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Wir müssen wieder Sparen lernen

Kommentar Von Stefan Stahl
03.04.2022

Die Preise explodieren. Das zwingt Bürgerinnen und Bürger zum Mentalitätswechsel in Windeseile. Ohne Verzicht wird es dabei nicht gehen.

Viele Deutsche müssen jetzt das tun, was sie lange Zeit vernachlässigt haben: nämlich sparen. Das fällt sicher einigen schwer, hat sie doch die Europäische Zentralbank mit ihrer Politik des ultrabilligen Geldes und damit niedriger Kredit- und Hypothekenzinsen verleitet, sich über Gebühr etwa für astronomisch teure Häuser zu verschulden.

Nun drohen Wohlstandsverluste

Das führte zu einer Umkehr der Verhältnisse. Früher hieß es konservativ: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. In Euro-Zeiten entwickelte sich daraus eine finanzpolitische Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität. Doch als Folge des Kriegs in der Ukraine drohen massive Wohlstandsverluste. Die zuständigen Minister Lindner und Habeck liefern sich einen regelrechten Wettbewerb darin, Bürgerinnen und Bürgern reinen Wein angesichts explodierender Lebensmittel- und Energiepreise einzuschenken.

Viele müssen nun einen Mentalitätswechsel in Windeseile vollziehen: Also einige Grad runter mit der Heiztemperatur, Pullover an, weg vom fröhlichen Schuldenmachen und vor allem runter vom Gas. Letzteres fällt vielen sehr schwer. Mit Benzin- und Dieselautos wird nach wie vor hemmungslos gerast. Auch wenn die rechte, langsamere Spur auf den Autobahnen etwas Zuwachs von Sparern bekommen hat, wird insgesamt nach wie vor durch zu hohe Geschwindigkeiten sündteurer Sprit sinnlos verheizt. Anders als Lindner glaubt verzichten die meisten Raserinnen und Raser nicht freiwillig auf ihr Hobby. Nur ein Tempolimit zwingt sie zur Sprit-Vernunft.

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Die Diskussion ist geschlossen.

08.04.2022

Frau Theresa H. moniert :

..."100 Milliarden ins Militär pumpt..."

Frau H. - möglicherweise haben Sie ja den russischen Kannonen-Donner nicht gehört ?!

Sonst müßte Ihnen doch aufgefallen sein - oder hätte bei genügend Aufmerksamkeit auffallen müssen , daß dies nicht aus Jux und Dollerei getan wird ,
sondern daß man endlich (!) - also so nach 20 Jahren Putin'scher Gewalt-Herrschaft in Rußland - dann doch reichlich spät erkannt hat , daß in Moskau eben keine besonders symphatische und der Demokratie und dem Frieden verpflichtete Macht sitzt , sondern eine blutige Diktatoren- und Kleptokratenclique, die sich eben jenes Machtgebiet wiederholen will , das die Sowjetunion einst besaß .

Die 100 Milliarden muß man daher jetzt im Ganzen ausgeben , weil man 25 Jahre , also ein Vierteljahrhundert für die Verteidigungs- und Bündnisfähigkeit so gut wie gar nichts getan hatte !

Es bleibt dabei zu prüfen
- und hoffentlich fällt dies dem Generalbundesanwalt beim BGH auf , daß er diese Prüfungspflicht hat -
inwieweit führende Politiker aus SPD und auch CDU -
also insbesondere Schröder,Steinmeier, Maas, Merkel -

durch ihre völlig verfehlte jahrzehntelange Russlandpolitik sowohl für den aktuellen politischen und menschlichen Schaden (durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine , der bei einer zeitigen Aufnahme der Ukraine in die NATO nie entstanden wäre )
als auch den wirtschaftlichen Schaden (Rezession ,massive Steuererhöhungen)
strafrechtlich zu verantworten haben !

Insbesondere bei der ja hausgemachten totalen Abhängigkeit auf dem Energiesektor kann ein Vorsatz , eine absichtliche Handlungsweise zum Schaden des Landes nicht ausgeschlossen werden !

Wie sich mittlerweile durch eine Vielzahl an seriöser faktenbasierter Quellenlage herausgestellt hat ,
gab es schon immer eine große Menge an unterschiedlichen Energielieferanten und Energiequellen - sodaß die ja immer richtige "Energie- Diversifizierung" auch immer machbar gewesen wäre !

