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Exklusiv
16.02.2024

Unternehmer Christ: "Die AfD würde den Abbruch Deutschlands bedeuten"

Der Unternehmer und Politiker Harald Christ setzt sich gegen die Politik der AfD zur Wehr.
Foto: Stefan Stahl

Harald Christ war einst Spitzenmanager der Deutschen Bank, der Postbank sowie der Ergo Versicherung und kämpft nun gegen den weiteren Aufstieg der AfD.

Herr Christ, Sie hatten Chancen, als langjähriges SPD-Mitglied und Manager Bundeswirtschaftsminister zu werden, wenn sich Frank-Walter Steinmeier 2009 bei der Bundestagswahl gegen Angela Merkel durchgesetzt hätte. Dann wechselten Sie zur FDP und waren bis 2022 Bundesschatzmeister der Liberalen. Was ist mit Deutschland los? Nicht nur die Wirtschaft schwächelt, auch die Stimmung wirkt vielfach schlecht.

Harald Christ: Ich bin nach wie vor gut gelaunt, auch wenn ich den Eindruck habe, dass viele Menschen weniger als früher lachen und mit Zitronengesichtern durch die Welt gehen. Dabei ist die Stimmung schlechter als die Lage. Dazu trägt bei, dass vor allem in sozialen Netzwerken vielfach schlechte Laune verbreitet wird. Dort wird zu oft darüber berichtet, was falsch läuft, und nicht, was gut ist in diesem Land. Das hat einen hohen Ansteckungseffekt. Wir verlieren immer mehr Menschen an diese Dunkelfelder und Blasen in den sozialen Medien. 

Davon profitiert vor allem die AfD. 

Christ: Ja, denn die Partei ist in den sozialen Medien stark organisiert. Die AfD versucht, die Lufthoheit in den sozialen Medien zu gewinnen und Menschen falsch wie eindimensional zu informieren. Solche Nutzer sozialer Medien stecken in ihren Silos fest und sind nur noch schwer mit Fakten zu erreichen. Wutbürger und sogenannte Trolle peitschen sich gegenseitig auf. Weil ich diese Entwicklung für gefährlich halte, habe ich schon 2020 meine Stiftung für Demokratie und Vielfalt gegründet, obwohl ich nicht ahnte, wie stark die AfD werden würde. Schon damals habe ich in die Satzung der Stiftung unter anderem aufgenommen, dass mit den Geldern die Demokratie gestärkt und etwa unabhängiger Nachwuchsjournalismus, der auf Fakten setzt, gefördert werden soll. Auf alle Fälle ist es ein Lichtblick, dass es dem Recherche-Netzwerk Correctiv gelungen ist, das Treffen von AfD-Leuten und Rechtsradikalen in Potsdam aufzudecken. 

Die Co-Vorsitzende der AfD, Alice Weidel, surft derweil unverdrossen auf der Welle schlechter Stimmung und unterstellt der Regierung, „Deutschland zu hassen“. 

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Christ: Meines Erachtens ist unsere Demokratie ernsthaft in Gefahr, wenn das Treiben dieser Partei nicht gestoppt wird. Die AfD würde den Abbruch Deutschlands bedeuten. Wer die AfD wählt, gefährdet unseren Wohlstand. Wenn Deutschland aus der EU austreten würde, wie das Frau Weidel überlegt, wäre das Ergebnis fatal, denn unser Land ist der größte wirtschaftliche Profiteur der Europäischen Union. Deshalb begrüße ich die Demonstrationen gegen die AfD und für die Stärkung unserer Demokratie, wie zuletzt das Lichtermeer auf der Münchner Theresienwiese. Ich kann nur an alle gesellschaftlichen Gruppen, damit auch die Unternehmerinnen und Unternehmer, appellieren: Schließt euch diesen Demos an. Die schweigende Mehrheit, also alle demokratischen Kräfte, müssen gegen die AfD und gegen Extremismus protestieren und sich klar abgrenzen. 

