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Krieg in der Ukraine
08.03.2022

Europäische Union drückt aufs Tempo: Schnell weg von Öl und Gas

Frans Timmermans, geschäftsführender Vizepräsident der Europäischen Kommission, will, dass die EU bei der Energieversorgung unabhängiger wird.
Foto: Julien Warnand, AP/dpa

Die EU will so schnell wie möglich unabhängig werden von ihrem größten Energielieferanten Russland. Gasimporte sollen reduziert werden.

Die EU-Kommission hat ein Faible dafür, ihren Projekten eingängige Titel zu verleihen. Da machte sie auch am Dienstag bei der Vorstellung des jüngsten Plans keine Ausnahme: „RePowerEU“ heißt die Strategie, mit der die EU so schnell wie möglich unabhängig von ihrem größten Energielieferanten werden will. Als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands will die Staatengemeinschaft die Gasimporte aus dem Land bis Ende dieses Jahres um zwei Drittel reduzieren, wie EU-Kommissionsvizechef Frans Timmermans bekanntgab. Zudem will die Union „deutlich vor 2030“ ohne russisches Gas auskommen.

Video: SAT.1

Dies sei „hart, verdammt hart“, so der Niederländer. „Aber es ist möglich, wenn wir bereit sind, weiter und schneller voranzugehen als bisher.“ Um das Ziel zu erreichen, fordert die EU, den Ausbau erneuerbarer Energien zu anzukurbeln, indem Genehmigungsverfahren für Ökostromprojekte beschleunigt und neue Investoren angelockt werden. Regierungen sind angehalten, Gebiete auf Land und See für den Ausbau zu identifizieren.

Derzeit deckt die EU knapp ein Viertel ihres Energiebedarfs mit Gas ab

Daneben sieht der Plan vor, den Energieverbrauch zu senken und neue Quellen für Gaslieferungen zu erschließen, insbesondere für Flüssiggas (LNG) per Tanker. So sei man in Gesprächen mit Ägypten, Katar, Australien und den USA. Zudem sollen die Gasspeicher, die momentan zu weniger als 30 Prozent voll sind, bis Oktober zu mindestens 90 Prozent gefüllt werden.

Derzeit deckt die EU knapp ein Viertel ihres Energiebedarfs mit Gas ab, wovon 90 Prozent importiert würden. Mehr als 40 Prozent des in die EU importierten Gases stammt aus Russland. Insbesondere Deutschland ist abhängig. Auch wenn die EU seit Wochen betont, die Versorgung sei für den Rest der kalten Monate gesichert, im kommenden Winter sieht die Lage anders aus. Zudem warnte die Behörde, dass die Energiepreise weiterhin hoch bleiben werden – oder sogar noch steigen. Deshalb diskutiere die Kommission mit den Ländern, wie sie Verbraucher und Unternehmen unterstützen könnten, etwa in Form einer Regulierung der Preise für Haushalte und kleinere Firmen.

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