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Humane Papillomviren

26.08.2014

HPV-Impfung bei Mädchen schon ab 9 Jahren

Eine Impfung gegen krebsauslösende Humane Papillomviren sollte vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen - bei Mädchen zwischen neun und 14 Jahren übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten.
Bild: dpa

Die Ständige Impfkommission hat nun empfohlen, dass Mädchen sich noch früher gegen humane Papillomviren (HPV) impfen lassen sollten. So werde die Schutzimpfung wirksamer.

Die Impfkommission (Stiko), die am Robert-Koch-Institut (RKI) angesiedelt ist, hat am Montag mitgeteilt, dass sich Mädchen früher als bisher gegen humane Papillomviren (HPV), einen Auslöser für Gebärmutterhalskrebs, impfen lassen sollten. Schon im Alter zwischen neun und vierzehn Jahren müsste eine solche Impfung stattfinden.

Hintergrund ist der, dass Studien zufolge viele Mädchen in Deutschland den idealen Impfzeitpunkt - nämlich vor dem ersten Geschlechtsverkehr - verpassen. Bisher lag das empfohlene Alter bei der HPV-Impfung zwischen zwölf und 17 Jahren.

Humane Papillomviren können Krebs auslösen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) pflichtet der Empfehlung der Stiko bei. Das RKI hofft zudem, dass durch die frühere Impfung mehr Mädchen als bislang vor den humanen Papillomviren geschützt sind.

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Durch die Empfehlung der Stiko übernehmen seit 2007 die Krankenkassen sämtliche Kosten. Schon zwei Impftermine genügen, um gegen die wichtigsten HP-Viren geschützt zu sein.

Zwei Impfstoffe gegen HPV sind zugelassen

In Deutschland sind zwei Impfstoffe zugelassen, die vor der Ansteckung mit zwei bestimmten HPV-Typen schützen. Nicht jede infizierte Frau muss zwingend Gebärmutterhalskrebs bekommen, dennoch halten Fachleute eine Senkung der Krebsrate durch die Schutzimpfung für sehr wahrscheinlich. Sicher ist das noch nicht - denn die Impfstoffe werden noch nicht lange genug genutzt, um das bestätigen zu können. AFP/AZ

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