Sollten sich Unternehmer und Manager noch intensiver gegen die AfD positionieren und Männer wie den Milch-Patriarchen Theo Müller kritisieren, der mit Frau Weidel in Restaurants sitzt und mit ihr nach eigener Aussage gerne spricht? 

Christ: Ich würde mit Frau Weidel nicht essen gehen, weil ich mit dieser Frau nichts zu besprechen habe. Unabhängig von Herrn Müller bin ich der Meinung: Unternehmer und Manager zeigen zwar jetzt wie Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing erfreulicherweise deutlich Flagge gegen die AfD und für die Stärkung unserer Demokratie. Es müssten aber noch mehr Unternehmer Flagge zeigen, denn die Stabilität unserer Demokratie ist das Rückgrat unseres Wohlstands und damit das Rückgrat unserer Unternehmen. Die AfD würde der Wirtschaft massiv schaden. Wenn etwa Landwirte in das Parteiprogramm der Partei schauen würden, könnten sie erkennen, dass die AfD alle Subventionen für die Branche abschaffen will. Dabei behauptet die Partei, den Bauern helfen zu wollen. Solche Widersprüche müssen wir herausarbeiten und in die harte inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD gehen. 

Reicht das? Ist ein AfD-Verbot nicht wirkungsvoller? 

Christ: Ich bin gegen ein Verbot der AfD. Denn ein Verbot würde das Vertrauen vieler Bürger in unseren Rechtsstaat erschüttern. Die AfD zeigt zwar durchaus Missstände auf, zieht daraus allerdings völlig falsche und gefährliche Schlüsse. Viele Themen wie zum Beispiel Migration dürfen wir nicht der AfD überlassen. Dieses harte Warnsignal müssen die etablierten Parteien ernst nehmen und der AfD inhaltlich Paroli bieten. Nur so kann das gelingen. 

Sie gelten als einer der führenden Netzwerker Deutschlands und haben früher als andere Unternehmer die Menschen dazu aufgefordert, gegen die Politik der AfD Partei zu ergreifen. 

Christ: Ich habe im Sommer letzten Jahres im Handelsblatt aufgerufen, dass Manager, Unternehmer, ja alle gesellschaftlichen Multiplikatoren sich gegen die AfD und gegen Extremismus zu Wort melden sollen. Mein Appell an die Menschen lautet auch: Tretet in die etablierten demokratischen Parteien ein, engagiert euch und stellt die AfD inhaltlich. Denn die AfD, die einst als eurokritische Partei gestartet ist, wurde von Rechtsradikalen und Nazis übernommen. Und um demokratische Parteien zu stärken und damit ein Zeichen gegen die AfD zu setzen, habe ich Juli 2023 insgesamt 253.000 Euro an SPD, FDP, CDU und Grüne gespendet. Den etablierten Parteien würde es guttun, wenn sich mehr Menschen von außen dort engagieren. 

Wie kommt denn Ihr starkes Anti-AfD-Engagement an? 

Christ: Nach meinem Appell im Sommer 2023 wurde ich massiv bedroht. Und das, obwohl ich nur meine Meinung gesagt habe. Heute schicken die Rechten nicht mehr wie in der Weimarer Republik Schlägertrupps gegen Andersdenkende los, sondern feinden sie in sozialen Netzwerken an. So wurde mir dort etwa mitgeteilt: "Deutschland wird erwachen und Sie wird es danach nicht mehr geben." Das ist klares Nazi-Vokabular. So tief sind wir gesunken. 

Wie gehen Sie mit solchen Bedrohungen um? 

