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Sanierung
18.01.2024

So trifft die Krise am Bau bayerische Zulieferer

Die Krise am Bau schlägt sich auch auf die Zulieferbetriebe durch.
Foto: Markus Scholz, dpa

Das Geschäft am Neubau ist eingebrochen, Hersteller von Parkett und Fußböden spüren Absatzrückgänge. Doch es gibt Lichtblicke, zum Beispiel in der Sanierung.

Die Zahl der Neubauten ist eingebrochen – angesichts steigender Baukosten, Bauzinsen und Baulandpreise sank die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland von 295.000 im Jahr 2022 auf rund 270.000 im vergangenen Jahr, Tendenz fallend. Das hat auch Folgen für die Branche der Hersteller von Bodenbelägen, wie sich kürzlich auf der viertägigen internationalen Fachmesse Domotex in Hannover gezeigt hat. Die Bilanz der regionalen Firmen unter den rund 1000 Ausstellern aus 130 Nationen fiel sehr gemischt aus. 

„Hier ist weniger los als vor einem Jahr auf der Domotex, aber wir hatten gute Gespräche“, lautet das Messefazit von Michael Matz, Leiter des Standorts Flensburg bei der KGM Holzerzeugnisse GmbH. Das insgesamt mehr als 300 Mitarbeiter zählende Unternehmen mit Firmenzentrale im bayerischen Oettingen ist auf die Herstellung von Holzleisten spezialisiert, die bei der Verlegung von Bodenbelägen den Übergang zur Wand bilden. Zum Sortiment gehören auch Akustikpaneele für Wände und Decken. „Traditionell sind Sockelleisten in Weiß und aus Eichenholz gefragt“, sagt Matz. Nach seinen Worten liegt der Neubau am Boden, während zunehmend saniert werde. Allerdings werde nicht bei jeder Sanierung der Boden und damit auch die Sockelleisten erneuert. „Wir hatten 2023 weniger Aufträge, aber das ist noch akzeptabel. Man muss ja sehen, dass die beiden Jahre zuvor durch Corona absolute Boomjahre waren. Nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine stieg die Nachfrage noch einmal – wegen der Lieferengpässe spielte der Preis keine Rolle mehr, sondern es wurde alles bestellt, was vorhanden war“, sagt Matz. 

Neubau bricht ein, Sanierungen legen zu

Der Neubau bricht ein, die Zahl der Sanierungen steigt – auf diese Entwicklung hat sich die PCI Augsburg GmbH eingestellt. Unter dem Markennamen Thomsit bietet sie Grundierungen, Spachtelmassen und Klebstoffe für die Vorbereitung der Verlegung neuer Bodenbeläge an. „Trittschall und Komfort sind aktuelle Themen, für die wir die passenden Produkte herstellen“, sagt Bezirksleiter Marcus Steen. Komfort – damit meint er Fußbodenheizungen, die nachträglich im Zusammenhang mit der Anschaffung einer Wärmepumpe eingebaut werden

Das Unternehmen KGM aus Oettingen ist auf Holzleisten spezialisiert. "Wir hatten 2023 weniger Aufträge, aber das ist noch akzeptabel", sagt Michael Matz.
Foto: Joachim Göres

In erster Linie sind derzeit Kleber für die Verlegung von elastischen Böden gefragt, gefolgt von Parkett und Teppichen, berichtet Steen. „Für Fußbodenleger sind schadstoffarme Kleber wichtig, die möglichst einfach und schnell verarbeitet werden können. Wir haben acht Produkte, die mehr als 90 Prozent aller Aufgaben abdecken“, sagt Steen, der von einem guten Messebesuch spricht. PCI Augsburg ist Teil der MBCC Group mit Hauptsitz in Mannheim, die 2022 in 60 Ländern 6200 Menschen beschäftigte und einen Umsatz von 2,1 Milliarden Schweizer Franken erzielte. Seit Mitte vergangenen Jahres gehört MBCC zum Sika-Konzern. 

Stabile Nachfrage nach Sonnenschutz und Gardinentechnik

Auch die Bostik-Unternehmensgruppe stellt Klebstoffe und Ausgleichsmasse für die Vorbereitung der Bodenverlegung her. „Unsere Produkte müssen immer einfacher werden, denn das Ausbildungsniveau nimmt ab“, sagt Prokurist Richard Riepe und fügt hinzu: „Das Handwerk sucht immer neue effiziente und schnelle Lösungen.“ Auch Bostik klagt über Einbrüche bei den Neubauzahlen, die man durch die bessere Vermarktung von Klebstoffen für die Sanierung zu kompensieren versuche. Parkett, elastische Beläge, Steinfliesen – in dieser Reihenfolge seien neue Bodenbeläge gefragt, für die Bostik die passenden Klebstoffe liefert. Mehr als 6000 Mitarbeiter, davon 55 bei der Bostik Aerosols GmbH aus Albertshausen bei Würzburg, erwirtschafteten 2022 einen Jahresumsatz von 2,9 Milliarden Euro. 

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Foto: Markus Scholz, dpa

Als „Exot“ auf der Domotex bezeichnet sich Hans-Georg Struckmeyer. Der Kundenfachberater der Gardinia Home Decor GmbH aus Isny präsentiert keine Bodenbeläge, sondern Sonnenschutzsysteme und Gardinentechnik wie Rollos, Plissees und Jalousien der Marken Gardinia und Alugard. „Die meisten Besucher haben uns nicht im Blick, doch ich bin nicht unzufrieden“, sagt Struckmeyer. Er spricht von einem Verdrängungsmarkt und einer stabilen Nachfrage. Durch eine Kooperation mit der Zeitschrift Schöner Wohnen, die die Produkte aus Bünde vorstellt, hofft man auf größere Absätze und eine Kundschaft, die bereit ist, für Qualität auch etwas mehr Geld auszugeben als für Ware aus den Baumärkten. „Akustik und Hitzeschutz sind wichtige Themen, für die wir entsprechende Produkte anbieten. Außerdem sind Thermostoffe für die Fensterverdunkelung gefragt, durch die die Wärme im Haus bleibt“, sagt Struckmeyer, einer von rund 300 Beschäftigten, davon 240 in Isny. 

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