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Softdrinks mit Stevia

18.05.2015

Die Coca Cola Life enthält Stevia - aber immer noch viel Zucker

Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Niedersachsen hat ergeben: Stevia macht Getränke nicht gesünder oder wesentlich zuckerärmer als andere Süßungsmittel.
Bild: Stephan Jansen (dpa)

Die Coca Cola Life wirbt mit ihrem Namen und dem grünen Label, andere Softdrinks werben mit Aufschriften wie "weniger süß". Trotz Stevia-Einsatz enthalten die Getränke noch Zucker.

Auch wenn damit geworben wird, dass die Getränke weniger süß, zuckerarm oder gesund seien: Auf die Marketingstrategien von Softdrink-Herstellern sollte sich niemand verlassen. Die Getränke enthalten meist Stevia, das weniger süß und gesünder sein soll als herkömmliche Süßungsmittel. Wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen nun festgestellt hat, enthalten auch Getränke mit Stevia wie die grüne Coca Cola Life noch große Mengen Zucker.

Stevia statt Zucker? Von wegen! Cola enthält beides

Ein Softdrink mit grünem Etikett soll vor allem Gesundheit suggerieren. Der Wahrheit entspricht das aber nicht. So stellte die Verbraucherzentrale bei der Analyse von acht Getränken fest, dass sich der Zuckeranteil auch bei als gesünder beworbenen kaum verringert hat. Eine 0,5 Liter-Flasche Coca Cola Lift enthält zwar den pflanzlichen Süßstoff Stevia - zusätzlich aber auch 34 Gramm Zucker. Im Vergleich: Eine normale Cola enthält 54 Gramm. Inwiefern der Gebrauch von Stevia also nützt, ist fraglich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, pro Tag nicht mehr als 25 (Frauen) bzw. 30 (Männer) Gramm Zucker zu sich zu nehmen. dpa/tmn/sh

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