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HIV/Aids

04.01.2017

Bill Gates spendet 140 Millionen Dollar für ein Implantat zur HIV-Prävention

Bill Gates und Ehefrau Melinda im Weißen Haus. Die Stiftung des Ehepaars ist schon lange im Kampf gegen HIV und Aids tätig.
Bild: Archivbild: Michael Reynolds (dpa)

Das Pharmaunternehmen Intarcia Therapeutics will eine Therapie zur Prävention von HIV entwickeln. Dafür stellt die Bill & Medlinda Gates Foundation 140 Millionen Dollar bereit.

Insgesamt soll die Bill & Melinda Gates Foundation 140 Millionen Dollar bereitgestellt haben, damit Intarcia Therapeutics ein Mittel zur Prävention von HIV entwickeln kann. Das hat das Unternehmen Ende Dezember bekannt gegeben. Wie die Seite philanthropynewsdigest.org erklärt, soll die Stiftung von Bill Gates und seiner Ehefrau Melinda 50 Millionen Dollar in die Eigenkapitalfinanzierung für die HIV-Prävention gesteckt und zusätzlich 90 Millionen Dollar Fördergelder zugesagt haben, die an den Fortschritt der Entwicklung gebunden sind.

HIV-Prävention soll durch Implantat geschehen

Das Ziel dieses Programms zur HIV-Prävention ist es, dass im subsaharischen Afrika und anderen besonders stark von HIV und Aids betroffenen Gebieten mithilfe eines neuen Mittels nur ein oder zwei Behandlungen pro Jahr durchgeführt werden müssen, um weitere Infektionen zu vermeiden. Ein Implantat in der Größe eines Streichholzes soll dafür unter der Haut eingesetzt werden. Das Implantat setzt kontinuierlich den Wirkstoff frei, wodurch die optimale Therapietreue zur Prävention von HIV gewährleistet werden kann.

"Es gibt einen unverzichtbaren Bedarf für einen Eingriff bei HIV/Aids, der erlaubt, dass die Gefährdeten die Prävention leichter in ihr alltägliches Leben einbauen", sagte Gates Foundation-CEO Sue Desmond-Hellman. "Wir stehen unserer Partnerschaft mit Intarcia und der Aussicht auf ein implantierbares prophylaktisches Mittel, das für Menschen in Not einen himmelweiten Unterschied machen könnte, optimistisch gegenüber." sh

Er hat es zum vierten Mal in Folge auf Rang eins, der weltweit mächtigsten Menschen der Forbes-Liste geschafft: Russlands Präsident Wladimir Putin.
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Bild: Natalia Kolesnikova, afp
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