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Photonen untersucht

24.07.2011

Forscher in Hongkong zerschlagen Hoffnungen auf Zeitreise

Symbolbild
Foto: dpa

Wissenschaftler aus Hongkong haben die Einsteinsche Theorie zur Lichtgeschwindigkeit belegt und damit Hoffnungen auf die Möglichkeit einer Zeitreise zerschlagen.

Wissenschaftler aus Hongkong haben  mit der Untersuchung von Photonen, also einzelnen Lichtteilchen,  die Einsteinsche Theorie zur Lichtgeschwindigkeit belegt und damit  Hoffnungen auf die Möglichkeit einer Zeitreise zerschlagen. Wie das  Team um den Forscher Du Shengwang von der Hongkonger Universität  der Wissenschaft und Forschung auf der Internetseite der  Universität erklärte, gelang der Gruppe der Beweis, dass  tatsächlich nichts schneller ist als das Licht. Diese Theorie hatte  Albert Einstein im Rahmen seiner Relativitätstheorie entwickelt.  Sie war aber vor rund zehn Jahren in Zweifel gezogen worden,  nachdem Forscher in einem bestimmten Medium angebliche Impulse mit  Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hatten.

Zwar hatte sich die Entdeckung als visueller Effekt  herausgestellt, die Überzeugung aber blieb, dass es eine schnellere  als die Lichtgeschwindigkeit geben könnte, wodurch auch Zeitreisen  möglich wären. Dem Team um Du, dessen Studie in der  US-Fachzeitschrift "Physical Review Letters" veröffentlicht wurde,  gelang es nach eigenen Angaben nun, die Geschwindigkeit eines  Photons zu messen. "Auch ein einzelnes Photon, die Basiseinheit des  Lichts, gehorcht wie elektromagnetische Wellen auch den  Geschwindigkeitsregeln des Universums", heißt es in der Studie.  Auch einzelne Photonen seien nicht schneller als Licht. afp

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