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Leicht verdaulich

30.04.2015

Dickmilch ist zwar sauer, aber nicht schlecht

Dickmilch kann wie Joghurt für fruchtige Desserts verwendet werden. Seine Milchsäurebakterien machen das Erzeugnis besonders bekömmlich.
Bild:  Mascha Brichta (dpa)

Wenn Milch schlecht geworden ist, riecht sie säuerlich und ist angedickt. Dickmilch ist zwar in der Tat dick gewordene Milch, schlecht ist sie aber auf keinen Fall.

Dickmilch ist nicht etwa verdorbene und ungenießbare Milch. Im Gegenteil: Das Sauermilcherzeugnis ist nicht schlecht, sondern durch seine Milchsäurebakterien besonders leicht verdaulich. Die dick gewordene Milch entstand vermutlich vor der Erfindung des Kühlschranks durch unbeabsichtigte Wärmeeinwirkung. Der Verbraucherinformationsdienst aid weist darauf hin, dass es sich bei Dickmilch um ein sicheres Nahrungsmittel handelt.

Laktoseintoleranz? Dickmilch kann trotzdem konsumiert werden

Ähnlich wie bei anderen Milchprodukten ist auch Dickmilch in verschiedenen Fettstufen erhältlich. Die Herstellungsgrundlage ist dafür ausschlaggebend, denn die dick gewordene Milch kann aus fettarmer Milch, Vollmilch oder auch unter Zusatz von Sahne hergestellt werden. Fettarme Dickmilch enthält 46 Kalorien/1,5 Gramm Fett, die Vollfettvariante 64 Kalorien/3,5 Gramm Fett. Dickmilch ist Joghurt sehr ähnlich, zeichnet sich aber durch ihre cremigere Konsistenz aus. Oft können auch Menschen mit Laktoseintoleranz Dickmilch konsumieren, da die Milchsäurebakterien das Casein der Milch aufspalten. dpa/tmn/sh

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