Es wurde aber absichtlich , vorsätzlich auf den Energiehauptlieferanten "Rußland" gesetzt .
Kein anderes Land hat dies so blinwütig gemacht wie Deutschland (und Österreich) .

Hier stellen sich in jedem Fall auch strafrechtlich zu bewertende Fragen :
welche Rolle etwa G. Schröder als Putins Cheflobbyist hinter den Kulissen gespielt hat ,
welche Rolle Steinmeier als Außenminister und langjähriger Schröder-Adlatus eingenommen hat .
Und auch in Bezug auf Merkel müssen sich derartige Fragen stellen !

Diese Fragen sind dann eben nicht nur rein politischer Natur -
Stichwort : totales Politikversagen

sonder eben auch strafrechtlicher Natur !




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17.04.2022

Liebe Frau Maria T.,
es wäre schön, wenn sie sich vor einem Kommentar erkundigen würden, was wirklich und was falsch ist.
Die Verteidigungsausgaben sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen.
Was ich mich bei ihnen immer wieder frage, wo kommt eigentlich ihr Russenhass her?
Denn wenn man schon kritisiert, dann sollte man mit gleichem Maß messen.
Habeck hat seinen Bückling gemacht, bei einem Herrscher, dem man Demokratie auch nicht unterstellen will.
Also, aus welcher Abhängigkeit will man sich befreien, zugunsten welcher neuen Abhängigkeit?

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04.04.2022

Kommentare mit seltsamen, Grundlagenfreien Argumenten sollte sich die Zeitung Sparen.
Sparen an der richtigen Stelle!

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04.04.2022

Eines steht jetzt schon fest: Sparen wird wieder einmal dem "Pöbel" oder dem "roten G'sindl" abverlangt werden, wie etwa in Österreich unter der türkisen Tuchent Klartext übers verachtete Fußvolk geredet wird welches, nur knapp und dank Ibiza-Video sowie unbeugsamer Korruptionsermittler, vollendeter Orbanisierung a' la Ungarn durch Sebastians neuen Stil entging.

Wie gut herrschende Politik und einschlägig dienbare Medien im Sinne der message-control weiter beim Nachbarn zusammenspielen zeigt ein mutmaßlich herunter gespielter Skandal mit dem Dienstauto besoffener Personenschützer der Frau von Bundeskanzler Nehammer.

Die Greifer an den Staatsbankomaten werden viele Gründe erfinden warum Sparen mit teuren und viel Steuergeld subventionierten Dienstlimousinen nicht geht.

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04.04.2022

Die Quintessenz vieler Leute die am liebsten so weitermachen wollen wie bisher ist schlichtweg: "Ganz gleich, was Du auch ausrichtest, es wird nie mehr sein als ein einzelner Tropfen in einem unendlichen Ozean!"

Dem kann man nur entgegnen mit: "Was ist ein Ozean, wenn nicht eine Vielzahl von Tropfen?".

Wenn jeder nur 10% Energie einsparen würde, was allein im KFZ-Bereich lockerst (!) drin ist und das gleiche durch oftmals kostengünstige Maßnahmen im Wohnbereich bei Strom und Heizung ohne dabei in den Bereich der Selbstkasteiung zu müssen, dann macht das auf das ganze Land betrachtet eine Menge aus. Allein bei Benzin/Diesel wären das 5 Millionen Tonnen weniger. Oder für die, die es nicht so mit den Tonnen haben: Das sind 6.250.000.000 Liter. 6,25 Milliarden in Worten. Einfach so mit bisschen Hirn.

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04.04.2022

Hoffentlich reicht Hirn bei Ihnen, ich kenne niemanden, der nicht schon die letzten Jahre in Sachen Heizung gespart hat und was fahren anbetrifft, ist es auch nicht so, das man am Wochenende nur mit der Kutsche in der Gegend rum fährt. Die Reichen freuen sich, wenn der Pöbel nicht mehr fahren kann, weils zu teuer ist, dann sind die Straßen für die Rechen freier.

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04.04.2022

Ich nehme an dem Kommentar nicht Anstoß, weil ich ein Problem damit habe, Energie auch als Privatperson zu sparen. Ich nehme Anstoß an dem Kommentar, weil angedeutet wird, dass die Leute Geld z.B. über Sprit aus dem Fenster hauen, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen und während die Bundesregierung 100 Milliarden ins Militär pumpt.
Ich meine, wie viel könnten wir mit diesem Geld für öffentlichen Nah- und Fernverkehr machen? Wie viele Sozialwohnungen können wir damit sanieren und klimafreundlich bauen? Wieso investieren wir das nicht in erneuerbare Energien? Wieso subventieren wir damit nicht lokales Gemüse und andere klimafreundliche Lebensmittel oder finanzieren Kindern in Schulen ein kostenloses, gesundes Mittagessen? Nein, stattdessen sagt man Leuten, die von Armut bedroht sind, sie sollen nicht auf der Autobahn rasen. Als hätte ich dafür Geld über.

