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  3. Kommentar: Ohne ein intelligentes Stromnetz wird die Energiewende scheitern

Ohne ein intelligentes Stromnetz wird die Energiewende scheitern

Kommentar Von Michael Stifter
07.04.2023

Immer noch denken viele Politiker zu kleinteilig, wenn es um die Stromversorgung geht. Dabei muss das Netz der Zukunft bundesweit oder besser noch international gedacht werden.

Die Energiewende wird nur gelingen, wenn alle Akteure über den eigenen Vorgarten hinausschauen. So selbstverständlich und banal das klingen mag, so wenig ist es in den Köpfen präsent. 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verwendet ja gerne den hübschen Begriff „Heimatenergien“ für Strom, der im Freistaat produziert werden kann. Und es gibt auch gute Argumente für eine dezentrale Energieversorgung mit vielen kleineren Erzeugern oder sogar Gemeinden, die sich komplett selbst versorgen. Aber ohne große Windparks auf hoher See, ohne leistungsstarke Stromtrassen, ohne Speicher und ein bundesweit oder sogar international konzipiertes intelligentes Netz wird es nicht funktionieren. 

Wenn die Atomkraftwerke wegfallen, wird ein intelligentes Netz noch wichtiger

Um Blackouts zu verhindern, muss die Grundlast, also die mindestens benötigte elektrische Leistung im Netz, jederzeit gewährleistet sein. In wenigen Tagen werden die letzten deutschen Atomkraftwerke vom Netz gehen. Sie haben bislang einen nennenswerten Beitrag zu dieser Grundversorgung geleistet, weil sie unabhängig von Wetter und Uhrzeit Strom einspeisen. Ohne diesen Beitrag wird es noch wichtiger, in ein modernes Netz zu investieren.

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.04.2023

" Dabei muss das Netz der Zukunft bundesweit oder besser noch international gedacht werden. "

Wir haben doch schon den europäischen Stromverbund in den meisten Ländern der EU mit einigen anderen Ländern Europas (z.B die Ukraine gehört dazu wenn der Puter im Kreml das nicht gerade sabotiert). Es gibt Leitungen nach Grossbritannien und sogar nach Nordafrika und zu den Speicherseen in Norwegen.

Das Problem ist doch eher eine fehlende kleinteiligere Kontrolle als fehlendes internationales Denken. Wir müssen auch die kleinen, lokalen Stromerzeuger und die stark in der Last schwankenden Verbraucher (Autos laden, Fabrik im intermittierenden Betrieb...) anbinden um möglichst viele Ferntransporte zu vermeiden.

10.04.2023

Statt anonym in den Raum nach einem intelligenten Netz zu rufen, wäre es interessant, mal zu schauen, wer hierfür verantwortlich ist, lieber Herr Stifter. Dies sind grob gesagt zwischen den Bundesländern die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und innerhalb die Verteilnetzbetreiber (VNB). DIE ÜNB sind private Gesellschaften, meist von privaten Investoren und Fonds finanziert, im Falle des berühmten SüdLink und SüdOstLink die Tennet TSO GmbH, die dem niederländischen Staat gehört. Diese hätten bereits 2022 mit dem Südlink fertig sein sollen, wenn nicht der Herr Söder populistisch eine unterirdische Trasse versprochen hätte, seine meist CSU-regierten Gemeinden im Norden aber trotzdem dagegen kämpfen, er aber seine Landratsämter (möglicherweise aus Wahlkampfgründen?) bewusst nicht mit entsprechenden Verordnungen in die Lage versetzt, diese durchzusetzen und Einsprüche schnell zu bearbeiten. Natürlich arbeitet auch die Justiz zu langsam. Die VNB dagegen sind ausgegliederte Tochtergesellschaften des privatisierten Energiekartells aus EON, RWE, EnBW und Konsorten. Hier wird gnadenlos in Rendite gedacht, und der Staat erpresst, bis die notwendigen Subventionen fließen. Die Zeit spielt für die Unternehmen. Das passiert bei Infrastruktur immer, vgl. Ladeinfrastruktur. Der Grundfehler war die Privatisierung von Grundversorgungsinfrastruktur unter Helmut Kohl. Bis heute leiden wir darunter. Rufen Sie weiter nach einem intelligenten Netz, Herr Stifter! Die Investoren und Eigentümer der privaten ÜNB und VNB werden ohne Backschisch nicht antworten. Dafür wird dann hoffentlich nicht wieder Herr Habeck gebashed.

