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Schlaflosigkeit

12.02.2015

Ein Nickerchen hilft dem Körper genauso wie nächtliches Schlafen

Schlaf begünstigt das psychosoziale Leistungsvermögen. Doch sechs Prozent der Deutschen leiden an Ein- und Durchschlafstörungen.
Bild: Friso Gentsch (dpa)

Jeder Mensch muss ausreichend schlafen, um den Körper nicht zu gefährden. Nächtliche Schlaflosigkeit ist deshalb ein Problem. Abhilfe schaffen kann dafür das Nickerchen.

Viele Menschen glauben, dass der Schlaf vor Mitternacht am besten sei. Das ist allerdings nur ein Mythos, wie Prof. Ingo Fietze, Leiter des interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Berlin, erklärt. An sich ist die Uhrzeit, zu der geschlafen wird, nicht ausschlaggebend für die Erholung. Doch kann diese Feststellung auch Menschen mit Schlafstörungen helfen? Eine Studie belegt nun, dass ein kurzes Nickerchen helfen kann.

Die ersten vier Stunden Schlaf sind laut Prof. Fietze am erholsamsten, weil sich der Körper in dieser Zeit im Tiefschlaf befindet. Zwischen 22 und 24 Uhr könne man am besten einschlafen, für die Qualität des Schlafs sei die Uhrzeit, zu der der Schlaf stattfindet, aber nicht bedeutend, so Fietze. Wer nicht einschlafen kann und daher an Schlaflosigkeit leidet, sollte auf Regelmäßigkeit beim Schlafen gehen setzen und am Abend auf helles Licht, intensiven Sport und koffeinhaltige Getränke verzichten.

Nickerchen hilft bei schlechtem Schlaf

Wer dennoch an Schlaflosigkeit leidet, muss anders dagegen vorgehen. Denn nach 16 Stunden Wachphase benötigt der Körper Schlaf - vor allem das Gehirn. Fietze empfiehlt mindestens sechs Stunden. Wer das nicht schafft, dem raten französische Forscher in ihrer neuen Studie zum Nickerchen. Schon ein halbstündiger Schlaf kann demnach die hormonellen Folgen der Schlaflosigkeit umkehren. Hält die Schlaflosigkeit an, so kann das zu Diabetes, Depressionen, Übergewicht und Bluthochdruck führen. dpa/tmn/sh

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