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Anti-Schweiß-Strategien
12.06.2014

Das hilft bei starkem Schwitzen im Sommer

Bei hohen Temperaturen kühlt sich der Körper mit Hilfe von Schweiß. Dabei können unangenehme Gerüche entstehen.
Foto: Patrick Pleul / Archiv (dpa)

Bei sommerlich-warmen Temperaturen lässt sich nicht vermeiden, dass viel geschwitzt wird. Doch gegen große Wassermengen und schlechten Geruch können Anti-Schweiß-Strategien helfen.

An heißen Tagen hat der Körper sein eigenes Kühlsystem: Der Schweiß ist sozusagen die Klimaanlage des Menschen. Die Verdunstungskälte schützt den Körper vor Überhitzung, erklärt Christian Raulin vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Schwitzen ist also gut für uns - doch oft geht das Abkühlen mit unangenehmen Geruch und unschönen Flecken einher.

Das menschliche Kühlsystem springt immer dann an, wenn die Körperkerntemperatur von 37 Grad überschritten wird und die Wärmesensoren "zu warm" anzeigen. Über zwei verschiedene Arten von Schweißdrüsen werden Sekrete abgegeben, die zunächst geruchsneutral sind. Das ändert sich erst dann, wenn verstärkt geschwitzt wird.

So wird schlechter Geruch beim Schwitzen vermieden

Wo der Schweiß nicht abfließen oder abtrocknen kann, entsteht ein feucht-warmes Milieu, in dem sich Bakterien wohlfühlen. Sobald die Keime anfangen, den Schweiß zu zersetzen, entsteht der unangenehme Geruch. Jeder Mensch schwitzt anders, das eigene Schwitzen ist nur begrenzt beeinflussbar. Gegen unangenehmen Geruch gibt es aber mehrere Strategien.

Sommer-Irrtum 1: Wer mit Flip Flops Auto fährt, hat keinen Versicherungsschutz. Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, welches Schuhwerk beim Autofahren zu tragen ist. Flip Flops im Auto sind nicht grob fahrlässig. Im eigenen Interesse sollte man allerdings festes Schuhwerk tragen.
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Foto: Stephanie Pilick dpa/lbn

Kurze Erhitzungen sollten vermieden werden, denn das Gehirn kann das Schwitzen nicht so schnell stoppen. Auch Kleidung kann die unangenehmen Begleiterscheinungen des Schwitzens mildern. In weiter Kleidung kann der Schweiß schneller verdunsten, bei den Materialien gibt es keine eindeutige Empfehlung. Da auch Stress Schweiß begünstigen kann, können Ruhe und Entspannung ebenfalls helfen.

Hygiene und Ernährung spielen beim Schwitzen eine Rolle

Auch Ernährung kann die Wärmeproduktion im Körper steigern. Große Portionen, scharfes Essen, aber auch Kaffee und Alkohol können Grund für einen Schweißausbruch sein. Gegen die Hautbakterien hilft Körperhygiene am besten. Wichtig ist nicht nur regelmäßiges Wechseln und Waschen der Kleidung und Waschen mit warmem Wasser und Lotion oder Seife.

Wichtiger als eine große Seifenmenge ist festes Reiben. Dabei können kleine Kunststoffknäule und unechte Schwämme helfen. Durch Rasieren der Achselhaare wird den Bakterien außerdem Nährboden entzogen. Nach dem Waschen können Deodorante oder Antitranspirante verwendet werden, die den Schweißgeruch übertünchen sollen. dpa, AZ

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