Christ: Ich versuche damit analytisch und distanziert umzugehen. So ist für mich klar: Da will mir einer sagen, dass ich die Klappe halten und verschwinden soll. Doch ich werde nicht die Klappe halten und verschwinden. Was mich dabei motiviert: Ich erhalte sehr viel Zuspruch. Doch die meisten Menschen, die mich ermuntern wollen, weiterzumachen, schreiben das nicht offen in sozialen Medien, sondern teilen mir das persönlich etwa über WhatsApp oder E-Mail mit. Sie haben schlicht Angst, dass auch sie bedroht werden, wenn sie mir zustimmen. So weit sind wir schon in Deutschland gekommen. 

Trotzdem fordern Sie zu einem differenzierten Umgang mit Wählerinnen und Wählern der AfD auf. 

Christ: Wir dürfen nicht vorübergehende Sympathisanten der AfD, die der Partei auf den Leim gegangen sind oder einen Raum für ihren Frust dort sehen, in die Nazi-Ecke stellen. Das wäre brandgefährlich. Denn unsere demokratischen Parteien der Ampelregierung, aber auch die CDU und CSU geben derzeit nicht das beste Bild ab. Die Debatten in diesen Parteien sind vielfach flacher, populistischer und weniger lösungsorientiert, als ich das aus früheren Jahren kenne. Politiker wie der CDU-Chef Friedrich Merz wären gut beraten, sich nicht auf einen populistischen Überbietungs-Wettbewerb einzulassen. 

Populismus scheint die politische Mode unserer Zeit zu sein. 

Christ: Das zeigt sich auch an der neuen Partei von Sahra Wagenknecht. Ihre BSW-Partei wirkt, als ob nach einer Analyse aus jedem Frustrationspotenzial Wählerstimmen gewonnen werden sollen. Da wird versucht, diejenigen abzuholen, die gegen die Unterstützung der Ukraine, für Russland und gegen die EU sind. Frau Wagenknecht versucht, alle Frustrationspotenziale von links nach rechts systematisch abzuschöpfen. Ein sehr durchsichtiges Manöver, das nur in einer Oppositionspartei funktionieren kann und mit Verantwortung für die Menschen in unserem Land aber auch gar nichts zu tun hat. 

Frau Wagenknecht scheint dennoch bei vielen Menschen anzukommen. 

Christ: Kein Mensch braucht diese Partei. Trotzdem kommt diese Partei ohne inhaltliche Substanz in Umfragen bundesweit auf sieben bis acht Prozent. Das zeigt, wie verunsichert viele Menschen sind und sich nach einfachen Antworten sehnen. Dabei wenden sie sich von den etablierten demokratischen Parteien ab. Die SPD, in der ich 31 Jahre Mitglied war, hatte mal fast eine Million Mitglieder, jetzt sind es noch rund 365.000. Deshalb gibt es in solchen Parteien immer weniger qualifizierte Menschen, die Politik nicht als reines Karrieresprungbrett sehen. Mein Appell lautet daher: Ihr braucht nicht die AfD und auch nicht die Wagenknecht-Partei. Wenn euch etwas stört, tretet doch in die SPD, die CDU, die CSU, die FDP oder in die Grünen ein und schafft dort Mehrheiten. 

Viele Menschen wenden sich aber lieber neuen Parteien zu. 

Christ: All diese Politikerinnen und Politiker, die jetzt wie Frau Wagenknecht, Hans-Georg Maaßen oder viele AfD-Leute in populistischen Parteien ihre Heimat finden, sind in anderen Parteien gescheitert. Frau Weidel würde in einer anderen Partei nichts werden. Diese populistischen Parteien sind ein Sammelbecken der Gescheiterten. Populismus ist toxisch, eben die Neuauflage der Propaganda, die wir in Deutschland schon einmal erlebt haben. Probleme löst es keine - es schafft nur neue. 

Sie haben schon 2019 geschrieben, Deutschland erlebe einen Ermüdungsbruch der politischen Struktur. 

Christ: Ich mache seit meinen Juso-Zeiten mit 16 Jahren Politik, ohne damit jemals Geld verdient zu haben. Das ist für mich Dienst an der Demokratie. Leider behalte ich oft recht mit meinen Prognosen. 

