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Studie
25.04.2022

Der richtige Preisschock kommt erst noch

Die hohen Energiepreise sind für die deutsche Wirtschaft eine enorme Belastung. Das belegt auch die jüngste Studie des Ifo-Instituts im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, die unserer Redaktion vorliegt.
Foto: dpa / Jens Büttner

Deutsche Familienunternehmen fahren einer Umfrage zufolge wegen der hohen Energiepreise ihre Investitionen zurück. 14 Prozent denken über Jobabbau nach.

Die wirtschaftlichen Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg werden auch in Deutschland immer deutlicher spürbar. Vor allem die explodierenden Preise bei Strom, Gas und Kraftstoffen schlagen zu Buche. Teilweise können sich die Unternehmen dank langfristiger Lieferverträge noch ein wenig über die Zeit retten. Doch 40 Prozent sind bereits jetzt schon voll betroffen, wie aus einer Umfrage des Ifo-Instituts im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervorgeht. Die Zahlen lagen unserer Redaktion vorab vor, demnach erwartet ein Viertel der Unternehmen die Hauptbelastung durch höhere Energiepreise im zweiten Halbjahr. Weitere 25 Prozent erwarten den Preisschock erst im nächsten Jahr. Stiftungsvorstand Rainer Kirchdörfer schlägt angesichts der Zahlen Alarm. „Ob jetzt oder später – auf Familienunternehmen kommen enorme Belastungen zu“, erklärte er.

An der repräsentativen Erhebung des Ifo-Instituts beteiligten sich den Angaben zufolge 1100 Unternehmen, davon 950 Familienunternehmen. Rund 46 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie vor dem Hintergrund der hohen Energiekosten die Investitionen verringern wollen. In jedem zehnten Betrieb wird bereits überlegt, ob man wegen der Kosten energieintensive Geschäftsfelder nicht am besten ganz aufgibt. Und gar 14 Prozent der Befragten erwägen einen Arbeitsplatzabbau in Deutschland.

Stiftung fordert Stopp der Energiepreissteigerung

„Es kommt jetzt darauf an, dass die Politik alles unterlässt, um Unternehmen zusätzlich zu belasten“, forderte Kirchdörfer. Deutschland habe wegen der Energiepolitik in Deutschland dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt – und das schon vor dem Krieg in der Ukraine. „Für Strom müssen die Unternehmen beispielsweise mehr als das Doppelte zahlen als in Industrieländern mit den niedrigsten Stromkosten. Wir benötigen eine Politik, die diese Wettbewerbsverzerrung korrigiert und den Höhenflug der Energiepreise stoppt“, forderte der Jurist und Industriekaufmann.

Für die Mehrheit der Unternehmen sind Strom, Gas und Kraftstoffe der Umfrage zufolge die wichtigsten Energielieferanten. Rund 94 Prozent der Familienunternehmen sind auf Strom, 77 Prozent auf Gas und 67 Prozent auf Diesel und Benzin angewiesen. Der hohe Gasanteil zeige, wie wichtig diese Energiequelle für die Produktionsprozesse von Industrieunternehmen sei, heißt es bei der Stiftung.

Unternehmen denken an die Verlagerung von Betrieben ins Ausland

Auf die Frage nach den Gegenmaßnahmen geben knapp 90 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie wahrscheinlich die Preise erhöhen müssen. Drei Viertel planen einen Ausbau ihrer Investitionen in die Energieeffizienz. Rund 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen sich mit einem Wechsel zu anderen Energieträgern. Ein Anteil von sechs Prozent denkt darüber nach, Betriebsstätten ins Ausland zu verlagern oder die Produktion zu stoppen.

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Einigkeit herrscht unter den Unternehmen den Angaben zufolge darüber, dass die Politik dringend Maßnahmen zur Begrenzung der Energiekosten ergreifen sollte. Das sagen mehr als drei Viertel. Auf große Zustimmung stößt in diesem Zusammenhang die von der Bundesregierung beschlossene Abschaffung der EEG-Umlage. Weitergehende Maßnahmen werden gefordert: so zum Beispiel die Senkung der Steuerbelastung auf Strom und der Verzicht auf weitere Erhöhungen des CO2-Preises. Viele Unternehmen sprechen sich für die Einführung eines vergünstigten Industriestrompreises aus.

Die Versorgung mit Energie bezeichnen 60 Prozent der befragten Unternehmen als zuverlässig. Mehr als ein Zehntel hält die Versorgungssicherheit bereits für eingeschränkt. Um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu erhöhen, plädieren knapp 70 Prozent der Unternehmen für die Einführung eines globalen CO2-Preises. Dies würde die Kosten für Klimaschutzmaßnahmen gleichmäßig verteilen. Ein Drittel wünscht sich die Begrenzung der Energiekosten für Unternehmen durch staatliche Maßnahmen.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

25.04.2022

Nicht sdo schlimm. Wenn man sich z.B. eine Mass Bier auf dem Plärrer für über 10 €, Ein kaufspreis so um 1 €, leisten kann - an dem prallt der Preisschock ab.

25.04.2022

2. Versuch der Kommentierung. Die Teuerungswelle wird wohl so lange anhalten bis der Ukraine Konflikt mindestens mit einem geregelten Waffenstillstand eingestellt wird. Bedingt durch die Kostenexplosion bei den Energiepreisen und Verteuerung der sonstigen Lebenshaltungskosten und Materialkosten für Investitionen ist nur zu verständlich, dass Investitionen zurück gestellt werden oder wenn nicht unbedingt notwendig ganz gestrichen werden- im privaten Bereich ebenso wie bei der Industrie. Wenn sich das Sanktionsregime weiter verschärft und ständig über neue Massnahmen insb im Energiebereich beraten wird, besteht die Gefahr der Verlust von Arbeitsplätzen oder noch schlimmer , dass Betriebe auf Dauer zusperren. Die Verunsicherung nimmt durch die tägliche
Berichterstattung kontinuierlich zu.