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Weltweiter Hitzerekord

02.07.2019

Heißester Juni aller Zeiten in Deutschland und der ganzen Welt

Die Durchschnittstemperaturen lagen im Juni 2019 in Europa im Schnitt um zwei Grad über dem definierten Normalbereich.
Bild:  Martin Gerten, dpa

Nicht nur in Deutschland war der Juni 2019 sehr heiß. Auch weltweit brach der vergangene Monat nach Angaben von Experten der europäischen Union Rekorde.

Der Copernicus-Klimawandeldienst hat am Dienstag in Brüssel berichtet, dass der vergangene Monat der heißeste Juni in Europa und auch weltweit war, der je seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen wurde. Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sich zu einem Großteil auf Satellitendaten stützt.

Hitzewelle: Juni 2019 im Schnitt zwei Grad heißer als in der Vergangenheit

Laut den Klimaexperten lagen die Durchschnittstemperaturen in Europa demnach im Schnitt um rund zwei Grad über dem definierten Normalbereich. Als Referenzperiode bezieht sich der Dienst  auf die Jahre 1981 bis 2010.

Gerade Ende Juni 2019 soll es in Deutschland, Frankreich, Nordspanien, Norditalien, der Schweiz, Österreich und Tschechien besonders heiß gewesen sein. Der Klimawandeldienst betonte, dass solche Wetterextreme mit dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre häufiger werden. Gleichzeitig sei es schwer, direkt den Klimawandel für solche Wetterextreme verantwortlich zu machen, sei zu erwarten. Doch hätte man als Vergleichszeitraum die Jahre 1850 bis 1900 genommen, wäre für Juni sogar ein Temperaturanstieg von im Schnitt rund drei Grad für Europa zu sehen gewesen.

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Wetter: Juni 2019 bricht weltweit Hitzerekorde

Die weltweite Durchschnittstemperatur war im Juni nach den Daten des Klimawandeldienstes um etwa 0,1 Grad höher als im bisherigen Rekordhaltermonat, dem Juni 2016. Dieser sei jedoch noch geprägt gewesen von einer langen El-Niño-Periode, einem Klimaphänomen, das Wärme in viele Teile der Welt bringt. 

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war der vergangene Monat auch hierzulande der wärmste und zudem sonnigste Juni seit Beginn flächendeckender Messungen. In Deutschland war der Unterschied zum Juni-Normalwert demnach sogar noch größer als in Europa. Mit im Schnitt 19,8 Grad Celsius habe die Temperatur um 4,0 Grad über dem Wert des Zeitraums 1981 bis 2010 gelegen, teilte der DWD Ende Juni mit. Deutschland erwärmt sich generell schneller als die Erde im Durchschnitt. (dpa/AZ)

Dürre / Trockenheit / Wetter / Lech
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