10.04.2023

Korrektur: die Privatisierung war unter der Schröder-Regierung.

10.04.2023

Die Pläne Bayerns zum Netzausbau:

https://www.stmwi.bayern.de/energie/versorgungssicherheit/netzausbau/

Könnten die Grünen bitte mal konkret sagen, wo genau welche zusätzliche Leitung erforderlich ist?

10.04.2023

Sie bringen da etwas durcheinander. Die Energiewende wurde noch durch Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit der CSU-Führung beschlossen. Für den Netzausbau und die Sicherheit des Stromnetzes sind die Bundesnetzagentur und die Übertragungsnetzbetreiber verantwortlich.

10.04.2023

"Könnten die Grünen bitte mal konkret sagen, wo genau welche zusätzliche Leitung erforderlich ist?"

Ich bin zwar keine grüner, aber wenn Elektroautos und Wärmepumpen Pflicht werden müssen wahrscheinlich alle Leitungen vom Hausanschlusskasten bis zum Kraftwerk ersetzt und höher dimensioniert werden.

10.04.2023

Bei den 110 KV Verteilnetze (da ist nichts von Nord nach Süd dabei) ist der Ausbaubedarf in Bayern gar nicht so groß.

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/NetzentwicklungUndSmartGrid/ZustandAusbauVerteilernetze2021.pdf?__blob=publicationFile&v=3

>> Ich bin zwar keine grüner, aber wenn Elektroautos und Wärmepumpen Pflicht werden müssen wahrscheinlich alle Leitungen vom Hausanschlusskasten bis zum Kraftwerk ersetzt und höher dimensioniert werden. <<

Das ist so in der Breite nicht zutreffend. An einem sonnigen Tag wie heute werden Sie in Bayern ihr Auto immer mit 11 KW laden können. Da presst inzwischen ausreichend PV-Strom flächig in die Netze.

In 4 Wintermonaten werden wir natürlich Lastglättung erleben; die darf aber nicht durch grüne Ideologen bestimmt werden (im Zweifelsfall gegen den privaten PKW).

>> Für den Netzausbau und die Sicherheit des Stromnetzes sind die Bundesnetzagentur und die Übertragungsnetzbetreiber verantwortlich. <<

Die Bundesnetzagentur ist faktisch in der Hand der Grünen. Also vor der Landtagswahl ganz konkret: Was wird zusätzlich in Bayern benötigt und was wird konkret wie von der CSU blockiert?

10.04.2023

"Das ist so in der Breite nicht zutreffend. An einem sonnigen Tag wie heute werden Sie in Bayern ihr Auto immer mit 11 KW laden können. Da presst inzwischen ausreichend PV-Strom flächig in die Netze."

Und was soll die Energie übertragen? Laut DIN 18015-1 beträgt der Leistungsbedarf 14,5 kW mit elektrischer Warmwasser Bereitung 34kW. Der Standarthausanschluss beträgt somit 16mm² mit 63A NH-Sicherung.

Wenn jetzt hier das Auto schon 11kW braucht fliegt die Sicherung sobald ein Herd in Betrieb genommen ist.

Also braucht der HAK ein Kabel mit einem höheren Querschnitt oder die Ladesäule muss separat versorgt werden. Bei einem oder zwei Ladesäulen in der Straße kein Problem. Wenn aber die ganze Straße umsteigen muss wird der Querschnitt in der Straße zu klein und muss vergrößert werden.

Wenn ich hier ans Schwabencenter denke oder ans Univiertel wird noch einiges auf die SWA zukommen.

10.04.2023

>> Der Standarthausanschluss beträgt somit 16mm² mit 63A NH-Sicherung.

