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Allergie

20.01.2015

Achtung, Pollenflug: Der Heuschnupfen hat dieses Jahr schon begonnen

Wer weniger Beschwerden haben möchte, sollte sich beim Arzt über eine Hyposensibilisierung erkundigen.
Bild: Patrick Pleul (dpa)

Die Heuschnupfen-Saison hat wieder begonnen. Während manche Allergiker noch im November zum Taschentuch gegriffen haben, geht das Niesen für Pollenalllergiker schon wieder weiter.

Kräuterpollen sind zuletzt bis in den November hinein geflogen, Baumpollen fangen jetzt wieder an: Wer an mehr als einer Allergie leidet, der hat das ganze Jahr über mit Heuschnupfen zu kämpfen. Denn bereits im Januar hat wegen bestimmter Pollen das große Schniefen, Jucken, Kribbeln und Niesen für viele Allergiker wieder angefangen.

Die Haselpollen fliegen dieses Jahr sehr früh und machen jetzt schon vielen Menschen zu schaffen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) berichtet sogar von Allergikern, die bereits zu Weihnachten erste Beschwerden meldeten. Tatsächlich blüht die Hasel inzwischen immer früher, im Saarland und dem Rhein-Ruhr-Gebiet fliegen die Pollen immer als Erstes. Dort kann der Heuschnupfen tatsächlich schon im Dezember beginnen.

Ständiger Heuschnupfen kann zu Asthma führen

Auch die Birke beginnt schon früher, ihre Pollen zu verteilen und viele Allergiker damit zum Augenjucken und Naseputzen zu zwingen. Laut Professor Karl-Christian Bergmann, Allergologe und Vorstand der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, stammen die Hälfte aller Baumpollen, die bei Pollenallergikern Heuschnupfen auslösen, von der Birke.

Taschentücher immer bereit halten! Wer Allergien hat, sollte immer daran denken: Der nächste Niesanfall lässt meist nicht lange auf sich warten.
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Tipps gegen Pollen und Heuschnupfen

Die Baumpollen fliegen früher, die Gräserpollen bleiben bei Mai bis Juli und die Kräuterpollen ziehen sich bis in den Oktober. Wer also auf mehrere Pollen allergisch reagiert, hat inzwischen nur noch wenige Wochen im Jahr ohne Beschwerden. Deswegen ist es besonders wichtig, sich richtig gegen die Allergie behandeln zu lassen. Sonst kann Asthma entstehen. dpa/sh

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