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Nicht an der Verkehrswende sparen!

Kommentar Von Stefan Küpper
27.11.2023

Die Autobranche, Deutschlands wichtigster Industriezweig, muss von der Bundesregierung gepflegt werden. Dabei sollte der Staat fördern, was Umwelt und Herstellern hilft.

Wenn die Autobosse mehr Ladesäulen von der Bundesregierung fordern, haben sie recht. Trotz harter Sparzwänge sollte die Ampel die Ziele der Verkehrswende besonders im Blick behalten. Richtig ist indes auch, dass Deutschlands wichtigste Branche viel zu lange auf Verbrenner gesetzt hat, wenn man sieht, wie weit die E-Auto-Hersteller in China inzwischen voraus sind. Will heißen: So richtig es ist, die Bundesregierung in der Pflicht zu halten, so sehr kann sich jeder einzelne Vorstandsvorsitzende fragen, wie weit sein Unternehmen schon sein könnte, wenn es viel früher die Zeichen der Zeit erkannt und mit Klimaschutz Ernst gemacht hätte. 

Die Bundesregierung muss die Branche steuern - im Sinne der Klimaziele

Es bleibt wichtig, dass die Transformation der Autobranche staatlich weiter unterstützt wird. Wie aber kommt der Staat an frisches Geld – für mehr Ladesäulen oder neue Boni für E-Auto-Käufer? Unter dem Spardiktat aus Karlsruhe werden ein paar unbeliebte Themen auf den Gipfeltisch gelegt werden müssen. Etwa die steuerliche Bevorzugung des Diesels überdenken oder eine Kfz-Steuerreform zulasten umweltschädlicher Antriebe. Das könnte Einnahmen bringen. Die könnten der Branche und der Umwelt helfen. Und Deutschland schneller dahin bringen, seine Klimaziele zu erreichen. 

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27.11.2023

E-Autos sind toll, wenn der Strom sauber ist (nicht in D) und die Nutzung im Nahverkehr stattfindet. Im Stadtverkehr kann der E-Motor richtig punkten. Keine Abgase, hoher Wirkungsgrad bei geringster Drehzahl. Auf Langstrecke sieht das schon anders aus. Hier punktet der Verbrenner. Bei hoher, konstanter Geschwindigkeit sinkt der Verbrauch rapide. Moderne Motoren schaffen 3 Liter und weniger. Hinzu kommt die Anfälligkeit der Akkus bei Kälte, was die Reichweite zusätzlich mindert. Dauerhaft wird sich der E-Motor aber durchsetzen, auch wenn er heute noch nicht alles ersetzen kann. Dazu braucht es aber Zeit in Forschung und Entwicklung und keine utopischen, politische "Ziele".

Gerade die Städte leiden unter dem Lärm und die Abgase. Hier würden KI-Ampeln, Leitsysteme und autonom kommunizierende Autos schnell helfen. Man stelle sich mal vor die KI-Ampel schaltet auf "grün" und man fährt ohne weiteren Stopp bis zum Ziel. Autonomes Fahren könnte das erreichen. Keine Start/Stopp Emissionen, konstante Geschwindigkeit und keine Staus mehr. Der Raum der Straße kann optimal genutzt werden. Sicherheitsabstände werden weitestgehend überflüssig, wenn Fahrzeuge (wie beim Zug) gleichzeitig beschleunigen und bremsen können. Der Windschatten kann genutzt und der Verbrauch weiter gesenkt werden. Langfristig werden Ampeln überflüssig, weil ein KI-Netzwerk alle Autos und Verkehrsteilnehmer überwacht, regelt und steuert. Für Fußgänger wird man sichere Querungen ermöglichen, die digital überwacht sind. Die Kollision von Auto/Fußgänger/Radler wird weitestgehend ausgeschlossen sein.

Ist das die Lösung für den Energieverbrauch? Nein, nur 22 Prozent unserer Energie stammt aus Wind, Solar und Biomasse. Der Rest ist Öl, Kohle und Gas. Der Ausbau der Regenerativen lässt sich nicht viel weiter nach oben skalieren. Bei dem Energiehunger der Welt, ist der Flächenverbrauch zum Ertrag, bei Wind und Solar viel zu hoch. Speichertechnologien fehlen nach wie vor und sind noch in der Entwicklung. Die Produktion muss also weiterhin im Ausland stattfinden, oder wir suchen Alternativen. Neue, sichere AKWs (Thorium) und Kernfusion werden die Zukunft sein. Der bestehende, alte Atommüll wird zur Energiegewinnung genutzt werden (Transmutation) und so brauchen wir für den bestehenden Müll auch keine "Endlager" mehr.

27.11.2023

"Keine Start/Stopp Emissionen, konstante Geschwindigkeit und keine Staus mehr. Der Raum der Straße kann optimal genutzt werden. Sicherheitsabstände werden weitestgehend überflüssig, wenn Fahrzeuge (wie beim Zug) gleichzeitig beschleunigen und bremsen können."

Das wird ein Heidenspaß mit 200 auf der Autobahn natürlich ohne Sicherheitsabstand "(wie beim Zug)" und in jeder Blechkiste (inzwischen alle mit beheiztem Schleudersitz) hockt bei optimaler Straßennutzung einer oder eine . . .

Auswüchse linksgrüner Verbotsorgien wie 50/30 km/h innerhalb von Ortschaften sind endlich Geschichte. Ebenso gehören Eingriffe in die persönliche Freiheit durch physikalische Gesetze wie Bremswege dank der phantastischen Möglichkeit des "gleichzeitigen Beschleunigens und Bremsens" sowie strikte Alkoholverbote am Steuer endlich der Vergangenheit an . . .

Beim FDP-Verkehrsminister stößt ihr Verkehrskonzept sicher auf offene Ohren . . .

27.11.2023

So wird man mit dem Sparen nicht weiter kommen. Fast jeder glaubt, daß nach seinen Vorstellungen gespart werden muß und daß es Heilige Kühe gibt. Nein - darf es nicht geben.

27.11.2023

Es ist weder staatliche Aufgabe, Kauf-Boni für KfZ teurer als 40.000 € auszureichen, noch Ladesäulen zu bauen, für die es dann keinen Strom gibt. So wie im Kommentar gefordert, ist das ein planwirtschaftliches System ohne Zukunft bei höchstmöglicher Vernichtung von Steuermitteln.

Und es gibt kein „Spardiktat aus Karlsruhe“. Die Aufgabe, eine bestimmte Schuldenhöhe nicht zu überschreiten ergibt sich aus unserer Verfassung.

Und wer nun Verbrenner, die in Deutschland bei unserem Strommix weniger umweltschädlich sind als E-Autos, über Steuern noch teurer machen will, gibt der deutschen Automobilindustrie den Rest.

Im Übrigen würde eine Erhöhung der Dieselsteuer Transporte und damit Endprodukt teurer, Landwirtschaft unrentabler und Menschen vom Land von der Versorgung des Grundbedarfs abschneiden. Inflation, Höfesterben und Landflucht lassen grüßen.