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04.04.2022

Ein notwendiger, richtiger und überfälliger Kommentar. Aber .... ja, unangenehme Wahrheiten wollen viele verdrängen. Ein simpler Trick hierbei ist, alles in Relation zu einer großen Masse zu setzen. Was hilft schon mein Verzicht im Verhältnis zum Energieverbrauch Chinas? Die - durchaus beträchtlichen - Einsparungen eines Tempolimits von 100 sind gemessen am Gesamtenergieverbrauch unseres Landes gering. Selbst der weltweite Energieverbrauch ist verschwendend gering zu der Leistung der Sonne. Derartige Vergleiche sind indes nichts anderes als faule Ausreden derer, die einfach weiter machen wollen wie bisher.

Wir alle müssen und können sparen. Es lässt sich ein beträchtlicher Anteil der Heizenergie (z.B. dadurch, dass wir nachts konsequent unsere Rollläden herunter lassen) und der Energie für den Straßenverkehr (etwa dadurch, dass wir öfter öffentlich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind) einsparen. Dadurch wird die Energieversorgung für unsere Industrie gesichert. Arbeitsplätze und Wohlstand bleiben erhalten. Wenn wir schon nicht bereit sind für das Leben der Frauen, Kinder und Männer in der Ukraine zu sparen, so sollten wir es wenigstens für unsere eigenen Interessen tun.

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04.04.2022

>> Wir müssen wieder Sparen lernen <<

Der Autor spricht nicht von Sparen sondern von Verzicht?


>> weg vom fröhlichen Schuldenmachen <<

Gab es das jemals?

Wäre es vielen Menschen in Deutschland nicht angenehmer wenn sich Sparen wirklich lohnen würde? Wenn nicht eine enteignungsgleiche Geldpolitik jedes Sparen auf Wohneigentum vereiteln würde, weil die Preise durch Gelddrucken schneller steigen als das Sparvermögen?

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04.04.2022

Bei wem's eng wird: Verzicht auf auf Unnötiges. Da ist wohl bei jedem Luft nach oben.

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04.04.2022

Bei manchen Leuten heißt Verzicht auf Unnötiges der Urlaub am mehr. Bei anderen heißt Luft nach oben aber, kein Geld eine Winterjacke. Und letzeres Level von Verzicht sehe ich nicht ein, wenn die Bundesregierung 100 Milliarden fürs Militär über hat.

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04.04.2022

>> Viele müssen nun einen Mentalitätswechsel in Windeseile vollziehen: Also einige Grad runter mit der Heiztemperatur ... <<

Einige Grad? Von wieviel Grad auf welche Zieltemperatur?

Ich nehme hier jeden der nicht glasklar eine konkrete Zieltemperatur nennt als Populisten wahr !


So sieht Deutschland aus:

https://www.mieterbund.de/index.php?id=442

>> Wird die Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius im Winter nicht erreicht, liegt – so der Mieterbund – ein Wohnungsmangel vor. <<

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04.04.2022

Gott, selten so einen weltfremden (edit/mod/NUB 7.3/bitte sachlich argumentieren) gelesen.
Aufgrund das versagen unserer Politiker.
Staatsverschuldung, Eurokrise, Energiekrise. Soll ich jetzt im Winter bei 10 c in der Wohnung sitzen?

Sparen lernen? Was machen wir, die Mittelschicht, denn seit Jahren.

Für die Welt ist Geld im Deutschen steuersäckel, Griechenland, syrien, afrikaner, Ukrainer aber nicht für den deutschen Michel.

Sollen doch die Ganze, das helfen ist unsere Solidarische Pflucht oder und geht's doch gut genug, Fraktion in Deutschland freiwillig zahlen. Mal schauen wieviele dass dann machen. Denke doch nur mal an das Thema Bürgschaft für Syrer und wieviele dann doch nicht zahlen wollten.

Ich versuche mir kein image als ach so lieber sozialer Gutmensch aufzubauen.

Also weshalb soll ich für die Welt zahlen?

