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Rente
18.10.2023

Witwenrente abschaffen: Steht sie vor dem Aus?

Könnte die Witwenrente abgeschafft werden? Das will zumindest Wirtschaftsweise Monika Schnitzer.
Foto: Jens Kalaene, dpa (Symbolbild)

Wirtschaftsweise Monika Schnitzer will die Witwenrente abschaffen. Was genau dahinter steckt und ob das wirklich in naher Zukunft passieren könnte, erfahren Sie im Artikel.

Verstirbt der Partner oder die Partnerin, hat der noch lebende Partner unter Umständen einen Anspruch auf Witwenrente bzw. Witwerrente. Zuletzt machte Wirtschaftsweise Monika Schnitzer auf sich aufmerksam, als sie erklärte, dass sie es für richtig halte, die Witwenrente abzuschaffen. Was genau dahinter steckt und ob das wirklich in naher Zukunft passieren könnte, lesen Sie im Artikel.

Witwenrente: Laut Wirtschaftsweise soll die Hinterbliebenenrente abgeschafft werden

Witwen und Witwer können durch die Witwenrente teilweise hohe Renten bekommen, obwohl sie selbst nie in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Wirtschaftsweise Monika Schnitzer möchte diese Möglichkeit abschaffen und eine Reform anstoßen.

Die Reaktionen darauf ließen nicht lange auf sich warten. So beschrieb Thorsten Frei, parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion den Vorschlag als einen "Frontalangriff auf Familien" und sagte der Bild: "Ich habe den Eindruck, dass es hier nicht um die Stärkung des Wirtschaftsstandorts geht, sondern um die Durchsetzung abstruser gesellschaftspolitischer Vorstellungen."

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte die Idee der Ökonomin. Er twitterte: "Finger weg von der Witwenrente! Das ist ein Angriff auf viele Familien und die Lebensplanung vieler Frauen."

Wie der Spiegel berichtet, würden laut Schnitzer einige Politiker "Panikmache" betreiben. Die aktuelle Witwenrente habe nichts mit Familie zu tun, denn diese werde unabhängig davon ausbezahlt, ob Kinder aufgezogen wurden oder nicht.

Übrigens: Bei der Witwenrente gibt es seit 1. Juli einige Neuerungen.

Witwenrente abschaffen: Wie sähe der Plan aus?

Nach der vielen Kritik möchte sich Schnitzer noch einmal erklären und sagte im Deutschlandfunk: "Ich will niemandem ans Geld, der jetzt schon eine Rente bezieht oder bald eine erwartet." Bei einer Reform der Rentenansprüche gibt es laut der Ökonomin einen Bestandsschutz: "Wer sich schon darauf eingestellt hat, seine Lebensplanung darauf eingestellt hat, der würde von so einer Reform nicht betroffen sein."

Schnitzer würde die eingezahlten Rentenbeiträge und die damit verbundenen Rentenansprüche auf beide Partner gleich aufteilen wollen: "Das würde also quasi ein Rentensplitting bedeuten. Dann hat jeder im Alter den Anspruch auf die Hälfte der gemeinsam erworbenen Ansprüche." Dabei soll es um neugeschlossene Ehen gehen.

Die Vorsitzende des Sachverständigenrates möchte den Arbeitsmarkt für Frauen attraktiver machen, denn durch die aktuelle Regelung würden Frauen davon abgehalten werden, mehr zu arbeiten. Es sollen mehr Anreize geschaffen werden, wieder erwerbstätig zu werden. "Dann gehört mir diese Hälfte dieser Rentenansprüche und ich kann dazu noch mehr dazuverdienen, mal eigene Ansprüche noch dazu erwerben, und davon wird mir dann nichts abgezogen", erklärte Schnitzer.

Für ein Alleinverdienerpaar bedeutet der Vorschlag eine finanzielle Verschlechterung. "Das ist aber auch genau die Idee, weil man auf die Weise dann auch den Anreiz gibt, wieder früher in den Beruf einzusteigen und tatsächlich auch eigene Ansprüche zu erwerben. Übrigens genau das, was bei einer Scheidung auch passiert", erklärt die Ökonomin weiter. Dann werden die Rentenansprüche, die in der Ehe erworben wurden, aufgeteilt. Anschließend müssen eigene Ansprüche erworben werden. Einige Frauen wissen das laut Schnitzer nicht und merken dann erst bei der Scheidung, dass sie nicht gut abgesichert sind. 

Steht die Witwenrente jetzt vor dem Aus?

Neben der vielen Kritik aus der Politik hat sich nun auch die Bundesregierung zu dem Vorschlag der Wirtschaftsweisen geäußert. Demnach gibt es dafür keine Unterstützung, wie Regierungssprecherin Christine Hoffmann bei der Regierungspressekonferenz in Berlin deutlich machte: "In der Bundesregierung gibt es keine derartigen Pläne." Der Vorschlag würde abgelehnt werden.

Außerdem sehe der Koalitionsvertrag die Abschaffung der Witwenrente nicht vor. Somit kann nicht davon ausgegangen werden, dass Schnitzers Idee in der aktuellen Regierung umgesetzt wird.

Übrigens: Die Witwenrente zählt mit der Erziehungsrente und der Waisenrente zur Hinterbliebenenrente. Wer Rente beziehen möchte, muss diese beantragen. Dafür wird die Rentenversicherungsnummer benötigt. Wie viel Rente sie bekommen, können Sie in einem Online-Portal nachsehen.

Damit das Geld im Alter reicht und keine Rentenlücke entsteht, sollte schon früh über eine Altersvorsorge nachgedacht werden. Denkbar wäre das Konzept der Bürgerrente. Wenn es finanziell doch schwierig werden sollte, kann unter Umständen die Grundrente helfen. Ansonsten gibt es für Rentner noch diverse Zuschüsse und bis zu 5000 Euro aus dem Härtefallfonds. Und wer im Alter noch fit ist, kann einen Zuschlag von 100 Euro pro Monat zur Rente bekommen.