Wenn jetzt hier das Auto schon 11kW braucht fliegt die Sicherung sobald ein Herd in Betrieb genommen ist. <<

Unsinn...

11 KW sind auf Drehstrom jew. 16 A pro Phase; bei höheren Ladezuständen das Akkus auch noch mal merkbar abfallend.

Zusätzlicher Herd NULL Problem auch bei üblichem 3*35 A Hausanschlussautomaten

Wenn Sie noch einen 3-Phasen Durchlauferhitzer im Einsatz haben (muss beim Netzbetreiber ohnehin wie eine Wallbox angemeldet sein), ist halt hausinternes Lastmanagement (automatisiert oder manuell) gefragt. Da braucht es halt eine Wallbox die vernetzt einfach mal die Ladeleistung reduziert. Oder man nimmt eine doofe Wallbox und geht auf fix 3* 8 bis 10 Ampere zurück - da ist der Akku auch in einer Nacht wieder voll.

09.04.2023

Herr M.,

Sie schreiben - als "Argument" :

"...Im Übrigen hat Atomkraft in Deutschland keine Zukunft mehr und das ist beschlossene Sache...."

Das ist kein Argument (!) , sondern lediglich die Wiederholung einer -falschen- politischen Entscheidung !

Auch die Behauptung - "Deutschland exportiere mehr Strom als es importiere" trägt ja den Pferdefuß schon insich :

Die Strommenge , die exportiert werden muß (!) , ist genau die Strommenge , die aus den Zufallsstromerzeugern Windmühle und Sonnenkollektor erzeugt werden !

Dieser muß ja "exportiert" - also abgeleitet werden , da er nicht gespeichert werden kann.
Er wird unseren europäischen Nachbarn zwangsaufgedrängt , zwangsverkauft !
Aufgrund der europäischen Richtlinie , daß der anfallende Zufallsstrom zuerst und vorrangig ins Stromnetz geleitet werden muß .

Deutschland importiert aber die dauerhaft notwendige Basisstrommenge , die ja immer 24h, 7 Tage,365 Tage zur Verfügung stehen muß !

Also aus den europäischen Kernkraftwerken und den deutschen und europäischen Kohlekraftwerken !
Fallen diese aber weg - dann droht dauerhaft Stromknappheit !

Die Windmühlen und Stromkollektoren sind Spielerei - für das reine Gewissen , nichts weiter .



09.04.2023

@ E.
>>Ist das wirklich so? Wenn im Sommer die 22,6% durch Windkraft fehlen und im Winter die 9,3% durch Photovoltaik reicht unsere Stromerzeugung eben nicht aus um den Verbrauch zu decken und es wird überwiegend Atomstrom importiert. Laut Statistik exportieren wir mehr als wir importieren das schließt aber nicht aus das wir Atomstrom importieren. Außerdem konnte ich auf die schnellen nirgendwo finden ob der Strom der garnicht produziert wird (durch zwangsabgestellte Windräder) als produziert zählen. <<

1. Der Stromhandel, gerade auch der internationale in Europa, ist preisgetrieben; allerdings begrenzt durch die Leitungskapazitäten. Beispiel: Frankreich erzeugt über 70 % seines Stroms aus Atomkraft und hat fürchterlich viele E-Heizungen installiert. In früheren Jahren war es so, dass die EDF die Revision ihrer AKW auf die Sommermonate gelegt hat und in den anderen Monaten versucht hat ihre AKW, die nur wenig variable - also produktionsabhängige - Kosten haben, ansonsten mit möglichst konstanter Leistung laufen zu lassen. Wenn es dann im April warme Tage gab und kaum noch Heizstrom verbraucht wurde, hat Frankreich seinen Strom für manchmal nur 2 ct/kWh angeboten. Dann haben deutsche Stromkonzerne ihre Gas- und Kohlekraftwerke, die höhere variable Kosten haben, abgeschaltet und den billigen französischen Atomstrom gekauft. Limitiert wurde dies durch die Kapazität der Leitungen.
Stromim- und -exporte sind also nicht generell "notgetrieben" sondern preisgetrieben. Und Stromnot, wie sie es gerade letztes Jahr in Frankreich gegeben hat, als so viele AKW kaputt waren, dass die Franzosen in vielen Wochen Strom "koste es was es wolle" gekauft haben, ist die Ausnahme gab es in den letzten Jahrzehnten in Deutschland nicht.

