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Fußball-EM 2016
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Herzkranke sollten zur Europameisterschaft ihre Medikamente überprüfen

Herzkranke sollten Menschenmassen beim Public Viewing unter Umständen meiden. Das kann sie zusätzlich zum Spiel stressen.
Foto: Daniel Karmann (dpa)

Sind die Spiele der Fußball-EM zu aufregend, rast schon mal das Herz. Menschen mit Herzerkrankungen sollten deshalb jetzt zum Medikamenten-Check zum Arzt gehen.

Bei spannenden Fußballspielen steigen Puls und Blutdruck - das kann vor allem für Menschen mit einer koronaren Herzerkrankung gefährlich werden. Denn es kann dann in vorgeschädigten Gefäßwänden zu kleinen Einrissen kommen, an denen sich Blutgerinnsel bilden.

EM: Herzkranke sollten Medikamente checken lassen

Herzkranke sollten deshalb die Partien der Fußball-EM in Frankreich jetzt zum Anlass nehmen, ihre Medikamente vom Arzt prüfen zu lassen, rät die Deutsche Herzstiftung: Könnte ein Blutdrucksenker nötig sein? Und sind die Cholesterinwerte gut eingestellt?

Eingefleischte Fans sollten während des Turniers - die EM 2016 geht noch bis zum 10. Juli - außerdem nicht nur passiv am Sport teilhaben, sondern selbst aktiv werden: Wer ausreichend belastbar ist, kann fünfmal pro Woche rund 30 Minuten joggen, radfahren oder schnell spazierengehen. Gut ist auch, wenn sich Herzpatienten während der EM-Spiele zurückziehen können - in der Menschenmasse beim Public Viewing kann das schwierig werden.

Wenn Blutdruck steigt, sollten Herzpatienten Entspannungsübungen machen

Wer merkt, dass er sehr aufgeregt ist, und sein Blutdruck steigt, sollte sich hinlegen und eine Weile entspannen. Auch ein Spaziergang in der Halbzeitpause kann dabei helfen, wieder zur Ruhe zu kommen. Damit das spannende Großereignis nicht zulasten der Herzgesundheit geht, bietet die Deutsche Herzstiftung kostenfrei zwei Ratgeber mit weiteren praktischen Tipps an. Der eine richtet sich an Herzgesunde, der andere an Herzpatienten. In letzterem sind neben der Anpassung der Medikamente noch weitere Vorsorgemaßnahmen aufgeführt: zum Beispiel, welche Strategien sich Herzpatienten für die emotionalsten Momente zurechtlegen sollten. dpa/AZ

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