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Frühgeborene
15.06.2016

Studie zur Herzentwicklung: Muttermilch tut Frühchen gut

Muttermilch soll sich einer aktuellen Studie zufolge positiv auf die Herzentwicklung von Frühgeborenen auswirken.
Foto: Wolfgang Kumm/Archiv (dpa)

Muttermilch ist für die Entwicklung der Herzen von Frühgeborenen besser als Flaschenmilch, zeigt eine aktuelle Studie.

Muttermilch beeinflusst die Herzentwicklung von Frühchen positiv. Darauf lässt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität in Oxford schließen. Sie haben herausgefunden, dass Frühgeborene, die gestillt wurden, deutlich bessere Herzfunktionen aufwiesen als Säuglinge, die die Flasche bekamen. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Fachmagazin Pediatrics . Ausgangsfrage war, wie sich die frühkindliche Ernährung auf die Entwicklung auswirkt.

Frühchen: Muttermilch wirkt sich positiv auf Herzfunktionen aus

Daten früherer Untersuchungen sowie neue Auswertungen nutzten die Forscher für diese Studie. "Wir hatten bereits Daten von mehr als 900 Personen, die seit ihrer Geburt im Rahmen einer früheren Studie beobachtet wurden, welche im Jahr 1982 zu den Auswirkungen der verschiedenen Fütterungsmethoden bei Frühgeborenen startete", so der Leiter der Studie.

Es bestätigte sich, dass Frühchen bei ihrem Herzvolumen und der Herzfunktion deutliche Nachteile gegenüber Neugeborenen aufweisen, die pünktlich auf die Welt kommen. Die Forscher stellten aber auch fest, dass diese Beeinträchtigungen geringer ausfielen, wenn die Kinder mit Muttermilch gestillt wurden. Als positiv habe sich auch die Kombination aus Muttermilch und Flasche herausgestellt. Was Herzvolumen und -funktion angehe, sei Stillen sehr förderlich.

Stillen ist gut für das Herz eines Frühgeborenen

"Selbst der besten Babynahrung fehlen einige der Wachstumsfaktoren, Enzyme und Antikörper, die Muttermilch zur Entwicklung der Babys zur Verfügung stellt", stellen die Forscher fest. AZ

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