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Strahlenschutz

09.03.2015

Handy-Strahlung fördert das Krebswachstum

Ist Handy-Strahlung gefährlich für den Menschen?
Bild: Caroline Seidel (dpa)

Schon seit Jahren ist umstritten, ob Handy-Strahlen für den Menschen gefährlich sind. Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz belegt nun, dass sie Mäusen schaden.

Handy-Strahlung kann das Krebswachstum tatsächlich fördern. Das hat die private Elitehochschule "Jacobs University Bremen" (JUB) nach Angaben von Heilpraxisnet herausgefunden. Die Forscher untersuchten die Auswirkungen von Handy-Strahlen im Auftrag des Bundesinstituts für Strahlenschutz. Dabei wurde an Mäusen getestet, wie sich der Einfluss von elektromagnetischen Feldern, wie sie von Handys erzeugt werden, auf Krebserkrankungen auswirkt.

Bekommen wir durch Handy-Strahlung Krebs?

Den Mäusen wurde ein krebserregendes Mittel gespritzt. Um den Einfluss von Handy-Strahlung zu imitieren, wurde ein Teil der tierischen Probanden dann elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Dabei entwickelten die Mäuse, die bestrahlt wurden, doppelt so häufig Tumore and Lunge und Leber. Die Strahlenbelastung war bei den Tests zur Handy-Strahlung angeblich nur halb so hoch, wie der für Menschen gültige Ganzkörpergrenzwert. Die Studie kann nicht belegen, dass Handy-Strahlung Krebs auslöst. Aber bereits vorhandene Tumore wachsen durch den Einfluss von solcher Strahlung schneller. sh

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