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Gegen Fettleibigkeit

21.09.2017

Fettabbau mit Hilfe von Nano-Partikeln: Abnehmen durch "Fett-weg-Pflaster"?

Ein Spezialpflaster soll die Fettverbrennung anregen können. Bei Mäusen funktioniert das „Fett-weg-Pflaster" laut US-Wissenschaftlern bereits.
Bild: Waltraud Grubitzsch, dpa (Archiv)

Laut Wissenschaftlern soll ein Spezialpflaster Fett bei Mäusen reduzieren. Nun besteht die Hoffnung, dass das "Fett-weg-Pflaster" auch bei Menschen mit Fettleibigkeit funktioniert.

US-Wissenschaftler haben ein Spezialpflaster entwickelt, das bei Tests mit Mäusen Fettpolster zum Schmelzen bringen kann. Die Forscher hoffen, dass die Methode auch beim Menschen zur Behandlung von Fettleibigkeit eingesetzt werden könnte.

Das Pflaster nutzt Nanotechnologie, um den Fettabbau anzuregen und energiespeicherndes weißes Fett in energieverbrennendes braunes Fett umzuwandeln, wie es in einer am Freitag in der Fachzeitschrift ACS Nano veröffentlichten Studie heißt.

Abnehmen durch ein Fett-weg-Pflaster? Studie zeigt Erfolg bei Mäusen

Dem Bericht zufolge ging bei Mäusen, die mit dem Spezialpflaster behandelt wurden, gezielt das Körperfett um 20 Prozent zurück. "Viele Leute werden wahrscheinlich begeistert sein zu hören, dass wir möglicherweise mit einer nicht-invasiven Alternative zum Fettabsaugen Speckröllchen reduzieren können", schrieb Li Qiang, einer der Autoren der Studie. Noch wichtiger sei jedoch, dass das Pflaster möglicherweise auch zur Behandlung von Fettleibigkeit und damit verbundenen Stoffwechselstörungen wie Diabetes eingesetzt werden könne.

Spezialpflaster gegen Fett bislang ohne Nebenwirkungen

Auch, wenn es nicht ganz so simpel wie das Spezialpflaster zum Schmelzen von Fettpölsterchen ist: Es gibt bereits Medikamente, mit denen weißes in braunes Fett umgewandelt werden kann. Diese werden jedoch als Tabletten oder per Injektion verabreicht und haben Nebenwirkungen wie Übelkeit, Gewichtszunahme und brüchige Knochen, wie Qiang schrieb. Mit dem Pflaster könne das Medikament dagegen nach ersten Erkenntnissen direkt ins Fettgewebe abgegeben werden, sodass zumindest die Mäuse in den Versuchen keine Nebenwirkungen erlitten.

Die Forscher hüllten das Medikament in Nanopartikel mit einem Durchmesser von rund 250 Nanometern. Mit diesen Nanopartikeln wurden dann Pflaster von der Größe einer Fingerspitze bestückt, die das Medikament über mikroskopisch kleine Nadeln nach und nach in die Haut abgaben. Die Pflaster wurden im Bauchbereich der Mäuse aufgeklebt und über eine Dauer von vier Wochen alle drei Tage gewechselt. Anschließend war in den behandelten Bereichen der Fettanteil um 20 Prozent zurückgegangen. afp/sh

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21.09.2017

Tiere quälen damit der Mensch sich weiter vollfressen kann.

Solche Forschungen sollten von der Wissenschaftlichen Ethikkommission untersagt werden.

Wissenschaftler müssten jedes Projekt das Tierversuche beinhaltet vorher durch eine Ethikkommission abnehmen lassen.

Die kleben Wellensittichen den After zu um herauszufinden ob Wellensittiche schwitzen.

Nur ein kleines Beispiel für wissenschaftliche Tierquälerei zu komplett sinnlosen Fragen.

Pfui diesen emphatielosen Menschen. Da schämt man sich zu den Menschen zu gehören.

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