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Nikotin

13.03.2012

Drogenbeauftragte fordert bundesweites Aus für E-Zigarette

E-Zigaretten sind in Deutschland sehr umstritten.
Bild: dpa

E-Zigaretten sind und bleiben umstritten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat jetzt sogar ein bundesweites Verbot der E-Zigarette gefordert.

Das von  der nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerin Barbara Steffens  (Grüne) bereits verhängte Verbot der E-Zigarette sei richtig, sagte Mechthild Dyckmans in einem Interview mit den WAZ-Zeizungen. Denn die nikotinhaltigen Liquids, die verdampften Flüssigkeiten, seien von der  Bundesregierung als Arzneimittel eingestuft worden. Dies habe  Signalwirkung für die Länder, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Politiikerin:  Einstiegsdroge für Jugendliche

Die FDP-Politikerin  befürchtet, dass E-Zigaretten für Jugendliche zur Einstiegsdroge  werden könnten. Auch als Entwöhnungsmittel für starke Raucher sei die E-Zigarette nicht geeignet, da dem Körper nach wie vor Nikotin zugesetzt werde.

Wie die E-Zigarette - über einen elektrischen Vernebler wird die Flüssigkeit verdampft und inhaliert - rechtlich und gesundheitlich eingeschätzt werden muss, ist derzeit  umstritten.

Bis zu zwei Millionen Nutzer von E-Zigaretten in Deutschland

Die Linke im Bundestag hatte kürzlich eine rechtliche Klarstellung verlangt. In manchen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern sind E-Zigaretten verboten, in anderen nicht. Eine Grundsatz-Entscheidung gibt es nicht, wie auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte  jüngst betont hatte. Laut Herstellern konsumieren inzwischen 1,2 Millionen bis zwei Millionen Menschen E-Zigaretten. AZ

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