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04.04.2022

Vor mehr als 30 Jahren hat man in Westeuropa den Kopf geschüttelt als Ceaușescu in Rumänien vielen Familien in Plattenbauten im Winter die Heizungen auf 12°C drosselte um olcherart Geld zum Bau sinnloser Protzbauten frei zu spielen.

Als die Mauern 1989 zuletzt auch in Rumänien fielen keimte Hoffnung auf beiden Seiten, nun würde es wie versprochen bald allen und gemeinsam in EUropa besser gehen.

Mit Ernüchterung konnte man als Beobachter schon vor Jahren feststellen es geht auf beiden Seiten nur einigen nicht etwas sondern sogar ziemlich viel besser, während Hartz IV samt Armenausspeisungen und Sozialmärkte nicht erst seit Corona boomen. Ob dies mit tatsächlicher Leistung oder dem Grundsatz "Es ist nicht wichtig was du kannst, sondern wen du kennst" zu tun hat darüber gehen die Meinungen krass auseinander.

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03.04.2022

mir ist die massive weltfremdheit des redakteurs ein rätsel. so mal plötzlich auf einmal - relativ jung- witwe wird und weit weit weit unter dem hartz 4 satz leben soll, der mann hatte sein leben lang in die rentenkasse eingezahlt, ohne lücke, soll man plötzlich noch mehr als sparen

was heißt das ? die wohnung verschimmelen lassen?

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03.04.2022

Sehr geehrte(r) Stahl,

Ich weiss nicht in welcher Welt sie leben. Aber ich schlage vor sie lesen den Armutsbericht der Bundesregierung, sie gehen zu den "Tafel" in Deutschland, bei denen nicht erst seit der Ukraine-Krise ein stetiger Zulauf besteht oder sie lesen die Kommentare unter Ihrem Beitrag.
Bei vielen Menschen gibt es kein Potenzial mehr zu sparen, weil sie sich von Jahr zu Jahr mehr einschränken MÜSSEN.
Legen Sie ihrer Scheuklappen ab und gehen Sie mit offenen Augen durch Deutschland, um einen faktenbasierten Kommentar zu schreiben.
Nur Mut. Man kann sich der Realität stellen.

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03.04.2022

Der deutsche PKW-Verkehr trägt mit ca. 10% zu den jährlichen CO2 Emissionen Deutschlands bei Der weltweite Anteil Deutschlands liegt bei ca. 2%. Nicht jeder km wird dabei auf der Autobahn zurückgelegt, und nicht jeder Autobahn-km wird mit Geschwindigkeiten jenseits der Richtgeschwindigkeit zurückgelegt. Statistiken gehen davon aus, dass 70-80% der Verkehrsteilnehmer mit Richtgeschwindigkeit und darunter fahren. Vernünftige Recherche schaut anders aus, als im Artikel dargestellt.

Mir scheint der immer wiederkehrende Populismus ums Tempolimit nur einfach schnell und billig! Und wenn es mal nicht das Tempolimit ist, dann kommt zur Abwechslung wieder der böse „SUV“ in die Zeitung. Im übrigen bleibt es jedem freigestellt was er sich für ein Auto kauft und ob er sich an die Richtgeschwindigkeithält. Typisch Deutsch immer alles überregzulieren zu wollen.

Meinungspopulismus statt Faktenjournalismus!

Faktenorientierter Journalismus würde über vernünftige Recherche zu den drängenderen – wenn auch deutlich komplexeren - Themen viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die folgende erklärende Aufarbeitung für die Leser ist eigentlich das, wofür der Leser beim Zeitungskauf bezahlt, und was er auch erwarten darf.

Wir haben viel größere Probleme zu stemmen, nämlich unsere Wirtschaft muss am Laufen gehalten werden.
Leider erleben wir seit längerem den schlechten Weg hin zum Meinungsjournalismus.

Für manchen Redakteur scheint es der Bequemste Weg zu sein!!

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03.04.2022

Dieser Kommentar strotzt nur so von Blindheit für die finanzielle Situation vieler Menschen. Neben explodierenden Energie- und Mietpreisen haben wir gerade noch die größte Inflation seit 40 Jahren. Viele Leute hatten schon vorher riesige Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen -- gerade die, die im wachsenden Niedriglohnsektor gefangen sind, -- und Planbarkeit (was für finanzielles Vorsorgen wichtig ist) ist mit dem Befristungswahn in vielen Branchen eh längst passé. Vor allem ist es aber eine Frechheit, diesen Leuten zu sagen, dass sie halt nur sparen müssen, während die Bundesregierung 100 Milliarden Euro fürs Militär auf den Kopf haut.