Mit Ihrer AfD-Prognose lagen Sie aber wie so viele daneben. 

Christ: Das stimmt, habe ich doch vor Jahren prognostiziert, dass die AfD nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Ich versuche aber, nicht nur politisch, sondern auch geopolitisch und ökonomisch zu denken. Mein großes Vorbild ist der frühere SPD-Kanzler Helmut Schmidt. Er hat mich sehr geprägt. Ich habe ihn nah erlebt und konnte als junger Mensch lange Gespräche mit ihm führen. Schmidt war ein kosmopolitischer Kopf, der Probleme über die Grenzen Deutschlands hinweg betrachtet hat. Ich habe von ihm gelernt, dass politische Entwicklungen einen Vorlauf haben, die es frühzeitig zu erkennen gilt. Und er hat mir beigebracht, daraus politische Strategien abzuleiten und das Beste für das Land zu machen. 

Das klingt nicht nach einer Beschreibung aktuell führender deutscher Politiker. 

Christ: Ja, denn leider haben unsere heutigen Politiker anders als Helmut Schmidt nicht mehr das große Ganze im Blick, sondern betreiben Politik zu oft nur noch tagesaktuell, im besten Fall orientieren sie sich an einer Legislaturperiode. Wenn wir diese Form der Politik nicht hinter uns lassen, wird unser Land in einer sich schnell verändernden internationalen Gemengelage massive Schwierigkeiten bekommen. Aber bleiben wir fair, es gibt auch in Deutschland noch engagierte und fachlich gute Politiker - ich möchte das nicht pauschalisieren -, aber es sind eben zu wenige. 

Ist der Ermüdungsbruch unserer Demokratie bereits eingetreten? 

Christ: Deutschland hat bereits einen Ermüdungsbruch. Doch es gibt, zumindest was die AfD betrifft, Hoffnung. Meines Erachtens wird die Partei bei allen bevorstehenden Wahlen schlechter als befürchtet abschneiden und in den drei ostdeutschen Bundesländern nicht den Ministerpräsidenten stellen. Das liegt am Aufstand der Anständigen und auch an den vielen Persönlichkeiten, die sich öffentlich kritisch zur AfD äußern. 

Harald Christ, 52, ist heute Chef seines Berliner Beratungs- und Investmenthauses Christ&Company. Der gebürtige Wormser gilt als einer der führenden deutschen Finanzexperten. In seiner Karriere hat er in Leitungs- und Vorstandsfunktionen für die Deutsche Bank, die Postbank, den Versicherungsriesen Ergo und die Bausparkasse BHW gearbeitet. Heute vertritt Christ den Anteilseigner Deutschland im Aufsichtsrat der Commerzbank. Nach 31 Jahren trat der Unternehmer 2019 aus der SPD aus, zuvor war er deren Mittelstandsbeauftragter. Zur Begründung verwies er auf den Linksruck der Partei, der sich nicht mit seinen ökonomischen Überzeugungen vereinen lasse. Christ wechselte zur FDP und war bis 2022 Bundesschatzmeister der Liberalen. Der FDP gehört er bis heute an. 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

18.02.2024

Und wenn der Laden von den grossmündigen AfD-Politikern an die Wand gefahren wurde, will sie plötzlich niemand gewählt haben...
Durch die Ausschaffung von Migranten werden weder Mieten billiger noch steigen Löhne noch wird der Einkauf billiger.
Vielleicht möchten viele Menschen dann endlich ihren Traumjob beim Pizzaboten, der mit den Magnetschildern auf Privatautos, antreten?
Oder gar selbst aktiv werden und sich weiterbilden? Ein grosses Versandhaus bring mit diesen Leuten die Ware gestern und kostenlos in den 6.Stock...die machen Werbung man könne dort Karriere machen....
Massig Arbeitsplätze würden auch im Transportgewerbe frei, warum nicht 1300 km am Stück fahren und für ein Butterbrot hier arbeiten?

