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Adenoviren
25.10.2018

Sieben Kinder sterben nach Viren-Ausbruch in den USA

Nach dem Ausbruch einer Viruserkrankung in einer Klinik nahe New York sind sieben Kinder ums Leben gekommen.
Foto: Britta Pedersen, dpa (Symbol)

In den USA sind sieben Kinder in einer Klinik an einer Infektion mit Adenoviren gestorben. elf weitere sind erkrankt. Vermutet wird mangelnde Krankenhaushygiene.

Nach dem Ausbruch einer Viruserkrankung in einer Klinik nahe New York sind sieben Kinder gestorben. Elf weitere hätten sich mit dem sogenannten Adenovirus infiziert, teilte das zuständige Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die Klinik im Bundesstaat New Jersey liegt rund anderthalb Autostunden von New York entfernt. Dort sind unter anderem Kinder untergebracht, die besonders anfällig für Krankheiten sind.

Adenoviren: Das sind die Symptome

Adenoviren rufen normalerweise Erkältungskrankheiten vor, besonders bei jungen Kindern. Zu den Symptomen können Halsweh, Bronchitis, Lungenentzündung und Durchfall zählen. Die Infektionen sind meist eher harmlos, in New Jersey wurden nun aber Kinder mit besonders gefährdetem Immunsystem angesteckt.

Beim Wanaque Center for Nursing and Rehabilitation waren bei Inspektionen seit Anfang 2015 immer wieder Mängel aufgefallen. In einem Untersuchungsbericht wurde im August unter anderem festgestellt, dass eine Krankenschwester Medizin verabreichte, ohne sich nach Bodenkontakt die Hände zu waschen.

Viren-Ausbruch in den USA: Todesfälle im Oktober

Die Todesfälle ereigneten sich alle im Oktober. Den Viren-Ausbruch ausgelöst hatte offenbar der Adenovirenstamm 7. Eine Infektion mit diesem Stamm kann dem Gesundheitsministerium zufolge mitunter schwer verlaufen. (dpa/AZ)

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