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Keine Ruhe im Schlaf

13.04.2017

Frauen leiden häufiger an Schlafstörungen als Männer

Frauen haben einer Studie zufolge eher mit Schlafproblemen zu kämpfen als Männer.
Bild: Malte Christians (dpa)

Eine Studie der Universität Leipzig belegt, dass Frauen deutlich häufiger als Männer mit Schlafproblemen zu kämpfen haben. Warum, geht aus der Studie nicht hervor.

Frauen leiden einer Studie der Universität Leipzig zufolge deutlich häufiger unter Schlafproblemen als Männer. 42 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer hätten mit einer minderen Schlafqualität zu kämpfen, teilte die Universität am Dienstag in Leipzig mit. Zur Entstehung diesesUnterschieds oder auch zu möglichen Erklärungen für geschlechterspezifischen Schlafstörungen macht die Studie keine Angaben.

Insgesamt litten 36 Prozent der 9.284 Studienprobanden an schlechtem Schlaf. Sie würden oft stundenlang wach im Bett liegen, wälzten sich von einer Seite auf die andere und fühlten sich am nächsten Tag wie gerädert - sie alle litten unter Schlafstörungen. Die Studie ermittelte dabei nicht nur einen Unterschied zwischen Männern und Frauen, was Schlafprobleme angeht.

Schlafstörungen: Übergewicht wirkt sich auf Qualität des Schlafs aus

Übergewichtige etwa finden schlechter in den Schlaf, ergab die Studie zu Schlafproblemen. Der Nikotinkonsum hingegen mache keinen Unterschied für Schlafstörungen. Darüber hinaus registrierten die Forscher eine deutliche Bildungsabhängigkeit der Schlafqualität: So schliefen den Angaben zufolge die Probanden mit Abitur besser als die ohne Abitur. Darüber hinaus hatten Arbeitslose mit einer deutlich schlechteren Schlafqualität zu kämpfen als Berufstätige.

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Zu ähnlichen Ergebnissen war auch das Robert-Koch-Institut in Berlin gekommen. Nach dessen Angaben leiden 25 Prozent der Deutschen unter Schlafstörungen, für weitere elf Prozent ist der Schlaf häufig nicht erholsam. Die neuen Daten stammen aus einer Studie des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE), einem Untersuchungsprogramm zu Ursachen und Früherkennung von Zivilisationserkrankungen am Beispiel der Leipziger Bevölkerung. Das Forschungszentrum erforscht unter anderem Depressionen, Diabetes, Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. epd/sh

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