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Masern in Berlin

24.03.2015

Die Masernwelle wird immer schlimmer - Nur Impfschutz kann helfen

Laut RKI erkrankten seit Jahresbeginn 1043 Menschen an Masern. Auch in Berlin, wo die meisten Fälle gemeldet wurden, gibt es bisher keinen Engpass bei der Impfstoff-Versorgung.
Bild: Lukas Schulze (dpa)

Die Masernwelle in Berlin ist immer noch nicht eingedämmt. Viele Erwachse leiden an der Krankheit. Spätestens jetzt sollte jeder seinen Impfschutz überprüfen und erneuern.

Gegen Masern geschützt zu sein, ist gar nicht so schwer. Zwei kleine Pikser, und der optimale Impfschutz ist gewährleistet. Denn nach nur einer Impfdosis sind fünf bis zehn Prozent der Geimpften laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nicht gegen Masern immun, nach der zweiten Dosis steigt die Effektivität aber auf bis zu 99 Prozent. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass man nach zwei Impfungen lebenslang gegen die Masern immun ist - so wie diejenigen, die schon einmal die Masern hatten.

Wie überprüfe ich meinen Impfschutz gegen Masern?

Im Impfpass stehen alle Impfungen, die ein Mensch bekommen hat - auch die gegen Masern. Sollte der Impfpass verschwunden sein, können alle Ärzte, die die Impfungen durchgeführt haben, um Auszüge aus der Patientenakte gebeten werden. In einem neuen Pass können die Impfungen nachgetragen werden. Ob die Impfung speziell gegen Masern stattgefunden hat, kann auch mit einem Bluttest (Titertest) überprüft werden. Die ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt, den Masern-Impfschutz nachzuholen, wenn man nur einmal geimpft wurde oder sich unsicher ist. dpa/tmn/sh

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