2. Selbstverständlich werden bei der Stromproduktion nur die produzierten (brutto) und dann die von den Verbrauchern genutzten (netto) Kilowattstunden gerechnet. Das können Sie in den seriösen Internetquellen (ich habe einige genannt, dazu kommen noch Agora und BNetzA ) sehen.

Raimund Kamm

09.04.2023

"2. Selbstverständlich werden bei der Stromproduktion nur die produzierten (brutto) und dann die von den Verbrauchern genutzten (netto) Kilowattstunden gerechnet. Das können Sie in den seriösen Internetquellen (ich habe einige genannt, dazu kommen noch Agora und BNetzA ) sehen. "

Nein kann ich nicht. Nirgends ist ersichtlich ob der bezahlte aber nicht erzeugte Strom aus Windkraft irgendwo vermerkt ist.

Außerdem wie oft angemerkt sind Windräder nicht so Klimafreundlich wie Sie u.a. gerne propagieren. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/erneuerbare-energien-windkraft-treibhausgas-sf6-101.html

09.04.2023

@ E.
All diese Informationen können Sie bei der BNetzA finden. Dort wird Buch über die nicht erzeugten aber entschädigten kWh geführt.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/Netzengpassmanagement/start.html

Die Vorwürfe, dass Windkraftanlagen mit Schwefelhexafluorid (SF6) das Klima schädigen würden, wurden vor Jahren und dann wieder im vergangenen Sommer 2022 ausführlich diskutiert. SF6 ist ein nicht brennbares Isoliermittel und ein extrem starkes Treibhausgas. Es wurde auch in Thermopenfenstern, bei der Produktion von Schuhsohlen usw. eingesetzt. Auch bei Trafos in kleinen Räumen wie Windkraftanlagen, E-.Loks usw. Dort war und ist es in einem geschlossenen System. Dennoch ist es gut und richtig, dass dieses SF6 aus all diesen Anwendungen verbannt wird.
Haben Sie die Diskussion nicht mitgekriegt, dass Sie jetzt einfach nur wieder ein Internethäppchen bringen, um eine alternative Stromquelle in Misskredit zu bringen?

Raimund Kamm

09.04.2023

"All diese Informationen können Sie bei der BNetzA finden. Dort wird Buch über die nicht erzeugten aber entschädigten kWh geführt.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/Netzengpassmanagement/start.html"

Die Frage war ob die vergütete und nicht produzierte Energie als erzeugt zählt oder nicht.


"Haben Sie die Diskussion nicht mitgekriegt, dass Sie jetzt einfach nur wieder ein Internethäppchen bringen, um eine alternative Stromquelle in Misskredit zu bringen?"

Wenn dann sollten alle Fakten auf den Tisch und nicht nur die positiven.

09.04.2023

"In wenigen Tagen werden die letzten deutschen Atomkraftwerke vom Netz gehen. Sie haben bislang einen nennenswerten Beitrag zu dieser Grundversorgung geleistet, weil sie unabhängig von Wetter und Uhrzeit Strom einspeisen."

Über die Bedeutung des Wortes nennenswert kann man natürlich streiten, aber sind 6 % nennenswert?
"Der Anteil der Kernenergie am Strommix sank innerhalb eines Jahres um rund die Hälfte: von 12,4 Prozent im ersten Halbjahr 2021 auf nur noch 6 Prozent im Zeitraum von Januar bis Juni 2022." Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/514744/energieversorgung-in-deutschland/

09.04.2023

NDR Extra 3

https://www.youtube.com/watch?v=aqHauk3bNFA

Der digitale Stromzähler für die neuen intelligenten deutschen Stromnetze...

08.04.2023

Dem Stromnetz fehlt es nicht an Intelligenz sondern den Politikern sowie deren Berater.

