2023

Die grünen Trollfabriken beginnen wieder zu produzieren?

Die Wahrheit sieht aber so aus:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/bayern-windpark-gruene-kritik-100.html

>> Der Freistaat auf Kurswechsel: In Bayern sollen bald 40 Windräder die Industrie mit grünem Strom versorgen. Ausgerechnet die Grünen üben Kritik an dem Projekt. <<

28.10.2023

Dazu müsste man natürlich erst einmal lesen, was die Grünen kritisieren.

28.10.2023

Erwin B., das unterschlägt unser Peter P. lieber:

"Kritik an dem Projekt kommt ausgerechnet von den bayerischen Grünen. "Das ist Abzocke", sagt Martin Stümpfig, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Landtag. Er glaubt: Bei der Vergabe der Projektfläche an einen französischen Konzern sei es dem Freistaat nur ums Geld gegangen."

Die Grünen fordern, dass sich auch Bürger an solchen Investitionen beteiligen können. Das erhöht die Akzeptanz und die Gewinne bleiben im Land - wie ich finde eine sehr vernünftige Einstellung. :))

28.10.2023

Uiii Schwarzfunk!
Was soll in den Links drin stehen? Seehofer und Söder sind gar nicht bei den Grünen und die CSU ist jetzt mit zweijähriger Unterbrechung lange in der Bundesregierung und in Bayern auch schon ein paar Jahre. Selbst in der EU einflussreich und.a. mit Weber.

Wenn ich den zdf link dann doch anschaue, dann geht es gar nicht um Naturschutz vor Windkraft. Die Kritik der Grünen richtet sich gegen die Ausschreibung und bei der CSU sollte man schon genau hinschauen wenn es ums Geld geht.

Das ist auch das Projekt bei dem der Wacker Chemie Boss gesagt hat, das wäre extrem wichtig für den Standort und man solle ihm mit Atomstrom in Ruhe lassen, weil er da keine wettbewerbsfähigen Preise bekommt.

28.10.2023

Kein Wort über die staatlichen Subventionen, die in die genannten Projekte geflossen sind und noch fließen. Der Autor will glauben machen, das einzig und allen die erneuerbaren Energien den Unterschied ausmachen. Herr Küpper liefern Sie die entsprechenden Informationen nach, sonst istIhr durchaus interessanter Artikel unvollständig.

28.10.2023

Welche Subventionen meinen Sie denn?

Ein Windkraftwerk wird normalerweise nicht subventioniert. Neue erst recht nicht.
Es bekommt nach EEG einen Mindeststrompreis garantiert. Der liegt je nach Standort und Baujahr der Anlage zw. etwa 5 und 11 ct/kWh. Nachdem durch die Einstellung der russischen Gaslieferungen bei uns der Gaspreis und dann auch der Strompreis (Merit Order) erst stark gestiegen sind, liegt heute der Stromeinspeisemindestpreis meistens unter dem Börsenpreis. Infolgedessen wird keine Marktprämie für diese Anlagen mehr bezahlt. Mit dieser Marktprämie wird der Marktwert, also die an der Börse erzielten Erlöse, auf den garantierten Mindeststrompreis angehoben.

Bei alten Solaranlagen mit beispielsweise einer garantierten Einspeisevergütung von 30 Ct/kWh sieht es anders aus. Sie bekommen weiter die Marktprämie aus dem EEG-Topf. Diese wurde früher durch die Stromkunden aufgebracht und wird seit Aussetzung der EEG-Umlage durch die Steuerzahler beglichen, also subventioniert.

Raimund Kamm

28.10.2023

Ach Gott, Herr Kamm. Lesen Sie doch meinen Beitrag genau. Es geht um die Subventionen für Tesla, die Chipfabrik und die anderen Projekte und nicht um Windkraftanlagen.

29.10.2023

Ulrich W.
"Es geht um die Subventionen für Tesla, die Chipfabrik und die anderen Projekte und nicht um Windkraftanlagen."

Hätten denn Tesla, Intel & Co. die Subventionen nicht bekommen, wenn sie in Bayern investiert hätten?
In manchen Fällen vermutlich nicht, denn der Staat versucht, solange dies gegenüber der EU-Kommission gut begründet werden kann, durch Subventionen auch Investitionen und Arbeitsplätze in bisher wirtschaftsschwache Regionen zu lenken.

