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Gewürz und Heilpflanze

16.07.2015

Ätherische Öle machen Minze erfrischend und gesund

Die Öle Cineol und Menthol verleihen der Minze ihre krampflösende Wirkung. Aber zu viel Menthol kann die Magenschleimhaut reizen.
Bild: Hendrik Schmidt (dpa)

Minze kann sowohl als Gewürz, als auch als Heilpflanze eingesetzt werden. Ätherische Öle verleihen den Blättern nicht nur einen angenehmen Geschmack, sondern auch heilende Kräfte.

Frische Minze kann Getränke, pikante Gerichte und Desserts verfeinern. Doch die Blättchen können mehr, als zahlreichen Speisen ein frisches Aroma zu verleihen. Denn ätherische Öle machen die Minze auch zum Helfer bei bestimmten körperlichen Leiden. Vor allem Cineol und Menthol sind in ihr enthalten. Die Öle in der Minze können krampflösend wirken und helfen bei Kopfschmerzen. Auch bei Verdauungsstörungen kann die Minze helfen.

Minze tut gut - zu viel schadet aber dem Magen

Doch Vorsicht: Zu viel Menthol kann die Magenschleimhaut angreifen. Mehr als zum Beispiel drei Tassen Pfefferminz-Tee sollte man daher täglich nicht zu sich nehmen. Neben Pfefferminze gibt es noch andere Arten von Minze, beispielsweise Krauseminze, Zitronen-, Orangen-, Ananas- oder sogar Ingwerminze. Wer frische Minze beim Kochen verwendet, sollte sie erst nach dem Kochen dem Gericht beifügen, damit sie nicht ihr Aroma verliert. Getrocknete Minze dagegen kann von Anfang an in den Topf. dpa/tmn/sh

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