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Der Deutschen Bahn hilft nur noch Vernunft

Kommentar Von Stefan Stahl
29.06.2023

Die Tarifparteien haben vier Monate ergebnislos verhandelt. Das ist für beide Seiten beschämend. Jetzt muss ein Schlichter-Team den Karren aus dem Dreck ziehen.

Selbst Bahn-Enthusiasten können derzeit den Glauben an die unbestrittenen Vorzüge des Verkehrsmittels verlieren. Da fallen in der Region Augsburg Züge aus, weil sich Beschäftigte krank gemeldet haben und technische Probleme aufgetreten sind. Und die Tarifparteien versuchen seit vier Monaten eine Einigung zu finden. Hier liegt ein klarer Fall von mangelnder Kompromissbereitschaft vor. Der Konflikt zeigt auf abschreckende Weise, was passiert, wenn Arbeitgeber und Gewerkschafter nicht in der Lage sind, sich in die andere Seite hineinzudenken. Beide Parteien wollen nur gewinnen.

Die Deutsche Bahn braucht einen Kompromiss

Doch Profi-Tarifpolitiker verzichten auf den Triumph und setzen auf Vernunft. Insofern bleibt es den Verhandlungsparteien nicht erspart, sich wie Schulbuben in einer Schlichtung aufzeigen zu lassen, wie ein Kompromiss funktioniert. Das ist zwar ein Armutszeugnis für den Bahn-Vorstand und die Spitze der Gewerkschaft EVG. Ohne Nachhilfe kommen die Streit-Fraktionen aber nicht weiter. Dabei werden die Schlichtungs-Pädagogen den Bahn-Verantwortlichen beibringen, dass sie nicht auf eine viel zu lange Laufzeit von 27 Monaten setzen dürfen. Und die Gewerkschaft muss lernen, dass auch in Hochinflationszeiten Lohnerhöhungen nicht ins Unermessliche gehen dürfen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.06.2023

Das Hauptproblem bei dem Streit um
Lohnerhöhungen bei der Bahn ist,
dass der Bahnvorstand mit seinen
eh schon fürstlichen Gehältern
2023 10% mehr erhält.
Sollen die Beschäftigen der Bahn dann
nicht genau so viel oder nicht sogar
mehr erhalten ?

29.06.2023

Bei Ihnen scheinen alle Relationen komplett unbekannt bzw. verloren gegangen zu sein.

29.06.2023

Herr Wolfgang B.,
ich frage Sie persönlich.
Warum sollen die Bediensteten der Bahn nicht eine
höhere Lohnsteigerung bekommen wie der
Bahnvorstand ?
Erklären Sie mir doch, wo Ihre " Relationen "
sich befinden?

29.06.2023

Gerne. Erstens sprechen wir von einigen Vorständen und einigen 100.000 Angestellten. Zweitens sehe ich die Vorstandsarbeit als um einiges anspruchsvoller an. Und drittens kann mandie Lohn- und Gehaltsfindung der beiden Gruppen nicht miteinander vergleichen. In der einen bestimmt die Gehälter der AR (indirekt die HV) in der anderen Gruppe die Tarifparteien. Sie wollen mirt asicherlich nicht im ernst vorschlagen, daß man z.B. den Finbanzvorstand gegen ein Lokführer wechselseitig austauschen kann und daß deren Arbeit gleichwertig ist.

29.06.2023

Herr Wolfgang B.,
die Vorstände der Bahn verdienen zwischen
900000 und 400000 Euro im Jahr.
Wie sie Ihre " anspruchsvolle Tätigkeit "
ausfüllen, zeigt der marode Zustand der
Bahn.
Wären Vorstandsgehälter erfolgsabhängig,
hätte es die 10 % Gehaltserhöhung gar nicht geben
dürfen.

29.06.2023

Ja - das kann ich mittragen. Ergänzen möchte ich jedoch noch 2 Aspekte ohne sie groß zu kommentieren: 1. Beispielhaft mal den Personalverstand herauspicken: er ist m.w. für über 300.000 MA (Inland und Ausland) verantwortlich. Das sit doch schon mal was. 2. Die Bahn gehört zu 100% dem Bund und der ist letztendlich für die Gehälter der "Außertariflichen" zuständig.

01.07.2023

"Gerne. Erstens sprechen wir von einigen Vorständen und einigen 100.000 Angestellten.'

Also ihr Argument ist weil ein Unternehmen viele Mitarbeiter hat darf sich der Vorstand eine höhere Lohnerhöhung genehmigen?

"Zweitens sehe ich die Vorstandsarbeit als um einiges anspruchsvoller an"

Ohne Vorstand würde das Unternehmen trotzdem weiter funktionieren, ohne Mitarbeiter aber nicht.

01.07.2023

Manche glauben eben ihr Einpersonenhaushalt, der vielleicht gerade noch bewältigt wird, ist vergleichbar mit Unternehmen. Ein Indiz für den Bildungsnotstand über den ja minütlich berichtet wird.

28.06.2023

Ein größenwahnsinniger Gewerkschaftsboß - der sich als der große Zampano präsentieren will und den anderen Gewerkschaften Mitglieder abspenstig machen will und eine gierige, jenseits jeglicher wirtschaftlicher Realität vagabundierende und kein Maß mehr kennende Gefolgschaft richten nun den öffentlichen Nah- und Fernverkehr endgültig hin!

Die Forderungen der Gewerkschaft sind nicht mehr von dieser Welt! Dabei hatte der Arbeitgeber - und dies ist die Bundesrepublik Deutschland - ein Angebot auf Lohnerhöhung gemacht, nach dem sich viele viele Arbeitnehmer anderer Branchen die Finger ablecken würden.

Ganz vergessen haben die ausgetickten Gewerkschaftler wohl, daß die völlig überhöhten Lohnforderungen zum Einen nicht die totale Minder-Leistung widerspiegeln, die tagtäglich bei der Bahn erbracht wird und zum Anderen durch weiter erheblich steigende Fahrpreise sowie immer weiter steigende Steuermittel-Unterstützung erbracht werden müssen.

Bald steht ja wieder der Tarifwechsel an - die Erhöhungen der Ticketpreise stehen schon in den Startlöchern.

Bravo, Bahngewerkschaftler - das bekommt ihr wieder einmal gut hin! Nur weiter so!

28.06.2023

Bei der Deutschen Bahn fehlt nicht nur Vernunft, dass wäre emotional und zu kurz gesprungen sondern Fachwissen und Kompetenz und die Konsequenz nach dem Aschenputtel-Prinzip auszusortieren.

28.06.2023

Hauptschuldig ist allein ein ausgetickter Gewerschaftsboß sowie eine geldgierige Belegschaft, die offenbar jedes Maß verloren hat und keine Realität mehr kennt.

Der größenwahnsinnig gewordene Gewerkschaftsboß möchte die anderen Bahngewerkschaften ausstechen, Mitglieder abwerben und sich als "Kaiser" aller Bahnmitarbeiter präsentieren

28.06.2023

Man kann auch einen anderen Schluß ziehen: Mit der EVG ist es fast unmöglich zu einer Einigung zu kommen. Mit ihren Forderungen stellt sie sich weit außerhalb des verfassungsmäßigen Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit.