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Hirntumor
30.06.2016

Still-Foto auf Facebook: Baby Xenias Geschichte berührt Tausende

Eine Mutter veröffentlichte ein Still-Foto von ihrem Baby, das unter einem Hirntumor leidet.
Foto: Antonio Lacerda/Symbolfoto (dpa)

Die Mutter der kleinen Xenia, die an einem Hirntumor leidet, hat im Internet ein besonderes Bild veröffentlicht. Tausende Menschen auf Facebook sind gerührt.

Das kleine Mädchen sieht friedlich aus. Die Augen der kleinen Xenia sind geschlossen, die Hand fest an der Brust ihrer Mutter. Erst auf den zweiten Blick fällt die große Narbe quer über dem zarten Kopf auf. Denn Xenia hat ihrem kurzen Leben schon viel mitgemacht: Sie leidet an einem Gehirntumor, der im Alter von zwei Monaten entdeckt wurde.

Mutter postet Still-Foto mit kranker Tochter auf Facebook

Innerhalb von vier Monaten wurde Xenia dreimal operiert, es folgt die Chemotherapie. Für die Mutter des kleinen Mädchens ist das eine schwere Zeit. Auf einer öffentlichen Facebook-Seite teilt sie Xenias Geschichte. Mit einem intimen Foto, das sie mit ihrer kranken Tochter beim Stillen zeigt, berührt sie viele Menschen. Nutzer sprechen der kleinen Xenia und ihrer Mutter unter dem Facebook-Beitrag ihr Mitgefühl aus - und gleichzeitig ihre Bewunderung für so viel Stärke und Liebe.

Xenias Mutter bedankt sich im Internet für die zahlreichen Reaktionen und bittet gleichzeitig auf ihrer Facebook-Seite um Spenden. Denn: Ihren Berufen können Xenias Eltern im Moment nicht nachgehen. Sie wollen möglichst viel Zeit mit ihrer kleinen Tochter verbringen, sagen sie.

Baby Xenia wurde mit einem schwerem Hirntumor geboren

Zu dem Bild auf Facebook hatte Xenias Mutter geschrieben: "Meine Tochter wurde mit einem Gehirntumor, der Stufe 3 geboren. Ich bin überglücklich, dass ich die Möglichkeit habe, sie während der Chemotherapie zu stillen. Es ist ein wunderschönes Erlebnis der Nähe, vor allem, weil wir keine Garantie haben, dass sie den nächsten Tag überlebt. Jeder Tag ist etwas Besonderes."

Die Wahrscheinlichkeit, dass Xenias Hirntumor nach der letzten Therapie zurückkehrt, liege bei 95 Prozent, schreibt ihre Mutter auf Facebook. Und: "Ich hatte keine Ahnung, wie viel Unterstützung ich in dieser schweren Zeit bekommen würde. Danke!"

AZ

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