09.04.2023

Sehr richig! Zu nennen noch die Vertreter des ÖRR, die "Grundlast" immer noch nicht kapiert haben. Ebenso bei Links*innen, Grün*innen und SPD*innen, die Geschichten von Kobolden und Speicher im Stromnetz erzählen.

08.04.2023

Wir haben Spezialisten wie den Herrn Habeck und seine Berater. Wir sind in Feen besten Händen. Es ist alles von A bis Z perfekt durchgedacht. Alles in Butter also.

08.04.2023

Ausstieg aus der Kernkraft war und ist eine gravierende Fehlentscheidung der Politik aktuell der Grünen aus ideologischen Gründen.
Gleichzeitig müssen Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen werden und der Braunkohlebergbau wird fortgesetzt statt reduziert.
Verkehrte Klimapolitik. Gleichzeitig findet unser super Wirtschaftsminister den Betrieb von AKWs im Kriegsland UA ganz normal- wie verlogen die Argumentation. Viele kleine dezentrale Erzeuger können ein leistungsfähiges Grundnetz nicht ersetzen. Oder sollen wir soweit kommen, dass der persönliche Verbrauch über Smartmeter von aussen geregelt wird?

08.04.2023

Das ist schon sehr bezeichnend , daß die Deutschen im eigenen Land keine Kernkraftwerke haben wollen , - aber mit Kernkraft produzierten Strom mittels eines "internationalen Stromnetzes" gerne aus anderen Ländern importieren ( weil die Windmühlen und Sonnenkollektoren nicht brauchbar Strom liefern können )

Dafür gibt es einen schönen Begriff , etwas, das gerade jetzt zur Osterzeit so ungemein paßt : die Geschichte der Pharisäer , der Heuchler .

Man nennt das Heuchlerei und Pharisäertum !

08.04.2023

Deutschland war von 2000 bis 2022, von den Jahren 2000 und 2002 abgesehen, Netto-Stromexporteur.

Man nennt das Nestbeschmutzung, was Sie hier betreiben, Frau T. Außerdem plenken Sie noch immer…

08.04.2023

@ Maria T.

"- aber mit Kernkraft produzierten Strom mittels eines "internationalen Stromnetzes" gerne aus anderen Ländern importieren ( weil die Windmühlen und Sonnenkollektoren nicht brauchbar Strom liefern können )"

Wieder mal zeigen Sie eine seltsame Vorstellung Ihres Wissens. Immerhin ist es schon 20 Jahre her, dass Deutschland mehr Strom importierte als exportierte. Auf Ihre Heuchlerei will ich allerdings nicht weiter eingehen.
Die Kosten für ein weiter laufen lassen der letzten 3 AKW's wären unwahrscheinlich hoch und das dürften Sie doch hoffentlich wissen oder haben Sie auch davon keine Ahnung?

Im Übrigen hat Atomkraft in Deutschland keine Zukunft mehr und das ist beschlossene Sache.

"Der Stromaustauschsaldo Deutschlands betrug im Jahr 2022 rund -27,5 Terawattstunden. Dies bedeutet, dass Deutschland im Jahr 2022 rund 27,5 Terawattstunden mehr exportierte, als es importierte." Quelle: statista

08.04.2023

Danke Robert und Richard M., dass Sie unermüdlich den Falschbehauptungen der Energiewendegegner widersprechen, Deutschland habe sich von Stromimporten abhängig gemacht.

Seit wir durch das EEG ab 1. April 2000 den Ausbau der Erneuerbaren angereizt haben, haben wir einen großen Stromexportüberschuss. Zahlen kann man hier finden:
https://www.energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&chartColumnSorting=default&legendItems=010000000000000000000&interval=year&year=-1&partsum=1

Um einer weiteren Falschbehauptung vorzubeugen: Wir verschenken auch nicht unseren Strom ins Ausland, um ihn dann teuer zurückzukaufen.