Und natürlich sind die zu erwartenden Strompreisunterschiede nach Aufteilung Deutschlands in mehrere Strompreiszonen nur ein Entscheidungsfaktor unter mehreren. Doch wer heute seine Augen vor den Standortrisiken durch höhere Strompreise verschliesst, sollte in zehn Jahren nicht jammern.

Raimund Kamm

28.10.2023

Natürlich an Allem ist Bayern selbst Schuld durch seine "verfehlte" Energiepolitik. Die Abschaltung wurde Bayern von der Ampel aufs Auge gedrückt ohne vorher Ersatz zu installieren- die Abschaltidiologie hat mit der abrupten Atomausstiegsentscheidung von Merkel zu tun und Habeck hat einer "Herzensangelegenheit" der grünen Klientel ohne Not Rechnung getragen. Und günstige Versorgung mit RU Erdgas wurde mit Beginn des Baus von NS 2 hintertrieben durch die USA und gewisse Wirtschaftskreise in DEU. Der UA Krieg war dann nur noch der Auslöser des Lieferstops. Nur das jetzt RU LNG Gas in Belgien weiterhin ins europ. Gasnetz fliesst zu wesentlich erhöhten Kosten. Länder wie Ungarn haben sich schlauerweise in Turkish Stream eingebracht ungeachtet der Kritik aus Brüssel.

28.10.2023

Jochen H., natürlich wollten die USA Nordstream 2 auch deswegen verhindern, um ihr LNG hier verkaufen zu können. Inzwischen wissen wir aber, dass die Warnungen vor einer zu großen Abhängigkeit von russischem Gas mehr als berechtigt waren.
Putin dachte, dass er uns bereits in der Falle hat und überfiel die Ukraine. Er hat wohl nicht damit gerechnet, wie schnell die Bundesregierung umsteuern kann. Habeck und Graichen haben hier großartige Arbeit geleistet. Der weltweite LNG-Markt wächst derzeit rasant, Russland wird in den nächsten Jahren weitere Marktanteile verlieren.

28.10.2023

Selbstverständlich ist Bayern selbst schuld. Das würden Sie auch erkennen, wenn Sie nicht sämtlich Tatsachen verdrehen würden. Es war Söder höchst selbst, der 2011 unbedingt den Ausstieg wollte. Nachzulesen unter https://www.welt.de/politik/deutschland/article13395920/Streit-um-Atomausstieg-Soeder-droht-mit-Ruecktritt.html
Warum hat er und seine CSU dann nicht rechtzeitig für Ersatz gesorgt?

Ja, die USA waren dagegen, dass NS2 gebaut wurde. Es waren aber auch andere europäische Länder dagegen. Natürlich standen da eigene Interessen dahinter. Trotzdem war es letztendlich ein großer Fehler, dass man sich von russischen Gas abhängig gemacht hatte. Wäre es nicht zu dem Krieg gegen die Ukraine gekommen, hätte es wohl auch kein Umdenken gegeben. Hätte man sich nicht schnellstens davon unabhängig gemacht wäre man erpressbar geblieben. Dass wir weiterhin russisches Gas beziehen müssen, hängt mit langfristigen Lieferverträgen zusammen die nicht gekündigt werden konnten. Und falls sie es noch nicht mitbekommen haben: Die Nordstream-Pipelines sind kaputt, deshalb kommt da nix mehr.

Insgesamt wären wir gut beraten uns unabhängig von fossilen Energien zu machen. Den die meisten Staaten von den man dieses bezieht sind hochproblematisch. Dies kann nur durch massiven Ausbau der erneuerbaren Energien gelingen.

28.10.2023

Antwort an Wolfgang: Hervorragend ist das Umsteuern in der Gasversorgung gelungen mit überproportional gestiegenen Preisen. Sicher der LNG Markt wächst, aber das Angebot am Weltmarkt ist begrenzt. Und sie mit ihrer Fallentheorie; der Krieg in der UA hat erst Mal mit Gasversorgung gar nichts zu tun. Der RU Anteil am Weltmarkt wird sich nicht verringern, sondern das RU Gas findet andere Abnehmer selbst in Europa. Vielleicht am deu Musterschüler. Und auch die US Reserven Gasreserven sind begrenzt. Wenn erst Mal der UA Krieg wie auch immer endet werden sich alte Marktverbindungen wieder einrenken. Nicht alle Länder in Europa sind von den EU Sanktionen beseelt und werden baldmöglichst Schlupflöcher nutzen.

