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  3. Exklusiv: Autobosse fordern mehr Ladesäulen für Elektroautos

Exklusiv
27.11.2023

Autobosse fordern mehr Ladesäulen für Elektroautos

Brauchen wir mehr davon? Ladestationen für Elektroautos stehen an einer Autobahn-Raststätte.
Foto: Robert Michael, dpa

Exklusiv VW-Chef Blume und Opel-Lenker Huettl appellieren vor dem Autogipfel mit Kanzler Scholz an die Regierung. Die E-Mobilität kommt nicht so schnell voran wie gedacht.

Vor dem Autogipfel mit Bundeskanzler Olaf Scholz an diesem Montag machen sich Chefs deutscher Autokonzerne für deutlich mehr Geschwindigkeit beim Ausbau der Ladeinfrastruktur stark. Hintergrund: Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2030 mindestens 15 Millionen Elektroautos hierzulande unterwegs sein sollen. Doch die E-Mobilität kommt nicht so rasch voran wie gedacht. Zuletzt gab es nur rund 1,3 Millionen reine E-Autos in Deutschland, ein Umstand, der die Bundesregierung wie die Fahrzeughersteller alarmiert. Die Befürchtungen sind groß, dass 2030 womöglich erst 8,5 bis 10,5 Millionen E-Autos in Deutschland fahren, was sich negativ auf die deutschen Klimaziele auswirken würde.

In Zusmarshausen steht eine der größten Stromtankstellen Europas.
Video: Manuel Andre, Axel Hechelmann

An der Veranstaltung mit Scholz nimmt Volkswagen-Vorstandsvorsitzender und Porsche-Chef Oliver Blume teil. Gegenüber unserer Redaktion zog er vorab Parallelen zwischen Politik und Wirtschaft: „Deutschland steht in einer ähnlichen Situation wie der Volkswagen-Konzern. Es zählt eine klare Analyse, die richtigen Schlüsse zu ziehen und beim Umsetzen die Ärmel hochzukrempeln.“ Der Manager räumte ein: „Der Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland und Europa geht langsamer, als es noch vor einigen Jahren erwartet wurde.“ Dafür machte er Rahmenbedingungen „wie den hohen Strompreis, ausgelaufene Kaufanreize und fehlende Ladesäulen“ verantwortlich. Blume forderte: „Wir brauchen eine besser ausgebaute Ladeinfrastruktur, vor allem in den Städten.“ Dabei sah er den Ausbau der Ladeinfrastruktur als „Gemeinschaftsaufgabe für Politik und Wirtschaft“ an.

Volkswagen-Chef Blume sagt: "Mit intelligenten Steueranreizen lässt sich viel erreichen“

Angesichts der Haushaltslage des Bundes, die das bisherige Ausmaß der E-Mobilität gefährden könnte, machte der VW-Chef deutlich: „Es ist nicht zwingend nötig, in bestehende Finanztöpfe zu greifen. Mit intelligenten Steueranreizen lässt sich viel erreichen.“ Hier verwies er auf die USA und Kanada als Vorbilder: „Zukunftsgerichtete Steuermodelle schaffen einen attraktiven Rahmen für Zukunftstechnologien, Industrieansiedlung und Nachhaltigkeit.“ 

Wie kommt die Autoindustrie mit den hohen Strompreisen zurecht? Blume forderte: „Wichtige Industrien in Deutschland, wie die Chemie oder die Stahlerzeugung, brauchen wirtschaftliche Energiepreise. Aktuell sind wir hier im globalen Maßstab nicht wettbewerbsfähig.“ Der VW-Chef sprach sich dafür aus, „den Energiepreis als Impuls kurzfristig durch politische Maßnahmen abzusenken“. Auf lange Sicht brauche es ein durchdachtes Konzept, die Kosten der Herstellung nachhaltig zu senken. „Kein Staat kann es sich leisten, auf Dauer einen Industriestrompreis zu subventionieren“, machte Blume deutlich. 

Opel-Chef Huettl warnt vor weiteren Belastungen

Vor dem Autogipfel äußerte sich auch Opel-Chef Florian Huettl im Gespräch mit unserer Redaktion: „Der Ausbau der Ladegeschwindigkeit muss sich deutlich beschleunigen. Um das Ziel der Bundesregierung von einer Million öffentlich zugänglichen Ladepunkten bis 2030 zu erreichen, brauchen wir zehnmal mehr neue Ladepunkte.“ Und er sagte: „Gerade in vielen ländlichen Gemeinden sowie für ‚Laternenparker‘ in Städten besteht ein großer Nachholbedarf.“ Hier müssten sich Bund, Länder und Kommunen einbringen. Was Huettl wichtig ist: „Strom an Ladepunkten muss bezahlbar sein.“ Der Opel-Chef appellierte an die Bundesregierung: „Die Hersteller investieren bereits massiv in die Elektromobilität, daher warne ich vor weiteren Belastungen unserer Industrie.“ Huettl ist überzeugt: „Wir stehen mit unseren Standorten in einem internationalen Wettbewerb – Deutschland und Europa drohen dabei den Anschluss zu verlieren.“

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.11.2023

Typisches Henne-Ei-Problem. Wenn immer einer auf den anderen wartet, passiert gar nichts.
In zehn Jahren wird man zurückschauen und sagen, dass damals unter Scholz und Habeck die richtigen Weichen gestellt wurden, so wie man das heute rückblickend über Schröder und Fischer sagt.