Übers Jahr gesehen, liegen unsere Import- wie Exportpreise meist auf nahezu gleicher Höhe.
https://www.energy-charts.info/charts/power_trading/chart.htm?l=de&c=DE&chartColumnSorting=default&dataBase=trade_sum_euro_mwh&interval=year&year=-1&partsum=1

Warum schauen sich die Energiewendegegner nicht die Fakten an? Vermutlich frönen sie dem Prinzip: Ich habe meine vorgefasste Meinung, verwirren Sie mich nicht mit Fakten.

Raimund Kamm

09.04.2023

"Wieder mal zeigen Sie eine seltsame Vorstellung Ihres Wissens. Immerhin ist es schon 20 Jahre her, dass Deutschland mehr Strom importierte als exportierte."

Ist das wirklich so? Wenn im Sommer die 22,6% durch Windkraft fehlen und im Winter die 9,3% durch Photovoltaik reicht unsere Stromerzeugung eben nicht aus um den Verbrauch zu decken und es wird überwiegend Atomstrom importiert.

Laut Statistik exportieren wir mehr als wir importieren das schließt aber nicht aus das wir Atomstrom importieren.

Außerdem konnte ich auf die schnellen nirgendwo finden ob der Strom der garnicht produziert wird (durch zwangsabgestellte Windräder) als produziert zählen.

09.04.2023

"Raimund Kamm

Danke Robert und Richard M., dass Sie unermüdlich den Falschbehauptungen der Energiewendegegner widersprechen, Deutschland habe sich von Stromimporten abhängig gemacht."

Wenn Deutschland sich zu 100% selbst mit Energie versorgen könnte bräuchten wir keine 50,99 TW/h Importe.

Nur weil Deutschland mehr exportiert wie Importiert bedeutet es aber noch lange nicht das sich Deutschland 24/7 alleine Versorgen kann.

Wenn die SWA, Augsburg von Januar - Juni mit der doppelten Menge an Wasser versorgt und von Juli - Dezember gar nicht wurde auf dem Blatt Papier die benötige Menge gefördert und trotzdem blieben die Leitungen ein halbes Jahr trocken.

09.04.2023

@ Friedrich E.

"Ist das wirklich so?"

Die Fragen hätten Sie sich locker sparen können, denn es ist wirklich so. Machen Sie sich einfach schlau, ist doch gar nicht so schwer.

09.04.2023

Sehr geehrter Herr Kamm

Wenn man Quellen nennt, sollte man deren Inhalte auch lesen.

Nach Ihrer Quelle haben wir 2022 237 Mill€/TWh gezahlt und 223 Mill€ bekommen
Ein Delta von 6 %

In 2021 haben wir 100 Mill€/TWh gezahlt und 93,52 Mill€ bekommen.
Ein Delta von 7%

Das nennen Sie also „meist auf nahezu gleicher Höhe“

Dabei ist vor allem für das letzte Jahr bemerkenswert, dass Frankreich extrem hohe Preise für Strom aus Deutschland gezahlt hat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Und das ist nur ein kurzer Blick auf Ihre eigene Quelle.

09.04.2023

@ T.
Meine Aussage war:
"Übers Jahr gesehen, liegen unsere Import- wie Exportpreise meist auf nahezu gleicher Höhe."

Sie sagen dagegen:
Wenn man Quellen nennt, sollte man deren Inhalte auch lesen. Nach Ihrer Quelle haben wir 2022 237 Mill€/TWh gezahlt und 223 Mill€ bekommen Ein Delta von 6 % In 2021 haben wir 100 Mill€/TWh gezahlt und 93,52 Mill€ bekommen.
Ein Delta von 7%"

Für 2022 stimmen Ihre Zahlen. Für 2021 sind sie falsch!
Auch 2020 und 2019 waren die Ausfuhrpreise höher als die Einfuhrpreise.

Vermutlich war es jetzt bei Ihnen nur ein Versehen. Doch etwas mehr Sorgfalt bei Ihren Belegen ist wünschenswert!

Raimund Kamm

10.04.2023

"Die Fragen hätten Sie sich locker sparen können, denn es ist wirklich so. Machen Sie sich einfach schlau, ist doch gar nicht so schwer."

Ich will mich ja schlau machen, aber Ihre Stammtischparolen helfen mir leider nicht weiter.