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Vorbräunen

16.07.2015

Besuch im Solarium erhöht nicht den Eigenschutz der Haut

Wer unter einem Solarium vorbräunt, schadet seiner Haut und muss mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko rechnen.
Bild: Felix Kästle (dpa)

Manche wollen ihre Haut auf die intensive Sonnenstrahlung im Urlaub vorbereiten, indem sie sich vorbräunen. Wer dafür ins Solarium geht, tut seiner Haut allerdings nichts gutes.

Um den Urlaub vollends genießen zu können, benutzen einige Menschen im Voraus ein Solarium zum Vorbräunen. Der Besuch im Sonnenstudio soll die Haut auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten und ihren Eigenschutz erhöhen. Experten der Deutschen Krebshilfe warnen vor solchen Besuchen im Solarium. Vorbräunen schadet der Haut eher, als dass es ihr hilft. Jeder Gang ins Solarium erhöht das Hautkrebsrisiko - und der Eigenschutz, der erreicht werden kann, entspricht gerade einmal Lichtschutzfaktor sechs.

Deutsche Krebshilfe: Tipps zum Solarium

Die Deutsche Krebshilfe empfiehlt, generell auf den Besuch im Solarium zu verzichten. Wer aber unbedingt ins Sonnenstudio gehen will, sollte wenigstens einige Tipps beachten. Das Studio sollte unbedingt beaufsichtigt sein und keine Minderjährigen zulassen. Das Personal muss den Hauttyp der Nutzer bestimmen und ausrechnen, wie lange man auf die Sonnenbank darf. In einem seriösen Solarium haben die Bräunungsgeräte einen Notknopf und schalten sich nach der Höchstbestrahlungsdauer automatisch ab. dpa/tmn/sh

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