Das Ausland wundert sich bereits über die Deutschen:
"Der dänische Ökonom Jacob Funk Kirkegaard hält den deutschen Staat für viel zu geizig. Wer das Leitbild der schwäbischen Hausfrau predige, habe von Wirtschaft keine Ahnung."
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/daenischer-oekonom-ueber-deutschlands-haushalt-die-schuldenbremse-ist-eine-verruecktheit-a-c5a9ed99-19a0-4043-8780-42d9356da11e

Linder ist kein Ökonom, sondern gelernter Politiker und Philosoph. Das merkt man.

27.11.2023

Ich glaube ja, in 5 Jahren wird es Batterien geben, mit denen man 10.000 km weit kommt. Dann wird nur noch beim Kundendienst geladen, oder die Batterien getauscht, je nach Technik. Dann braucht man keine Ladesäulen mehr. Nur für die, die jetzt so dumm waren und sich noch die alte Technik gekauft haben mit 300 km Reichweite.

27.11.2023

E-Pkw sind für den Normalbürger immer noch zu teuer !
Man hat keine Lust grössere Strecken zu fahren und nach Ladesäulen zu suchen !
Welches Haltbarkeitsdatum hat eine Autobatterie ?
Wenn ich ein gebrauchtes E-Auto verkaufe, welche Rolle spielt denn hier der Akku nach 6-7 Jahren ?
Als Laternenparker muss ich doch damit rechnen, dass bei Minustemperaturen im Winter die Batterieleistung reduziert wird !

27.11.2023

Dass die "Autobosse" fordern, ist schon ein wenig lächerlich. Jahrelang hat man die Entwicklung von alternativen Antrieben verschlafen und nun reißt man die Klappe auf, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Ja, warum soll der Staat die Ladesäulen bauen? Hier ist die Wirtschaft gefragt – Tankstellen, Supermärkte, Parkhausbetreiber usw. könnten ihren Beitrag leisten – und ja, warum nicht mit entsprechenden PV-Anlagen? Die Wirtschaft in Deutschland ist träge geworden, nur die Energie, nach dem Staat zu rufen, hat sie noch nicht verloren. Wenn den Autobauern nichts anderes einfällt als Reden schwingen, werden sie ins Hintertreffen geraten, denn die Konkurrenz hat nicht geschlafen … China wird uns in kürzester Zeit viele schöne bezahlbare Klein-E-Autos ins Land bringen, da bin ich sicher.

27.11.2023

Resultat der Grünen Forderung nach Bevorzugung von E-Autos bei der Dienstwagenbesteuerung.

Da braucht es für die weiteren Strecken viele öffentliche Schnellladesäulen!

27.11.2023

Die DEUTSCHEN Autobosse fordern dies, um von Ihrem Versagen bei der Entwicklung von E-Autos abzulenken.

Und volle Zustimmung zu Hr. Mosler. Das Bauen und Betreiben von Ladestationen ist keine staatliche Aufgabe. Tesla hat nicht die Bundesregierung aufgefordert, Ladestationen zu bauen. Nur die bequemen dt. Autobosse.

Zum Strom: Ein Auto fährt durchschnittlich im Jahr 12.000 km. https://www.motointegrator.de/blog/durchschnittliche-fahrleistung-pkw/ Dabei verbraucht es rd. 2.000 kWh. So viel Strom erzeugen 2 Kilowatt PV (8 qm) im Jahr. Mit dem Strom einer modernen Windkraftanlage kann man immerhin 6.000 E-Autos versorgen.

Für die Erzeugung von Benzin oder Diesel braucht man auch viel Energie und Strom. Doch die Zahl von Markus R. scheint mir zu hoch zu sein. Erklärende Aussagen hierzu findet man hier: https://efahrer.chip.de/news/graue-energie-so-viel-strom-fressen-benziner-und-diesel_109587

Raimund Kamm

27.11.2023

Woher soll der jetzt schon knappe und teure Strom denn herkommen? Wird ein Windrad gleich verpflichtend neben der Ladesäule?

27.11.2023

Sie wären überrascht, wieviel Strom die Herstellung von Kraftstoff benötigt. Für 6 Liter Diesel etwa soviel das damit ein Elektroauto 350km weit fahren kann

27.11.2023

Mit Beginn des Auto gab es den „Sprit“ in Apotheken. Danach wurden von Unternehmen Tankstellen gebaut. Ich kann nirgendwo nachlesen das die Regierung Tankstelle gebaut hat. Warum sollen also unser allen Steuergelder für Ladesäulen verwendet werden?? Wer ein ein E-Auto fährt soll sich halt vorher überlegen wo er „tanken „ kann. Ich hoffe das irgendwie jemand klagt gegen diese Verschwendung von Steuergeld. Es ist Aufgabe der Wirtschaft und nicht des Staates
Lg Michael Mosler

27.11.2023

Wenn ich schon lese: "Autobosse fordern ...."

Mehrere Millionen im Jahr einschieben um überteuerte Autos auf den Markt schieben - und fordern Andere sollen Geld ausgeben, damit Sie die unverschämt überteuerten E-Autos überall laden konnen!
Also geht's noch? Da könnte die Presse mal ein Posse über die "Bosse" machen? :-)