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Studie

18.05.2015

Fast die Hälfte der Kleinkinder sitzt regelmäßig vor dem Fernseher

Für die Vier- und Fünfjährigen ist das Fernsehen das wichtigste Medium.
Bild: imago

Fast jedes zweite Kind im Alter zwischen zwei und fünf Jahren sitzt regelmäßig vor dem Fernseher. Das ergab eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest.

Bei der Mediennutzung von Zwei- bis Fünfjährigen spielen Fernsehen und Bilderbücher eine zentrale Rolle. Fast die Hälfte dieser Altersgruppe sieht jeden oder fast jeden Tag fern, 43 Prozent beschäftigen sich (fast) täglich mit einem Buch, wie der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

Während für die Mehrheit der Zwei- bis Dreijährigen Bücher unverzichtbar seien, sei für die Vier- und Fünfjährigen das Fernsehen das wichtigste Medium.

Die Ergebnisse der Studie "miniKIM 2014" ergaben auch, dass Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren durchschnittlich 34 Minuten am Tag fernsehen, die Vier- bis Fünfjährigen kommen bereits auf 52 Minuten pro Tag. Außerdem hörten die Zwei- bis Fünfjährigen laut der Studie im Schnitt 18 Minuten pro Tag Radio, spielten drei Minuten Computer-, Konsolen- oder Onlinespiele und nutzen jeweils zwei Minuten das Internet, Handy- sowie Tabletspiele.

Der beliebteste Fernsehsender der Kinder zwischen zwei und fünf Jahren ist "KiKA" von ARD und ZDF. Die liebste Fernsendung der Jungen und Mädchen ist den Angaben zufolge "Unser Sandmännchen". Danach folgten mit Abstand "Die Sendung mit der Maus", "Wicki und die starken Männer" und die "Sesamstraße". Die Lieblingsbücher der Zwei- bis Fünfjährigen kommen hauptsächlich aus dem Genre der Tier- oder Bauernhofgeschichten.

Computer und Internet spielten im Alltag der Zwei- bis Fünfjährigen eine untergeordnete Rolle, nur 15 Prozent habe schon erste Erfahrungen mit dem PC gesammelt, heißt es in der Studie weiter, vor allem zum Spielen und zum Anschauen von Fotos oder Videos.

Für die repräsentative Studie wurden insgesamt 623 sogenannte Haupterzieher zum Medienverhalten ihrer Kinder befragt. epd

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