18.02.2024

Aber Deutschland würde auch sicherer werden, Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an der Allgemeinkriminalität: 31,9% (Quelle: BKA, "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung, Bundeslagebild 2022", Seite 8). Ich finde, auch das gehört zum Gesamtbild.

17.02.2024

Wow - wer wurde den da von der Leine gelassen. Die Reinkarnation des Erzengels Gabriel mit dem Flammenschwert. :)

17.02.2024

Ein FDPler mit Verstand und Anstand. Dachte nicht, dass es so etwas gibt.

17.02.2024

Harald Christ sollte sich besser darum bemühen, dass Deutschland wieder wirtschaftlich gesundet und nicht weiter durch Berater, Investitions-Heuschrecken filetiert und ausgebeutet wird.

17.02.2024

Deutsche Bank und Postbank Manager. Da werden viele Kunden der Postbank mit Grausen an den Umgang der Deutschen Bank mit der IT Fusion zwischen beiden Banken in den letzten Jahren denken. Gute Referenzen schauen anders aus.
Die deutsche Wirtschaft kämpft z.Zt. mit Riesenproblemen, die nicht von der AfD verursacht werden, sondern von der Ampel.

17.02.2024

"Die deutsche Wirtschaft kämpft z.Zt. mit Riesenproblemen, die nicht von der AfD verursacht werden, sondern von der Ampel."

So schlimm kann's nicht sein: Vorgestern: DAX geht so hoch wie nie zuvor aus dem Handel.

Die rechtsextremen Deportierer wären die Totengräber der deutschen Wirtschaft. Von deren Plänen für die Landwirtschaft ganz zu schweigen . . .

17.02.2024

Die aktuellen Probleme der deutschen Wirtschaft wie eine zu hohe Steuerbelastung, die marode Infrastruktur und die überbordende Bürokratie resultieren nicht aus der Politik der Ampel, sondern weit überwiegend aus der Politik von 16 Jahren Regierung der Union, die sich auf den Reformen Gerhard Schröders ausgeruht hat und sich stattdessen nur noch dem Fetisch der "Schwazen Null" verpflichtet sah.
Dazu kam jetzt noch die Entscheidung des BVerfG zur Schuldenbremse, die das eigentlich notwendige Gegensteuern in einer Konjunkturflaute unmöglich macht. Ein Abschiedsgeschenk des scheidenden Verfassungsrichters und Unionspolitikers Peter Müller an seine Partei, allerdings ein Geschenk, das unserem Land schadet und auch der Union selbst noch Probleme bereiten wird.

Übrigens: Warum blockiert die Union eigentlich seit Monaten Lindners von der Wirtschaft sehnlichst erwartetes Wachstumschancengesetz im Bundesrat? Warum gibt es dazu keine Kampagne der Springerpresse und dieser Zeitung?

18.02.2024

"Die rechtsextremen Deportierer"

Deportieren tun nur Linksextremisten. Allerdings aus Syrien und Afghanistan.

17.02.2024

"Christ: Nach meinem Appell im Sommer 2023 wurde ich massiv bedroht. Und das, obwohl ich nur meine Meinung gesagt habe. Heute schicken die Rechten nicht mehr wie in der Weimarer Republik Schlägertrupps gegen Andersdenkende los, sondern feinden sie in sozialen Netzwerken an. So wurde mir dort etwa mitgeteilt: "Deutschland wird erwachen und Sie wird es danach nicht mehr geben." Das ist klares Nazi-Vokabular. So tief sind wir gesunken."
Im übrigen vielen Dank für das aufschlussreiche Interview

