
Die Rezession ist ausgeblieben, doch die Unternehmen in der Region halten sich mit Zukunftsinvestitionen zurück. Für EU, Bund und Land steckt dahinter ein Handlungsauftrag.
Das ist doch einmal eine gute Nachricht, möchte man meinen. Die konjunkturelle Lage hellt sich auf. Doch ein zweiter Blick zeigt, dass die Erholung auf schwachen Füßen steht. Drei Viertel der heimischen Unternehmen geben nämlich an, nur genauso viel wie bisher, weniger oder gar nicht investieren zu wollen. Diese Zahl der IHK Schwaben lässt aufhorchen. Investitionen sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg der Zukunft. Sie geben erst Kraft und Schub. Andere Weltregionen wie die USA punkten hier stärker als Deutschland.
Der Bundesregierung ist es gut gelungen, nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges Krisenmanagement zu betreiben. Die befürchtete Gasmangellage ist (vorerst) ausgeblieben. Nun muss es darum gehen, den Wirtschaftsstandort auch in Zukunft attraktiv zu halten.
Das Gute an der Debatte um den Industriestrompreis: Endlich wird ein Problem angepackt
Die Dauerklage über überbordende Bürokratie zeigt, dass Dinge aus dem Ruder laufen. Den Arbeitskräftemangel spüren die Bürgerinnen und Bürger selbst, wenn Busse seltener fahren oder Kitas geschlossen bleiben. Gegen hohe Energiekosten soll nun ein Industriestrompreis helfen. Ja, das Konzept mag noch nicht ideal sein, zumindest werden Themen aber angefasst. Gut so!
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