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Sonnenfinsternis 2015

17.03.2015

Achtung! Blick auf die Sonnenfinsternis kann zur Erblindung führen

Am Freitag wird über Deutschland eine Sonnenfinsternis zu sehen sein. Aber Vorsicht: Auch mit einer normalen Sonnenbrille sollte man das Spektakel keinesfalls direkt ansehen.
Bild: dpa

Am Freitag wird über Deutschland eine Sonnenfinsternis zu sehen sein. Aber Vorsicht: Auch mit einer normalen Sonnenbrille sollte man das Spektakel keinesfalls direkt ansehen.

Es ist ein seltenes Spektakel: Am 20. März wird der Mond die Sonne verdecken - eine Sonnenfinsternis. Am Vormittag schiebt sich der Neumond vor die Sonne und verdunkelt sie. Gegen 9.30 Uhr beginnt der Mond, die Sonnenscheibe anzuknabbern. Eine gute Stunde später, kurz nach 10.30 Uhr, ist die größte Bedeckung erreicht. Gegen 12.00 Uhr mittags ist das Spektakel vorbei.

In Deutschland wird die Verdunkelung nicht vollständig sein, bei uns ist also nur eine partielle Sonnenfinsternis zu verfolgen.

Trotzdem sollten Himmelsgucker auf jeden Fall vorsichtig sein, berichtet die Stiftung Warentest unter Berufung auf das Bundes­amt für Strahlen­schutz und den Bundes­verband der Augen­ärzte. Keinesfalls dürfte man direkt in die Sonne schauen. Und auch, wer durch CDs oder Film­streifen blickt, laufe Gefahr zu erblinden.

Die Sonnenfinsternis durch ein Kamera­objektiv oder Fern­glas zu beob­achten, sei sogar noch gefährlicher, da dies­ "sofort zu Netzhaut- oder Bild­sensorschädigungen führen kann". Grund sei die starke Bündelung der Sonnen­strahlen durch die Linsen.

Sonnenfinsternis: Auch mehrere Sonnenbrillen schützen nicht

Auch mehrere Sonnenbrillen über­einander schützen das Auge demnach nicht vor der intensiven Sonnenstrahlung. "Genutzt werden sollten spezielle CE-zertifizierte Schutz­brillen, die von Optikern und speziellen Online-Händ­lern angeboten werden", so die Stiftung Warentest.

Wer die partielle Sonnenfinsternis über Deutschland­ fotografieren möchte, solle auf jeden Fall einen speziellen Sonnenfilter verwenden. Diese sei in Fotografie- oder Astronomie-Fach­geschäften zu bekommen. AZ

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