17.02.2024

Ein weiteres allgemeines Blabla und mehr nicht.
Analysiert man die Situation, so kommt man doch uneingeschränkt zu den Faktoren, dass der Wähler/Wählerin wählt mit seiner Stimme seine politische Vertretung, abhängig von seinen persönlichen Vorlieben, Ängsten und Wünschen. Wenn man nunmehr den Aufwärtstrend bzw. die Prozente der AfD betrachtet, so heißt dies doch nichts anderes als dass sich "viele" Wählende nicht mehr durch die etablierten Parteien vertreten fühlen. Was wiederum bedeutet, dass mit der etablierten Politik etwas nicht stimmt; aus Sicht der Wählenden. Daraus folgt letztlich, dass die etablierte Politik sich wieder auf ihre Wähler und deren Zufriedenheit konzentrieren muss, will sie nicht noch mehr Prozente verlieren. Und scheinbar haben wir genau hier das Problem! Welches sind denn die korrigierenden Maßnahmen der etablierten Parteien?

17.02.2024

Die Politik soll also das tun, was 20 % der Wähler wollen, die einer zunehmend demokratie- und menschenfeindlichen Partei hinterherlaufen? Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

17.02.2024

Warten Sie die nächsten Wahlen ab. Wenn zwischenzeitlich die Politik keine für die Wähler entscheidenden Lösungen umgesetzt hat dann dürfte sich dies mit den 20% auf erledigt haben; dann hat sich der prozentuale Anteil erhöht. Nicht der Wähler läuft hinterher, er bestimmt die Richtung mit seiner Stimme bei der Wahl.

17.02.2024

"Christ: Deutschland hat bereits einen Ermüdungsbruch. Doch es gibt, zumindest was die AfD betrifft, Hoffnung. Meines Erachtens wird die Partei bei allen bevorstehenden Wahlen schlechter als befürchtet abschneiden und in den drei ostdeutschen Bundesländern nicht den Ministerpräsidenten stellen. Das liegt am Aufstand der Anständigen und auch an den vielen Persönlichkeiten, die sich öffentlich kritisch zur AfD äußern." Ihr Wort in Gottes Ohren Herr Christ, ich hoffe Sie behalten recht.

17.02.2024

"Ich würde mit Frau Weidel nicht essen gehen, weil ich mit dieser Frau nichts zu besprechen habe."

Da kann man aufhören zu lesen. Wer mit anderen nicht spricht, kann auch nicht mit Argumenten überzeugen. Das gleiche infantile Geschwätz ohne Inhalt, wie es Linke permanent betreiben. Wen soll das überzeugen? Es müssen gute Lösungen geschaffen werden, die mit Rot und Grün nicht zu machen sind.

17.02.2024

Absolut richtig. Man spricht ja auch nur mit den "demokratischen" Parteien. Wer betreibt denn gerade den Abbruch Deutschlands?

17.02.2024

>>Da kann man aufhören zu lesen. Wer mit anderen nicht spricht, kann auch nicht mit Argumenten überzeugen. Das gleiche infantile Geschwätz ohne Inhalt<<

Sie haben es treffend auf den Punkt gebracht, warum Herr Christ keinen Sinn in einem Gespröch mit Frau Weidel sieht. Denn von dieser kommt doch immer das gleiche infantile Geschwätz ohne Inhalt, also ist es pure Zeitverschwendung, mit jemanden zu reden, der nicht auf andere Sichtweisen eingehen will. Man konnte das erst wieder am Donnerstag bei Frau Storch in der Sendung von Frau Illner erleben, dass man keine Antworten aug an sie gestellte Fragen bekommt.

17.02.2024

"Man spricht ja auch nur mit den "demokratischen" Parteien. Wer betreibt denn gerade den Abbruch Deutschlands?"

Sie sprechen in Rätseln. Wer ist nicht demokratisch und wer trägt gerade die Regierungsverantwortung für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang?