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03.04.2022

Da in der Kommentarspalte noch viel zum Tempolimit geschrieben wird, muss ich sagen, dass das kein Thema ist, dass mir sehr wichtig ist. Wenn man aber jetzt Leute von teuren Spritpreisen entlasten will, könnte man die 100 Milliarden (oder weniger würde auch schon eine Menge bewegen!) in einen zuverlässigen, günstigen Nah- und Fernverkehr investieren. Gerade auf dem Land sehe ich aber auch, dass wir mit der aktuellen Infrastruktur (die schon mal besser war: das Dorf, wo ich herkomme, hatte z.B. vor 50 Jahren noch einen kleinen Bahnhof, der geschlossen wurde, weil er nicht profitabel genug war) Erleichterungen für Menschen brauchen, die auf ihr Auto angewiesen sind.

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03.04.2022

Mit einem Tempolimit auf Autobahnen und einem Sonntagsfahrverbot für wenige Monate könnte man mit dem Energiesparen beginnen, auch mit dem Runterschalten der Heizungen. Da aber spielt die Lindner/Kubicki-FDP nicht mit, denn ihre Klientel, die Reichen, haben es
nicht nötig zu sparen. Gott sei dank hat diese Partei nach dem letzten Politbarometer nur noch 9 % nach 11,5 % bei der Wahl.

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03.04.2022

Ihr Sonntagsfahrverbot soll also nach Corona einem monatlichen 4 tägigen Hausarrest herbeiführen- dann werden halt die Fahrten in der Woche getätigt. Nach heutiger Erkenntnis Sonntagsfahrverbot- der berühmte Tropen auf den heissen Stein - Wird Putin und Emirate ja die gesamte OPEC mächtig beeindrucken. Aber gut für das moralische Hochgefühl und die Solidarität mit der UA.

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04.04.2022

Lieber Willi, die Raser und damit Umweltsünder sind meist die im sozialen Leistungsbezug stehenden jungen Männer, die den ganzen Tag nichts andereszutun haben, als irgendwelche lauten und leer geräumten Auspufftöpfe an ihre BMW zu pfriemeln und mit überhöhter Drehzahl durch die Städet oder sonst mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Autobahnen von Ausfahrt zu Ausfahrt zu hetzen, ohne auch ansatzweise die Karre im Griff zu haben. DIe Mehrheit der Verkehrsteilnehmer rast nicht.

Die im Berufsverkehr im Durchschnitt gefahrene Geschiwndigkeit auf Autobahnen liegt um bzw. unter 130 km/h.

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03.04.2022

Das "Tempolimit" ist Quatsch, da man sowieso kaum mehr als 130 - im Durchschnitt - auf unseren verstopften und teilweise maroden Autobahnen fahren kann. Die fiktiven Rechnungen über angebliche Einsparungen sind allenfalls Milch Mädchen Rechnungen, da diese von einer aktuell viel zu hohen im Durchschnitt gefahrenen Geschwindigkeit ausgehen (meist 160).

Wir reden immer vom Durchschnitt und nicht, ob man mal für ein paar wenige Minuten mit 160 fährt. Und da ist man eben selten über 130 im üblichen Berufsverkehr, eher sogar darunter.

Die Ersparnis wäre marginal und nur ein politisches Blendwerk, wie etwa auch die Drohungen gegen Russland, das Gas nicht mehr anzunehmen.

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03.04.2022

Tolle Mahnung. Die Heizsaison nähert sich sowieso dem Ende- Problem ist mehr die Gasversorgung der Industrie zusichern und die Gasspeicher bis Herbst ausreichend aufzufüllen. Schuldenmachen ist auch nicht bei allen Bürgern angesagt- Corona hat eh schon die Kauflaune versaut. Und das mit dem Drosseln des Verkehrs ist doch derzeit reine Panikmache. Alle Analysen gehen von weit geringeren Einsparungen aus, als erwartet- da schon große Streckenanteile mit Speed Limits belegt sind oder der Verkehr schnelles Fahren gar nicht hergibt (2-3 % Einsparung). Und wofür man sein Geld ausgibt ist doch Privatsache- Einsparen kann auch in anderen Bereichen wie weniger Kurzurlaube, Verwandtenbesuche, Restaurantbesuche, Shopping oder auch beim Spenden und für Vereine .

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