28.10.2023

Jochen H., da täuschen Sie sich, der LNG-Markt verändert sich rasant:

"Experten erwarten ab 2025 weltweit ein stark steigendes Angebot an Flüssiggas. Russlands Anteil am internationalen Gashandel dürfte dadurch deutlich fallen. Denn ein wichtiges Kalkül Putins geht nicht auf. Für deutsche Verbraucher ist die LNG-Welle dagegen eine gute Nachricht."

https://www.welt.de/wirtschaft/plus248191784/Fluessiggas-Das-LNG-Zeitalter-beginnt-und-Putin-ist-der-grosse-Verlierer.html#:~:text=J%C3%BCngsten%20Prognosen%20zufolge%20wird%20das,dem%20fl%C3%BCchtigen%20Brennstoff%20langsam%20zur%C3%BCck.

28.10.2023

>>Natürlich an Allem ist Bayern selbst Schuld durch seine "verfehlte" Energiepolitik. Die Abschaltung wurde Bayern von der Ampel aufs Auge gedrückt ohne vorher Ersatz zu installieren- die Abschaltidiologie hat mit der abrupten Atomausstiegsentscheidung von Merkel zu tun<<

Wann nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass der Atomausstieg bereits am 14. Juni 2000 (https://de.wikipedia.org/wiki/Atomkonsens) zwischen den AKW-Betreibern und der Bundesregierung vereinbart wurde? Und dass damals die Bundesregierung und die sie tragenden SPD und GRÜNEN mit dem EEG die Ersatzinvestitionen in alternative, umweltfreundliche und gesundheitsunschädliche Stromquellen angereizt haben? Dass leider Altmaier, Merkel und Seehofer dann diese Investitionen in Solar und Wind ausgebremst haben. Sonst hätten wir heute niedrigere Strompreise und kaum Versorgungssorgen! Die CSU und Bayern waren und sind durch die Blockade des Windkraftausbaus jetzt die Hauptverantwortlichen für die Probleme.

Raimund Kamm

28.10.2023

VonJochen H. 11:09 Uhr
>>Hervorragend ist das Umsteuern in der Gasversorgung gelungen mit überproportional gestiegenen Preisen.<<

Auch das ist falsch!
Im Oktober 21, also lange vor Beginn des verbrecherischen russischen Angriffs und insbesondere vor dem deutschen Einfuhrembargo, lag der Gasgrosshandelspreis bei 9,1 ct/kWh. Jetzt im Oktober 2023 liegt er bei 4,3 ct/kWh.
https://energy-charts.info/charts/price_average/chart.htm?l=de&c=DE&year=2023&interval=month&chartColumnSorting=default&month=-1&legendItems=0010000000000001

Wann endlich schauen Sie sich erst die Fakten an, bevor Sie hier Falsches behaupten?

Raimund Kamm

28.10.2023

Bayern wollte auch den Atomausstieg, hat aber dann gedacht mit Erdgas kriegen wir das schon hin. Tja falsch gedacht, da kam die Klima-Neutralität der EU bis 2050, ausgerechnet auch noch von einem Mitglied der Schwesterpartei. Und dann kam Putin.

Vor lauter Panik wollte man dann Atomkraftwerke sogar selber betreiben, bis die Stromkonzerne lieber selber den Hebel auf Aus gelegt haben.

Und jetzt? Tja Wasserstoff und Erneuerbare... blöd nur, dass die CSU viel zu wenig bisher gemacht haben. Industrie braucht billigen Strom, das war schon immer so und kein Unternehmen investiert an einem Standort, wo es keinen billigen Strom gibt, ja sogar der Strom teurer sein könnte, als woanders.

Jetzt wäre es an der Zeit das die CSU und die Freien Wähler endlich mal aufhören, Erneuerbare, E-Autos und Wärmepumpen schlecht zureden. Es wäre gut, wenn man mal sagen würde, dass wir einen Fehler gemacht haben und jetzt aber richtig Gas geben müssen, um Strom genauso billig produzieren zu können, wie im windreichen Norden.