17.02.2024

Eine RTL-Recherche zeigt, wie offen faschistisch die Junge Alternative ist, wenn sie glaubt, nicht beobachtet zu werden. Zwei Reporterinnen haben es geschafft, sich in einen „Spaziergang“ der JA Sachsen einzuschleusen. Ihr Bericht ist haarsträubend.

Während des „Spaziergangs“ am Volkstrauertag im November vergangenen Jahres fantasieren JA-Vertreter:innen über eine Ghettoisierung von Jüdinnen*Juden, Arbeitslager für Menschen mit ausländischer Herkunft, die „für Ordnung sorgen sollen“, „Mein Kampf“ als Pflichtlektüre, den „gesunden Volksbestand“, der darüber gesichert werden müsse, indem ein Ehepaar mindestens vier Kinder bekommt, von denen mindestens drei über das fünfte Lebensjahr hinauskommen müssten und von Freiwilligen, die die Neonazis suchen würden, wenn sie der Staat wären, die „zur Not auch bereit sind, auf Frauen und Kinder zu schießen“. Auch von Umsturzfantasien und der Wiedereinführung der Todesstrafe ist die Rede.

17.02.2024

"andere Sichtweisen" sieht dann so aus.

Ungebremste Einwanderung in die Sozialsysteme? Pro
Zerstörung der Wirtschaft durch immer höhere Belastungen? Pro
Reduzieung der Bürokratie in EU und BRD? Contra
Beendigung der sogenannten Energiewende? Contra
Stärkung der individuellen Freiheit? Contra
Erhöhung der Bildungsstandards? Contra
Eindämmung der Staatsschulden und Inflation? Contra
Reduzieung der Sozialausgaben? Contra
Fordern und Fördern? Contra
Mehr Netto vom Brutto? Contra
Schlanker Staat? Contra

Mit Sozialisten ist einfach kein funktionierender Staat zu machen, der funktioniert.

17.02.2024

Mit Rassisten und Demokratiefeinden spricht man nicht. Sich mit ihren abstrusen Plänen zu befassen ist vergeudete Zeit. Man hält sie mit allen Mitteln von Macht und Einfluss fern . . .

17.02.2024

@Nicola L.
Ich glaube, Sie verbringen zu viel Zeit in Sozialen Medien und Harald Christ hat Ihnen nun den Spiegel vorgehalten. Das ist bitter, da müssen Sie nun ganz stark sein. Denn das Ende Deutschlands lässt noch auf sich warten, auch wenn Sie noch so sehr auf einem Weltuntergangstrip sind. Verschiedene Sekten verkünden seit Jahren immer wieder den Weltuntergang, bis jetzt hat es nicht geklappt. Und am Sozialismus in Deutschland wird es auch nicht liegen, denn der ist nur ein kleines Licht im Vergleich zu den zerstörerischen Ideen, die die AfD und ihre Satellitenorganisationen verbreiten. Dass diese Ecke nun etwas angefasst reagiert – geschenkt. Die vielen Veranstaltungen in Deutschland zeigen, dass unsere Gesellschaft sich nicht runterziehen lässt von den rechten Sauertöpfen.

17.02.2024

"Mit Rassisten und Demokratiefeinden"

Dito!

17.02.2024

"Ich glaube, Sie verbringen zu viel Zeit in Sozialen Medien und Harald Christ hat Ihnen nun den Spiegel vorgehalten. Das ist bitter, da müssen Sie nun ganz stark sein."

Welcher Harald Christ? Der ehemalige Juso oder das FDP Mitglied? Bitte Opportunismus im Wörterbuch nachschlagen. Sie sollten nicht alles zum Frühstück konsumieren, was grün ist. Träumen Sie weiter.

17.02.2024

Sehr interessantes Interview, das leider in der Druckausgabe durch fehlerhaften Satz verhunzt wurde. Liest das niemand mehr vor dem Druck?

17.02.2024

Der Mann hat absolut recht !


