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Wandern: Robust, leicht, zerlegbar: Trekkingstöcke im Test

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Robust, leicht, zerlegbar: Trekkingstöcke im Test

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    Die Stiftung Warentest hat Falt- und Teleskopstöcke unter die Lupe genommen. Acht der zwölf getesteten Trekkingstöcke schnitten im Test positiv ab.
    Die Stiftung Warentest hat Falt- und Teleskopstöcke unter die Lupe genommen. Acht der zwölf getesteten Trekkingstöcke schnitten im Test positiv ab. Foto: Martin Jehnichen/Stiftung Warentest/dpa-tmn

    Wer beim Wandern mehr Halt und Stütze will, greift zu Wanderstöcken. Die Stiftung Warentest hat Faltstöcke und Teleskopstöcke genauer unter die Lupe genommen. Acht der zwölf getesteten Trekkingstöcke schnitten im Test positiv ab. Das zeigen die Ergebnisse in der Zeitschrift «test» (02/2024).

    Die Testergebnisse - Faltstöcke versus Teleskopstöcke

    Die fünf Faltstöcke im Test bekamen alle die Note «gut». Das teuerste Modell liegt ganz vorne: Makalu FX Carbon von Leki für 195 Euro. Gefolgt von den McKinley Vario Flow Carbon für 120 Euro. Die günstigsten Faltstöcke im Test liegen bei rund 70 Euro, die Frilufts Zimba von Globetrotter.

    Faltstöcke lassen sich besonders platzsparend zusammenlegen und sind so einfach zu transportieren. Teleskopstöcke können Wanderer durch Zusammenschieben verkleinern - das Packmaß ist oft etwas größer.

    Die Teleskopstöcke sind meist deutlich günstiger. Sie kosten zwischen 15 Euro und 85 Euro. Allerdings fällt hier das Testergebnis nicht einheitlich positiv aus. Nur drei von sieben Modellen bekamen die Note «gut»: Khumbu von Leki, Forclaz MT500 von Decathlon sowie Explorer Contour PL von Komperdell. Weitere drei Teleskopstöcke schnitten mit der Bewertung «befriedigend» ab. Ein Modell erhielt wegen mit Schadstoff belasteten Griffen ein «mangelhaft».

    Worauf sie beim Kauf achten sollten

    Wanderstöcke sollten einen sicheren Tritt ermöglichen und die Gelenke entlasten. Idealerweise sind sie robust, leicht und einfach zu transportieren.

    Die Länge muss zur Körpergröße passen. Als Faustregel für die Länge gilt: «Körpergröße mal 0,7». Beim Kauf trägt man also idealerweise seine Wanderschuhe. Ausgangsposition, um die Stocklänge richtig einzustellen, sind angewinkelte Arme mit einem 90-Grad-Winkel am Ellenbogen. Fünf bis zehn Zentimeter Spielraum sind empfehlenswert.

    Am besten sind die Stöcke beim Aufstieg etwas kürzer und beim Abstieg etwas länger. Einige Modelle im Test hatten auch Griffverlängerungen. Wanderer können die Stöcke dadurch auch weiter unten am Schaft anfassen. Praktisch, weil sich so das Verstellen meist erübrigt.

    Im Zubehör befinden sich oft Pads. Sie schonen die Spitzen der Stöcke auf Asphalt und Pflaster und dämpfen die Geräusche. Auf Waldböden, Geröll und Wiesen sollte man die Gummifüße aber nicht verwenden.

    Tipp: Beim Abstieg die Hände aus den Schlaufen nehmen. So haben Sie bei einem Sturz die Hände schneller frei, um sich abzustützen.

    Pads schonen die Spitzen der Wanderstöcke auf Asphalt und Pflaster.
    Pads schonen die Spitzen der Wanderstöcke auf Asphalt und Pflaster. Foto: Martin Jehnichen/Stiftung Warentest/dpa-tmn
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