29.10.2023

Holger B., das haben Sie treffend zusammengefasst. Leider haben wir in Bayern einen Wirtschaftsminister, der die gesetzlich vorgegeben Klimaziele noch nie ernst genommen hat: "Das ist genau so, wie wenn ich sage: Ich will nächstes Jahr Tabellenführer im Fußball werden." Da isf der Weg zum Klimawandelleugner nicht mehr weit. Insofern ist es kein Wunder, dass Bayern nun ziemlich abgehängt dasteht, was die Versorgung mit zukunftsfähiger Energie angeht.
Söder muss das Thema endlich zur Chefsache machen und ich bin sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die Versäumnisse des Wirtschaftsministers (oder ist er nun Wald- und Jagdminister?) in der Presse gestreut werden. :))

28.10.2023

Diese Passage muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Leider liest man solche vernichtenden Analysen immer nur nach der Wahl:

"Und die Folge ist inzwischen, sagt Sterner, dass er von namhaften Unternehmen hört, wie diese darüber nachdenken, sich neue Standorte außerhalb Bayerns zu suchen. Der Professor sagt: „Und man kann diese Deindustrialisierung auf keinen Fall auf die Bundesregierung abschieben, sondern da müssen sich die Landesregierung und ihre Vorgänger an den eigenen Hut fassen. Die müssten sagen: Es tut uns leid, wir haben es versäumt, weil wir den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromtrassen über Jahre verhindert haben.“ "

Ist im neuen Koalitionsvertrag zu diesem Thema etwas zu lesen außer dem Bekenntnis, weiterzumachen wie zu zuvor? Die bayerische Wirtschaft traut sich offensichtlich nicht in der Öffentlichkeit Klartext zu reden und investiert lieber woanders. Armes Bayern!

28.10.2023

Ja mei, wir haben uns halt ablenken lassen im Wahlkampf von einem alten Hetzblatt, von Fleischverboten, die nicht existieren, von einer angeblichen Genderpflicht usw. usf.
Und wer hat schon konkret was von der Ansiedlung energieintensiver Unternehmen? Da wähl ich (ein fiktives ich) doch den Status Quo. Die schaffen mir sogar das Heizungsgesetz 2025 wieder ab. Meine Ölheizung läuft. Weltweit nicht ideal, aber für mich persönlich super.

Ich erinnere mich noch an ein Interview in dieser Zeitung, ich glaube mit dem Boss von Wacker Chemie, jedenfalls sehr energieintensive Industrie im Südosten Bayerns. Der hat beim Thema AKW Weiterbetrieb abgewunken, da er mit den Preisen für Atomstrom nicht wettbewerbsfähig arbeiten kann im internationalen Vergleich. Der wollte unbedingt Windstrom und war meine ich etwas nervös, das die Spargel in der Nähe nicht genehmigt werden. Würd mich nicht wundern, wenn dort AFD und CSU besonders gut abgeschnitten hätten.

28.10.2023

"Ich erinnere mich noch an ein Interview in dieser Zeitung, ich glaube mit dem Boss von Wacker Chemie, jedenfalls sehr energieintensive Industrie im Südosten Bayerns. Der hat beim Thema AKW Weiterbetrieb abgewunken, da er mit den Preisen für Atomstrom nicht wettbewerbsfähig arbeiten kann im internationalen Vergleich. Der wollte unbedingt Windstrom und war meine ich etwas nervös, das die Spargel in der Nähe nicht genehmigt werden"

WACKER schließt das Geschäftsjahr 2022 mit neuen Höchstwerten bei Umsatz und Ergebnis ab:

KONZERNUMSATZ LIEGT MIT 8,21 MRD. € EIN DRITTEL ÜBER VORJAHR
EBITDA MIT 2,09 MRD. € GEGENÜBER 2021 UM 35 PROZENT GESTEIGERT
EBIT BELÄUFT SICH AUF RUND 1,69 MRD. €

https://www.wacker.com/cms/de-de/about-wacker/press-and-media/press/press-releases/2023/detail-200512.html

Genau so liest es sich wenn man nicht wettbewerbsfähig arbeiten kann.

