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24.06.2009

ESA errichtet in Argentinien Beobachtungsstation

Buenos Aires (dpa) - Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat nach Angaben der Regierung in Buenos Aires Argentinien als Standpunkt für eine Beobachtungsstation für interplanetarische Forschungsprojekte ausgesucht.

Die Station werde in Malargüe in der im Westen des Landes gelegenen Provinz Mendoza entstehen, sagte der Außenminister und Präsident der Nationalen Kommission für Weltraumforschung Conae, Jorge Taiana, am Dienstag.

Die Station werde unter anderem eine Parabolantenne mit 35 Metern Durchmesser haben und solle im Rahmen der ESA-Projekte "Deep Space" "Rosetta", "Venus Express" und "Mars Express" zum Einsatz kommen. Malargüe liegt 1180 Kilometer westlich von Buenos Aires auf einer Höhe von 1400 Metern in den Voranden. Die ESA habe sich für diesen Standort entschieden, weil die geologischen Verhältnisse dort günstig seien und es kaum Funkstörungen gebe.

Im vergangenen Jahr war in Malargüe bereits das Pierre-Auger- Observatorium für die Messung energiereicher Teilchen aus dem Kosmos eröffnet worden. Das Observatorium in der Pampa Amarilla mit Baukosten von insgesamt 43 Millionen Euro, an dem deutsche Institutionen und der Staat mit insgesamt zehn Millionen Euro maßgeblich beteiligt sind, stellt das größte Messfeld der Welt zur Untersuchung der bisher noch rätselhaften hochenergetischen kosmischen Strahlung dar.

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