Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Deutsches Rotes Kreuz startet Winterhilfe in der Ukraine
  1. Startseite
  2. Wissenschaft
  3. Kopfschmerz: Experten: Migräne-Patienten brauchen viele Kohlenhydrate

Kopfschmerz
15.03.2017

Experten: Migräne-Patienten brauchen viele Kohlenhydrate

Menschen mit Migräne leiden unter starken Kopfschmerzen. Eine kohlenhydratarme Ernährung macht die Situation von Betroffenen nur noch schlimmer. Besser mehr Kohlenhydrate.
Foto: Symbolbild: Christin Klose/dpa

Migräne ist mehr als nur Kopfschmerz. Betroffene sollten viele Kohlenhydrate zu sich nehmen, so die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin. Low-Carb ist also tabu.

Wenig Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, ist eine beliebte Abnehm-Methode. Aber wer unter Migräne leidet, sollte auf eine kohlenhydratarme Diät wie Low-Carb verzichten. Der Körper braucht Energie, um die Erkrankung gut zu überstehen.

Patienten mit häufigen Kopfschmerzen müssen regelmäßig Kohlenhydrate zu sich nehmen, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Gerhard Müller-Schwefe. "Migräne-Patienten haben ein Gehirn, das sehr intensiv und sehr schnell Informationen verarbeitet. Dadurch hat es einen höheren Energiebedarf", erklärt der Mediziner. Und der lässt sich nur mit Kohlenhydraten decken.

Kohlenhydrate und Ballaststoffe helfen dem Körper bei Migräne

Doch nicht nur Kohlenhydrate allein helfen bei Migräne. Ihr allgemeines Wohlbefinden können Schmerzpatienten durch eine ballaststoffreiche Ernährung verbessern.

Besonders in Gemüse und Obst stecken viele Ballaststoffe. Greifen Menschen mit Migräne dazu, hilft das dem Körper, die Phase gut zu überstehen. Obst und Gemüse sollte dabei allerdings nicht püriert sein, sondern frisch. "Die Fasern bürsten den Darm. Und wenn der Darm gut funktioniert und sich regelmäßig entleert, fühlen wir uns insgesamt wohler", so Müller-Schwefe. Das hilft gegen die Symptome von Migräne.

Ein Gläschen Wein zum Essen kann nicht schaden:
6 Bilder
Die größten Diät-Mythen
Foto: Riedel

Bei Migräne nicht sofort zu Schmerzmitteln greifen

Es gibt verschiedene Faktoren (Trigger), die Migräne auslösen können. So ist bekannt, dass plötzlicher Stress, hormonelle Veränderungen, ausgeprägte Emotionen oder Überanstrengung und Erschöpfung zu den Beschwerden führen können.

Experten raten Betroffenen, bei Migräne nicht vorschnell zu Medikamenten zu greifen. Denn dauerhaft eingenommen führen Migräne-Schmerzmittel zu mehr Anfällen. Solche Arzneimittel sollten maximal zehn Tage im Monat genommen werden.

Migräne-Patienten sollten außerdem auf einen regelmäßigen Tagesablauf, genügend Schlaf und ausreichend Bewegung achten.dpa/tmn/sh/heilpraxis.de

Mehr zum Thema:

Migräne-Mythen auf dem Prüfstand

Ibuprofen und Co: So vermeidet man chronische Kopfschmerzen

Immer mehr junge Erwachsene leiden an Kopfschmerzen

Expertin: "Hört auf, euer Gemüse zu schälen!" 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

15.03.2017

Leider werden die Leser durch diesen Artikel getäuscht! Es ist Lehrbuchwissen, dass Ketonsäuren einen Großteil des Energiebedarfs im Gehirn abdecken können – wobei Ketonkörper im Vergleich zu Glukose offenbar sogar die „effektivere“ Energiequelle darstellen. Um Ketosäuren bilden zu können, muss man eine streng kohlenhydratarme Ernährung einhalten bzw. fasten! Eine Medline/Pubmed-Recherche würde schnell die Datenlage erkennen lassen: die wenigen Studien zur Fragestellung der Kohlenhydratzufuhr bei Migräne weisen auf einen Vorteil einer streng kohlenhydratarmen, ketogenen Kost hin.

Nicolai Worm

www.nicolai-worm.de