PV-Anlagen auf Betriebsgebäuden sind im übrigen Genehmigungsfrei (https://www.google.de/maps/place/Wacker+Chemie+AG+Tor+Nord/@48.1855607,12.8347403,1433m/data=!3m1!1e3!4m14!1m7!3m6!1s0x4775ce147c7d2acf:0x8eac1630f0f73515!2sWacker+Westpforte!8m2!3d48.1821145!4d12.8316808!16s%2Fg%2F11gfjry0zb!3m5!1s0x4775ce773994afed:0xc895b12fa4b1d170!8m2!3d48.1881494!4d12.8458113!16s%2Fg%2F11g9vrry2_?entry=ttu) und ich sehe keine. So dringend kann der günstige Strom also nicht sein und bei 2,09 Mrd. EBITDA sollte Kapital vorhanden sein um ein paar Platten und Wechselrichter zu kaufen.

Aber in der heutigen Zeit ist Nörgeln anscheinend wichtiger wie machen, die Fördergelder sprudeln ja.

28.10.2023

Und das ganze hat sicherlich nichts damit zu tun das unser Kinderbuchautor aus ideologischen Gründen unsere AKWs abschalten hat lassen bevor die Möglichkeit bestand diesen Verlust abzudecken?

„Agora Energiewende“ wertete die Importe aus und stellte fest, dass mit 12,6 Terawattstunden am meisten Strom aus Atomkraft nach Deutschland kam, der Anteil der Atomenergie am deutschen Stromverbrauch beträgt über 4 Prozent – mehr als vor dem Aus der verbliebenen deutschen AKW am 15. April.

Und wenn jetzt wieder die freundlichen Besser wissen kommen die meinen das durch Europäischen Stromhandel immer der günstige Strom bezogen wird:

Wir mussten pro Megawattstunde im Jahresschnitt 111 Euro zahlen, während Deutschland für den exportierten Strom nur 78 Euro bekam. Hätten wir selbst mehr eigenen günstigen Strom (Öko oder Kernkraft), müssten wir weniger importieren!
So sieht die Bilanz nach drei Quartalen wirklich aus: Über fünf Milliarden Euro hat Deutschland im laufenden Jahr ausgegeben – mehr als zwei Milliarden Euro, als wir mit dem grenzüberschreitenden Handel eingenommen haben.

28.10.2023

Friedrich E., Sie stellen hier eine Milchmädchenrechnung auf. Strom wird dann importiert, wenn der Import günstiger ist als die Eigenerzeugung mit Gaskraftwerken. Da die französischen AKW nun endlich wieder laufen, wird bei Bedarf von dort günstiger Atomstrom importiert. Wären die deutschen AKW noch in Betrieb, wäre der Strom für die Kunden nicht billiger, die Gewinne würden nur woanders anfallen.
Strom ist derzeit nämlich mehr als ausreichend im europäischen Markt vorhanden. Jedenfalls sagt das der Chef von RWE, Markus Krebber. Und ich gehe mal davon aus, dass der weiß, wovon er redet. :)

28.10.2023

" Sie stellen hier eine Milchmädchenrechnung auf. Strom wird dann importiert, wenn der Import günstiger ist als die Eigenerzeugung mit Gaskraftwerken."

Wir haben einen Handelsdefizit von 2 Mrd. € der von den Stromkunden finanziert werden muss.

"Jedenfalls sagt das der Chef von RWE, Markus Krebber. Und ich gehe mal davon aus, dass der weiß, wovon er redet. :)"

Genau und wir ersetzen dann Atomkraftwerke gegen Gaskraftwerke.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/energie-rwe-chef-deutsche-atomkraftwerke-sind-verzichtbar-id65446646.html

Oder Braunkohle:

Der Energiekonzern RWE behauptet, Deutschland brauche die Braunkohle, um die Versorgungssicherheit mit Energie zu gewährleisten

https://www.fr.de/panorama/rwe-gute-gruende-fuer-misstrauen-betreibt-lobbyismus-und-desinformation-92028450.html


RWE übt finanziellen und inhaltlichen Einfluss auf wichtige Klimastudien

Immer wieder beteiligen sich solche Unternehmen an Klimastudien. Wie Lobbycontrol berichtet, gehört RWE neben einigen weiteren Energiekonzernen zu den Partnern der DENA-Leitstudie – eine Schlüsselstudie zum Umbau der Wirtschaft hin zur CO₂-Neutralität –, die nicht nur etwa 80 Prozent der Finanzierung tragen, sondern auch maßgeblichen Einfluss auf den Inhalt der Studie und damit auch auf künftige Klimapolitik haben.

https://www.fr.de/panorama/rwe-gute-gruende-fuer-misstrauen-betreibt-lobbyismus-und-desinformation-92028450.html

28.10.2023

Friedrich E., machen Sie sich doch erstmal mit den Basics vertraut: Atomkraftwerke decken die Grundlast ab, Gaskraftwerke dagegen decken wie die Importe die Spitzenlast. Was sind 2 Milliarden in diesem Zusammenhang? Ein Mückenschiss.