Deutschland den Deutschen (und das gilt auch für die Bauern hier) geht es viel viel besser, als ihnen von den Scharfmachern und Aufheizern von Links und Rechts vorgemacht und eingeredet wird !

Wer heute in ein Restaurant will, bekommt gar keinen Platz mehr, weil alles schon besetzt oder reserviert ist - trotz allem Klagegejaule der über die angeblich unter der sogenannten "Steuererhöhung" (in Wahrheit nur die Rückkehr zum Vor-Corona-Zustand) "leidenden Wirte !
Wer sich einmal einen Tagen an den Flughäfen aufhält, kann die langen Schlangen Reisender an den CheckIn- Schaltern und Sicherheitskontrollen gar nicht übersehen - die bilden sich aber nicht, weil dort so langsam gearbeitet wird !

Die dauernden Streiks der Lokführer haben auch nicht deswegen für so viel Aufruhr gesorgt, weil es so wenige Reisende an den deutschen Bahnhöfen gäbe !

Auch wenn Kaufhäuser schließen, die Paketboten die von Haus zu Haus eilen, finden oftmals gar keine Zeit, zwischendrin Luft zu holen - so viel wird im Internet statt eben in den Kaufhäusern gekauft.

In einem Land, in welchem es wirklich schlecht geht, wird man sich doch wohl kaum so intensiv mit der 3 oder 4 Tage-Woche beschäftigen, wie das alle Gewerkschaften derzeit in Deutschland machen.

Die teuersten Mieten können gezahlt werden - wenn auch unter Zähneknirschen, es gibt keine MAssenwohnungslosigkeit!

Massive Gehaltserhöhungen, Inflationsausgleichszahlungen undund..... wurden in den letzten zwei JAhren durchgesetzt.

Den Deutschen geht es mit absoluter Sicherheit nicht schlechter als in früheren Jahren !
Es mag sein, daß ihr Wohlstand nicht weiter gewachsen ist - gefallen ist er aber ganz und gar nicht !

Die Deutschen sollten endlich wieder in die Normalität zurückkehren und nicht ständig aus Deummehit oder nur reinem Trotz den Scharfmachern von Links und Rechts hinterherlaufen.

Sonst könnte man wirklich noch auf den Gedanken kommen, daß dieses Volk wirklich nicht ganz bei Trost ist !

17.02.2024

Aber ohne das ständige Kriseneinreden der Ampel lässt sich das Schuldenmachen zum Wohle der sozialen Wohltaten für alle Welt nicht rechtfertigen.

17.02.2024

@Eric T.
Nicht die Ampel redet Ihnen Krisen ein, Sie selbst sind es, der sich im Krisenmodus wohlzufühlen scheint. Investitionen für die Zukunft sind wichtig für unseren Wohlstand, auch in anderen Ländern wird Geld in die Hand genommen, um krisen- und zukunftsfähig zu sein, nur Deutschland klebt an der Schuldenbremse wie eine Fliege auf dem Honigstreifen. JETZT bräuchte die Industrie Förderung für eine zukunftsfähige Energieversorgung, nicht irgendwann. JETZT müsste die Klimaveränderung so gut wie möglich bekämpft werden, nicht wenn der Golfstrom versiegt ist. Dann sieht es nämlich mau aus für uns alle. JETZT müsste es einen Ruck nach vorne geben. Die AfD wird dieser Ruck nicht sein, deren Politik ist ein Rohrkrepierer.

18.02.2024

"nicht wenn der Golfstrom versiegt ist"

Das ist so seriös wie die Relotius Presse, die Sie so gerne lesen.

27.02.2024

wer was das noch mal mit der Relotius Presse, waren doch Sie Frau L. hinter Correktiv hatten Sie doch die Relotius-Presse vermutet, schwamm drüber jeder kann sich mal irren

17.02.2024

Schön, dass man den Artikel hier komplett lesen kann, in der Druckausgabe wird jeweils die letzte Zeile durch eine Anzeige verborgen!