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Europäische Impfwoche

21.04.2015

Masern: Jetzt müssen sämtliche Impflücken geschlossen werden

Wohl dem, der geimpft ist: Die Masernwelle rollt weiter.
Bild: Achim Scheidemann/Archiv (dpa)

Es ist eine Kraftanstrengung nötig, um die Impflücken bei Masern in Deutschland zu schließen. Hermann Gröhe will die Krankheit mithilfe von Kitas, Ärzten und Behörden ausrotten.

Den Masern-Impfschutz zu überprüfen, sollte bei allen Routine-Gesundheitsuntersuchungen dazu gehören, erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Gerade angesichts der Europäischen Impfwoche sollten nun keine Anstrengungen gescheut werden, der Krankheit ein Ende zu setzen. Das Präventionsgesetz soll zukünftig vor einer Verbreitung der Masern schützen.

Beseitigung von Impflücken soll Masern stoppen

"Wir brauchen jetzt eine Kraftanstrengung von Ärzten, Kitas, Schulen und allen anderen Verantwortlichen, um die Impflücken zu schließen", betonte Gröhe anlässlich der Europäischen Impfwoche am Freitag. Denn nur mit einer Impfquote von 95 Prozent können die Masern ausgerottet werden. Das Präventionsgesetz sieht vor, dass bei der Aufnahme in eine Kita zukünftig eine ärztliche Impfberatung nachgewiesen werden muss. In Berlin, Sachsen und Thüringen seien die Impflücken ein wichtiger Grund für die Verbreitung von Masern. dpa/sh

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