Die Kohlekraftwerke laufen noch bis 2030 oder 2031. Bis dahin brauchen wir einen schnellen Ausbau der Netze, der erneuerbaren Energieerzeugung und von Gaskraftwerken. Dazu müssen die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Auch in Bayern. Mal sehen, ob Aiwanger das hinkriegt oder ob er weiterhin nur vom Wasserstoff quatscht.

28.10.2023

"Friedrich E., machen Sie sich doch erstmal mit den Basics vertraut: Atomkraftwerke decken die Grundlast ab, Gaskraftwerke dagegen decken wie die Importe die Spitzenlast. Was sind 2 Milliarden in diesem Zusammenhang? Ein Mückenschiss."

Haben Sie die verlinkten Artikel gelesen? Der Mann von dem Sie sagen er weiß von was er spricht sagt: "Alternativlos für die Versorgungssicherheit sei dagegen der schnelle Bau neuer Gaskraftwerke. "Sie sollen künftig als Ersatz einspringen, wenn Wind und Sonne ausfallen", sagte Krebber. "Falls wir keine Gaskraftwerke bauen, gibt es in solchen Situationen in Zukunft zu wenig Strom. Oder wir müssen die Kohlekraftwerke in Reserve halten. Beides wollen wir nicht.""

Hier geht es nicht mehr um Spitzenlast sondern die Grundlast der Wind und Sonnenenergie.

28.10.2023

VonFriedrich E. 11:31 Uhr
>>Wir haben einen Handelsdefizit von 2 Mrd. € der von den Stromkunden finanziert werden muss.<<

Nein. Der Kunde zahlt die Stromherstellung (dazu noch Netzentgelte usw.), egal, ob der Strom in einem dänischen Windkraftwerk oder in einem deutschen Kohlekraftwerk erzeugt wurde.

Raimund Kamm

28.10.2023

"Nein. Der Kunde zahlt die Stromherstellung (dazu noch Netzentgelte usw.), egal, ob der Strom in einem dänischen Windkraftwerk oder in einem deutschen Kohlekraftwerk erzeugt wurde."

Kosten für die Strombeschaffung (Erzeugung oder Einkauf), Vertrieb und Gewinnmarge
Steuern: diese beinhalten die Umsatz- und die Stromsteuer
Nettonetzentgelt inklusive Abrechnung: Das Netznutzungsentgelt
Messstellenbetrieb: Entgelt für die Kosten der technisch notwendigen Mess- und Steuereinrichtungen (z. B. Zähler), die Ablesung und das Inkasso
Abgaben und Umlagen

Wer bezahlt jetzt also einen Handelsdefizit, wenn nicht der Verbraucher? Vater Staat oder die Mutter Gottes?

28.10.2023

Friedrich E., derzeit deckt in Deutschland die Kohle die Grundlast statt der abgeschalteten AKW. In Zukunft decken die Erneuerbaren zusammen mit (noch zu bauenden) Gaskraftwerken die Grundlast. Die Geothermie ist ohnehin grundlastfähig.

28.10.2023

Friedrich E. >>Wer bezahlt jetzt also einen Handelsdefizit, wenn nicht der Verbraucher? Vater Staat oder die Mutter Gottes?<<

Ihre Aussage sieht verwirrt aus.

Nochmal: Es macht für den Verbraucher keinen Unterschied, ob er aus Dänemark importierten Windstrom oder in Deutschland erzeugten Gasstrom bezieht. Ökologisch ist natürlich der Windstrom aus Dänemark besser als de Gasstrom aus Deutschland.
Es macht für den Verbraucher auch keinen Unterschied, ob ein Augsburger einen VW oder einen Volvo kauft.

Volkswirtschaftlich mehrt der europäische Binnenmarkt unseren Wohlstand.

Raimund Kamm