1. Startseite
  2. Wissenschaft
  3. Ebola-Virus: Neuer Impfstoff wird erstmals an Menschen getestet

Ebola-Impfung

31.08.2014

Ebola-Virus: Neuer Impfstoff wird erstmals an Menschen getestet

Das Bild zeigt den Ebola-Impfstoff, der vor dem Virus schützen soll.
Bild: EPA/NIAID/SGK/dpa

Ein Impfstoff, der das Ebola-Virus stoppen soll, wird demnächst zum ersten Mal an einem Menschen gestestet. Die Versuchsteilnehmer sollen dabei nicht in Gefahr kommen.

Ein neuer Ebola-Impfstoff in den USA soll schon in den nächsten Tagen erstmals an Menschen getestet werden. Das Mittel  sei vom US-Institut für Allergien und ansteckende Krankheiten (NIAID) und dem Pharmahersteller GlaxoSmithKline gemeinsam entwickelt worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde NIH (National Institutes of Health) mit. Die Versuche seien so gestaltet, dass sich die Teilnehmer der Ebola-Impfung nicht mit der lebensgefährlichen Erkrankung anstecken könnten. Zu Beginn solcher Tests geht es etwa um die Verträglichkeit eines Mittels.

Ebola-Virus: Flugverbindung in Ebola-Länder soll bleiben

Angesichts der Ebola-Epidemie hat die Europäische Union alle Länder nachdrücklich aufgefordert, dass die betroffenen afrikanischen Staaten weiter über Flugverbindungen zu erreichen sind. Eine kontrollierte Verbindung sei nötig, damit die Hilfe ihr Ziel erreicht und die Wirtschaft dieser Länder funktionieren könne, heißt es in der Abschlusserklärung des EU-Sondergipfels vom Samstag in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs riefen außerdem dazu auf, dass die von den EU-Mitgliedsländern bereitgestellte Unterstützung stärker koordiniert wird.

Ebola führt meist zum Tod

Die Ebola-Epidemie hatte sich seit März von Guinea auf Sierra Leone und Liberia ausgebreitet, bevor sie auch in Nigeria auftrat. Das Virus wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Es löst hämorraghisches Fieber, Durchfall, Erbrechen sowie innere Blutungen aus und führt in vielen Fällen zum Tod. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO infizierten sich seit Jahresbeginn bereits 3062 Menschen mit dem Virus, 1552 von ihnen starben. (AZ/afp/dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren